Hätte die Hoffmann Auto-Kabine 250 die BMW Isetta schlagen können?
Zusammenfassung
In den Fünfzigerjahren gab es die BMW Isetta, die Iso Isetta und die Heinkel Kabine. Alle verfügten sie über eine nach vorne öffnende Türe und koexistierten im Markt. Nur die Hoffmann Auto-Kabine, deren Türe zur Seite öffnete, die wurde verboten und trieb einen aufstrebenden Industriekonzern in den Konkurs. Dieser Artikel blickt zurück auf ein interessantes Stück Industriegeschichte, analysiert die Technik der Hoffmann Auto-Kabine und zeigt sich auf historischen Bildern und im Verkaufsprospekt von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der umtriebige Herr Hoffmann
- Eine einfache Vespa reicht nicht mehr
- Die Iso Isetta als Vorbild
- Die bessere Isetta?
- Klage und Vergleich
- Alle zerstört
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In den Fünfzigerjahren gab es die BMW Isetta, die Iso Isetta und die Heinkel Kabine. Alle verfügten sie über eine nach vorne öffnende Türe und koexistierten im Markt. Nur die Hoffmann Kabine, deren Türe zur Seite öffnete, die wurde verboten und trieb einen aufstrebenden Industriekonzern in den Konkurs. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Jakob Oswald Hoffmann war in Deutschland kein Unbekannter, als er nur wenige Wochen nach dem zweiten Weltkrieg, seine Solinger Fahrrad Fabrik nach Lintorf (bei Düsseldorf) verlegte, wo er die Gebäulichkeiten der Mannesmann Röhrenwerke übernehmen konnte. Schon bald lief die Produktion wieder und aus der Fabrik gelangten Kochtöpfe, Bohrmaschinen, aber auch Fahrräder zu den Kunden.
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Es wäre sicher einmal interessant, wenn die Zwischengas-Redaktion diese Zusammenhänge einmal in einem Artikel recherchieren würde:
1. Ich meine, dass Quandt die Firma BMW Ende der 50er Jahre vor dem sicheren Untergang - nämlich der Übernahme durch Daimler-Benz - bewahrt hat.
2. Damals waren "die Banken" sicher nicht auf Quandt´s Seite - er hat die BMW-Rettung m.E. mit viel Risiko und Einsatz seines eigenen Vermögens durchgezogen.
3. Ob BMW die Firma Glas tatsächlich "feindlich" übernommen hat, ist m.E. fraglich. War es nicht eher so, das sich Glas mit dem V8 und anderen Projekten übernommen hatte?
4. Auf jeden Fall haben die Mitarbeiter und die Stadt Dingolfing profitiert: Dort befindet sich aktuell das grösste BMW-Werk in Europa
Aber es ist schade dass all diese Dinge wie auch die Gewinne der Familie Quant aus der Beschäftigung von Zwangsarbeitern im Dritten Reich der breiten Öffentlichkeit verborgen bleiben.
Manchem BMW Fahrer würde vielleicht das überhebliche Grinsen einfrieren....























































































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