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Fiat 1800 B im (historischen) Test – mehr Biss für das Gutbürgertum

Erstellt am 20. Mai 1962
, Leselänge 12min
Text:
Olaf von Fersen
Fotos:
Archiv Karl Ludvigsen 
2
Archiv 
30
Fiat 1800 (1961) - praktisch baugleich mit Fiat 2100
Fiat 1800 B (1962) - als Berlina/Limousine
Fiat 1800 B (1962) - Blick ins Interieur der Limousine mit 5/6 bequemen Sitzplätzen
Fiat 1800 B (1962) - Durchsichtszeichnung
Auch beim Fiat 1500 wurden die Lampredi-Konzepte für den Fiat 1800 angewandt
Lampredi liess die für den Fiat 1800 neu entworfene Brennraumform patentieren. Ihren Namen erhielt sie wegen der drei sich überkreuzenden sphärischen Formen
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Schon Ende der Fünfzigerjahre hatte der 1800 des Turiner Herstellers Fuss gefasst im deutschen Markt. Die Limousine überzeugte mit umfangreicher und funktionaler Ausstattung, einer modernen trapezförmigen Karosserie und einem lebhaften Motor, der die Handschrift des ehemaligen Ferrari-Chefingenieurs Aurelio Lampredi trug. 1961 überarbeitete Fiat seinen Mittelklassewagen und schuf so den 1800 B, der mit Scheibenbremsen und weiteren Modifikationen ausgerüstet wurde. Dieser Artikel gibt den originalen Testbericht von damals wieder und zeigt die Limousine auf vielen historischen Bildern und Verkaufsmaterial.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Ansprechendes Äußere
  • Prächtiger Motor
  • Gutes Getriebe – harte Schaltung
  • Konventionelles Fahrwerk, hervorragende Bremsen
  • Sitzen, Sehen, Sicherheit
  • Wie er sich fährt

Geschätzte Lesedauer: 12min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Der FIAT 1800 ist seit seiner Einführung im Jahre 1959 in der Bundesrepublik, wie man so sagt, „gut angekommen". Äußerlich ist diese von Pininfarina gestaltete viertürige Limousine ein typischer Vertreter der „Trapezlinie", die bei klarer, scharf-umrissener Silhouette ein Maximum an Innenraum bietet. Der Sechszylindermotor, die geräumige viertürige Karosserie wie auch sein Preis von DM 9450,– weisen diesem FIAT-Modell einen Platz in jener gehobenen Schicht zu, die über der Mittelklasse rangiert. Preislich nimmt der Wagen dort eine günstige Position ein. Das ist sicherlich einer der Gründe seiner Beliebtheit.

 
12min
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Bilder zu diesem Artikel

Bild Fiat 1800 B (1962) - als Berlina/Limousine
Bild Fiat 1800 B (1962) - Blick ins Interieur der Limousine mit 5/6 bequemen Sitzplätzen
Bild Fiat 1800 B (1962) - Durchsichtszeichnung
Bild Auch beim Fiat 1500 wurden die Lampredi-Konzepte für den Fiat 1800 angewandt
Bild Lampredi liess die für den Fiat 1800 neu entworfene Brennraumform patentieren. Ihren Namen erhielt sie wegen der drei sich überkreuzenden sphärischen Formen
Bild Fiat 1800 B (1962) - Motor bauähnlich mit dem Fiat 2300, aber mit weniger Hubraum und Leistung
Bild Fiat 1800 (1959) - der Motor der Fiat-Limousine
Bild Fiat 1800 B (1962) - Scheibenbremsen an allen vier Räder, baugleich Fiat 2300
Bild Fiat 1800 B (1962) - kann auch repräsentieren
Bild Fiat 1800 B Berlina (1967) - der grosse Fiat mit dem 1,8-Liter-Motor
Bild Fiat 1800 (1959) - Werbung aus dem Jahre 1959 - mit Frau
Quelle:
Logo Quelle
von to******
11.01.2022 (22:29)
Antworten
Mit diesem Auto könnte man auch heute noch bedenkenlos auf die Autobahn. Nur die (allzu kantige) Form würde auffallen.
Antwort von he******
12.01.2022 (11:11)
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Besten Dank, ru******, für die ausführliche Auskunft. Ich besitze einen 1500C, Bj.1967, der vorne mit Scheiben, hinten mit den erwähnten aisgezeichneten Trommelbremsen ausgestattet ist. Ich habe mein Fahrzeug mit einem neuen Bremszylinder auf 2-Kreisbremssystem umgerüstet. Nur ist dabei der Bremspedalweg erschreckend lang geworden, die Bremsen wirken aber weiter ausgezeichnet. Ich bin auf der Suche nach einer Lösung, deshalb meine Frage.Danke für den Tipp zur zuckerfabrik24.
Beste Grüsse
Antwort von ru******
12.01.2022 (14:51)
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....gern geschehen! Ich besaß auch einmal einen FIAT 1500 Bj.64, also noch das Urmodell und noch mit 67 PS. Und ein tolles FIAT 2300 S Coupé Bj.65 (Serie 2), das für seine Zweikreis-Vierscheiben-Bremsanlage mit für je einen Kreis eigenem Bremskraftverstärker berühmt war. Eine aufwendige, aber für damals ganz tolle Bremse. Vielleicht liegt der jetzt zu lange Pedalweg an der Art der Entlüftung? Wurde dabei abgesaugt? Ist "aus der Ferne" nicht so leicht zu beurteilen. Mein seltenster FIAT war eine 1900 B Berlina Bj.56, mit 5(!)-Gg.-Halbautomatik mit Lenkradbedienung, "Bernsteinlenkrad", uvm.. Für ein 50er Jahre Auto der Wahnsinn. Für die 1300/1500 Berlina (vielleicht auch identisch mit der 1300/1500 Familiare) hätte ich noch eine AHK übrig.....
Viele Grüße
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von he******
11.01.2022 (14:01)
Antworten
War die Serie 1800/2100 schon mit Bremsservo und Zweikreisbremssystem ausgestattet wie die 1300/1500 Serie?
Antwort von ru******
12.01.2022 (08:34)
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Die frühen 1800/2100 von ´59 bis ´61 hatten noch Trommelbremsen, aber davon ganz hervorragende. Sehr groß dimensioniert, mit Kühlrippen und aus Alulegierung. Die Bremsleistung war absolut klasse, das pure Gegenteil der zum Vergleich bockschlechten bzw. billigen Opel Kapitän PL-V 2.6 Bremse! Aber 1961 bekamen der neue 1800 B und 2300 trotzdem Scheibenbremsen mit Verstärker. Davon profitierten dann auch die kleineren, neuen Mittelklassemodelle 1300/1500. Viele mochten diese beiden Serien, woraus ein Zwittermodell entstand, das ebenso erfolgreich wurde: Der 1500 L mit der Karosserie des 1800 und dem Armaturenbrett und 4-Zyl.-Motor des 1500. Anfangs 67 PS und ab Ende 64 dann verbesserte 75 PS. Speziell letzterer war prima und z.B. auch im parallelen 1500 Spider/Coupé verbaut. Auf www.zuckerfabrik24.de kann man, neben zwischengas natürlich, die 50er und 60er Jahre FIAT am allerbesten im Detail kennenlernen.
Antwort von dj******
12.01.2022 (14:55)
Wobei ich das Design des 1300/1500 mit den Doppelscheinwerfen wesentlich ansprechender und auch moderner finde als das des 1800/1500L.
Antwort von ru******
13.01.2022 (10:19)
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Hallo dj******, wenn Ihnen Doppelscheinwerfer gefallen, dann ist doch die 2300 Berlina anstatt der 1500 L/1800/2100 richtig. Die tolle Form des 2300 ist doch bestimmt beeindruckender als die "nette" Form des 1300/1500, oder nicht? Als Peugeot 404 gab es die Pininfarina-Form des FIAT 1800 noch bis 1975, wenn man das so ausdrücken möchte. Der 1300/1500 galt Ende der 60er schon wieder als altbacken. Übrigens benötigte das wunderschöne und mondäne 2300 S Coupé auch keine Doppelscheinwerfer, um zu wirken.
Antwort von dj******
14.01.2022 (09:57)
Ich meinte ja nicht, dass ein Auto mit Doppelscheinwerfern zwingend gut ausschaut... oder umgekehrt. Der 2300 gefällt mir zwar tatsächlich besser als der 1500L/1800/2100, aber tatsächlich gefällt mir der 1300/1500 noch etwas besser. Und klar: Das 2300 S Coupe ist auf für mich vom Design her über alle Zweifel erhaben.
Antwort von ru******
18.01.2022 (08:50)
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....gestern Abend auf arte kam der Film der Filme für alle Italienliebhaber der tollen 60er Jahre: Vittorio Gassman und der noch ganz junge Trintignant in "il sorpasso" (der dt., blöde Titel: "Verliebt in scharfe Kurven"). Da sind sie alle zuhauf unterwegs, weil es ja quasi ein italien. Roadmovie ist: Die FIAT 600, viele 1100, der 1300/1500, eben der große 1800/2100/2300 und vor allem: in der berühmten, langen Schlußsequenz: Ein FIAT 2300 Coupé gegen die beiden Hauptdarsteller in deren offenem Lancia Aurelia Spider. Herrlich, das kann man bestimmt noch längere Zeit in der Mediathek ansehen!
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Fiat 1800 - Verkaufsprospekt (1959)
Fiat 1800 - Verkaufsprospekt (1959) - Seite 2
Fiat 1800 - Verkaufsprospekt (1959) - Seite 3
Fiat 1800 - Verkaufsprospekt (1959) - Seiten 4 und 5

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