Kerniger kleiner Wagen mit hoher Leistung – NSU Prinz 1000 TT im (historischen) Test
Zusammenfassung
Im Herbst/Winter 1966 testeten die AR-Redakteure den NSU Prinz 1000 TT uund resümierten, dass der Wagen einen wichtigen Beitrag zur Belebung des von den Grosserie-Produkten satt gewordenen Marktes darstellt. Im Vergleich zum normalen Prinz 1000 werden die Vorzüge des TT besonders deutlich.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Viel Leistung in leichten Wagen
- Vom Prinz 1000 zum 1000 TT
- Ein prachtvoller Motor
- Getriebe mit grossen Stufen
- Grosse Fortschritte im Fahrverhalten
- Karosserie und Innenausstattung
- NSU Prinz 1000 TT – wichtigste Daten und Messergebnisse
- NSU Prinz 1000 TT – Daten für den Unterhalt
- Messwerte, Vergleichsdaten, technische Daten und Fahrzeugcharakteristik
Geschätzte Lesedauer: 21min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In einem Zeitpunkt, da die grössten Automobilhersteller den Plafond ihres weltweiten Absatzes erreicht zu haben scheinen, ist es mehr als ein Vergnügen, wieder einmal an einem Produkt eines mittelgrossen Werkes zu ermessen, mit welchen Waffen hier um die Gunst des Käufers geworben wird. Dies geschieht nachfolgend auf Grund der Erfahrungen, die wir im Langstreckentest mit den beiden NSU-Modellen Prinz 1000 TT und 1000 S gewonnen haben. Sie stellen, das sei vorweggenommen, dank ihrer spezifischen Qualitäten einen wichtigen Beitrag zur Belebung des von den Grosserie-Produkten satt gewordenen Marktes dar. Die NSU-Motorenwerke in Neckarsulm nahmen den Automobilbau in der Nachkriegszeit erst im Herbst 1957 wieder auf. Sie blickten aber auf eine bis ins Jahr 1900 zurückreichende Tradition im Bau von Motorrädern zurück, worunter sich einige Typen befanden, die zu den schnellsten der Welt gehören.
















































































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