So viel Auto fürs Geld – NSU Prinz 1000 TT im (historischen) Test
Zusammenfassung
Wer die Freude am Autofahren noch nicht spürte oder verloren haben sollte, dem wurde der Prinz 1000 TT von NSU empfohlen, denn von diesem Wagen musste man einfach begeistert sein. Er bot neben guten Fahreigenschaften sogar in Grenzen Komfort und Annehmlichkeiten und war dabei auch noch billig. Dieser Testbericht aus der Zeit zeigt auf, weshalb die Fahrmaschine weitgehend Zustimmung erntete.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Getriebe und Fahrverhalten
- Ausstattung und Verarbeitung
- Motor
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es gibt Leute, die kaufen sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein riesiges Auto und setzen dann einen kleineren Motor des gleichen Fabrikats unter die Haube. Mehr scheinen als sein, schon in der Schule lernen wir doch, das sei nicht erstrebenswert. Für Autoliebhaber dieser Art ist der NSU Prinz 1000 TT genau verkehrt. Auf der anderen Seite haben manche auch Spaß daran, einem unscheinbaren Wagen mit viel Geld und noch mehr Geduld eine nicht vermutete Leistung und Straßenlage einzuhauchen. Mir ist diese Gruppe lieber. Diesen Autofans müßte dieser Wagen mitten ins Herz treffen. Prinz 1000 steht ganz schlicht am Frontblech und nur wenige äußere Zeichen lassen den Kenner bemerken, es handelt sich um eine spezielle Sorte Prinz. Zumindest auf der Landstraße werden selbst die Fahrer dicker Brummer Mühe haben das "TT" am Heck zu erkennen, wenn dieser kleine Flitzer an ihnen vorbeischießt. Wer die Freude am Autofahren noch nicht spürt oder verloren haben sollte, dem sei dieser Typ empfohlen. Von Kleinigkeiten abgesehen, kann er nur Zustimmung ernten. Und dabei ist er auch noch billig.
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Bilder zu diesem Artikel

Immerhin waren damit lange Reisen bis nach Brest/Frankreich kein Problem. Irgendwo auuf dem Weg dorthin war ich auf der Landstraße in Frankreich noch in ein Rennen mit einer Alpine A110 verwickelt, den ich aber nicht gewann. Die mitfahrende Freundin verbrachte das Rennen über im Fußraum des Beifahrersitzes.
Mitten in Hamburg kurz nach Platzregen war ich zu dreist und nahme eine Kurve zu schnell. Das Heck kam rum und das Auto verschwand ohne irgendeinen Aufprall in den Büschen eines Parks, vor mir hohe Büsche, hinter mir ebenso. Der Motor lief, als langsam vornwärts, plötzlich mitten im Park und über die normalen Fußwege zurück auf die Straße. Kleiner Trainingsunfall im Freien Training, also weiter. Vorne war die Stoßstange mittig doch etwas lidiert, also gleich zur NSU-Werkstatt, das wirde früher noch sofort gemacht und kostete ggü heute wenig.















































































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