Ein guter Kompromiß – Ford 17 M 1,5 Liter im (historischen) Test
Zusammenfassung
Ein Mittelklasseauto, das eine grosse Käuferschicht ansprechen soll, kann es nie allen recht machen. Die einen wollen es lieber sportlich, die anderen lieber komfortabel. Obendrein soll es handlich in der Stadt und bequem auf der Langstrecke sein, dazu kraftvoll und sparsam. Und gut aussehen muss es natürlich auch. Der Ford Taunus P5 beherrschte diesen Spagat 1965 sehr gut, wie dieser historische Testbericht zeigt. Sogar der viel geschimpfte V4-Motor kam dabei überraschend gut weg.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Wundersame Leistungssteigerung
- Geräuschvoll, aber sparsam
- Drei oder vier Gänge?
- Mehr Komfort und Sicherheit
- Pedal- und Reifendruck
- Empfehlung Einzelsitze
- Mittelklasse ist Kompromißlasse
- Technische Daten und Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 25min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Fords zweiter Aufguß seiner Linie der Vernunft konfrontierte uns mit einer völlig neuartigen Reaktion bundesdeutscher Mittelklasse-Konsumenten. Angesichts eines neuen Modells, was bislang als Inbegriff automobiler Wunscherfüllung galt, fragen die Leute: "Warum?", "warum mußte ein neues Modell jenen Wagen ersetzen, der den Kölner Fordwerken den Weg nach oben ebnete? Warum mußte ein Auto sterben, das seinen direkten Konkurrenten technisch als gewachsen erschien, das gut gefiel und wenig Kummer machte?" Der Modellwechsel wirft viele Fragen auf, man stellt sie überall – sogar innerhalb der Fordwerke selbst –, und damit stellt man dem Vorgänger posthum ein wirklich schönes Kompliment aus.
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Bilder zu diesem Artikel

Denn besitze ich seit gut 32 Jahren. Er ist selten geworden. Er hat mich noch nie im Stich gelassen.Nun er hat den LC Motor, mit Knüppel Schalter 4 Gang Getriebe., einzel Sitze. Mit aufgespürtem Dach.
Leider ist auch die Unterschrift unter dem vorletzten Schwarzweißbild im Text unzutreffend ("Ford Taunus 20M (1965) – Cockpit mit Lenkradschaltung und nachgerüstetem Getriebeölthermometer"). Wie man unschwer an der Pedalerie und der Wahlanzeige an der Lenksäule (unterhalb des Tacho) erkennen kann, handelt es sich um eine Automatikversion.






































































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