Lloyd LP 600 – ein richtiges kleines Auto
Zusammenfassung
Mit Frontantrieb, Viertaktmotor und gefälliger vierplätziger Karosserie war der Lloyd LP 600 ein beliebtes Auto, das immerhin fast 80’000 mal gebaut wurde. Dafür gab es gute Gründe. Dieser Text erschien 1979 als Teil der “Youngtimer Collection”. Ein Youngtimer ist der Lloyd heute definitiv nicht mehr, aber ein interessantes Auto allemal, wie dieser Artikel mit zahlreichen historischen Bildern und einem Verkaufsprospekt von damals zeigt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Fahrsicher
- Kein Sportwagen, aber sparsam
- Zwischengas gefragt
- Gute Platzausnutzung und wohlige Wärme
- Langlebig und preiswert
- Technische Daten in der Übersicht
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Mit dem Modell 600 vollzog Lloyd – eine Marke der in Bremen beheimateten Borgward-Gruppe – den Schritt vom Zwei- zum Viertakter. Der Lloyd LP 600 debütierte 1955 und wurde kaum verändert bis 1961 produziert. Seine Verarbeitung wurde stets überall gelobt, weniger sein zwar sparsames, aber auch recht lautstarkes Antriebsaggregat, und auch das Dreiganggetriebe gab zu vielen Klagen Anlaß. Dennoch brachte es der 600-ccm-Lloyd zu beachtlichen Stückzahlen in seinen sieben Lebensjahren. Als die „größte Überraschung eines Testjahres 1955“ bezeichnete die Redaktion der Zeitschrift AUTOMOBIL den LP 600. Man bescheinigte dem Wagen ein robustes und sicheres Fahrwerk, sehr gute Straßenlage und Kurvenfestigkeit. Die an Halbelliptik-Querfedern aufgehängten Räder – ein klassisches Bauprinzip diverser Frontantriebs-Konstruktionen! – wiesen eine wartungsfreie Achsschenkelführung auf (Silentblocks).
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