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Die "Neue Klasse" von BMW - Die geglückte Auffrischung der Münchner Marke

Erstellt am 23. August 2021
, Leselänge 8min
Text:
Sven Juerisch
Fotos:
BMW 
28
G. Muschalla 
22
Archiv 
12
BMW 1500 (1961) - Grosses Interesse der Massen an der IAA 1961
BMW 1500 (1961) - die neue Klasse war stets von vielen Intererssierten umgeben - Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt 1961
BMW 1500 (1962) - Die Fahrleistungen sieht man dem Wagen nicht unbedingt an
BMW 1500 (1962) - Verschmilzt fast mit der verschneiten Szenerie
BMW 1500 (1962) - Naturgemäss eher wasserscheu
BMW 1500 (1962) - Im BMW war das "vista" überall "bella"
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Zusammenfassung

Ende der Fünfziger- und Anfangs der Sechzigerjahre sah die Zukunft der Bayerischen Motoren-Werke alles andere als rosig aus. Im Sortiment befanden sich zum einen kleine Modelle wie die Isetta, der 600 und der 700. Zum anderen gab es da noch den eleganten "Barockengel" und die beiden Sportwagen 503 und 507. Zwischen diesen beiden Extremen klaffte gähnende Leere, das Ergebnis waren tiefrote Zahlen. Die Lancierung der “Neuen Klasse” dazwischen entschied folglich über Fortbestand oder Niedergang der Marke. Dieser Fahrzeugbericht erzählt die Geschichte der “Neuen Klasse” und zeigt sie auf altem und neuem Bildmaterial.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Neue Klasse für die Kasse
  • Kunden als Autotester
  • Vierzylinder für die Ewigkeit
  • Eleganz aus Osnabrück
  • Freude am Fahren - bis heute
  • Preiswerter Einstieg
  • Gute Teileversorgung

Geschätzte Lesedauer: 8min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Nach der Beinahe-Pleite konnte BMW mit der „Neuen Klasse“ eine Punktlandung vermelden. 20.000 Vorbestellungen waren eine sichere Bank und die Modellreihe führte BMW bis 1964 wieder in die Gewinnzone. Es lebe der Sport, so könnte man die Botschaft übersetzen, welche die „Neue Klasse“ getaufte Baureihe der BMW AG einst in die Welt trug. Ab 1961 war das Modell in der oberen Mittelklasse angetreten, sportliche Fahreigenschaften gepaart mit Wirtschaftlichkeit und dynamischen Design zu den Kunden zu bringen. Der Konzern war zuvor mit seinem Nachkriegs-Modellprogramm in die roten Zahlen gerutscht. Modelle wie Isetta und Co. entsprachen nicht mehr dem Publikumsgeschmack, der Barockengel war das, was er im Namen trug, nämlich barock und der BMW 700 ein auslaufendes Modell. Kurz, als Herbert Quandt sein Versprechen und sein Geld in die Firma brachte, stand es spitz auf Knopf und BMW vor dem Aus. Da brauchte es ein Modell, das den Kunden auf Anhieb gefiel und mit dem sich die Talsohle wieder verlassen ließ.

 
8min
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BMW 1500 (1961) - Grosses Interesse der Massen an der IAA 1961
BMW 1500 (1961) - die neue Klasse war stets von vielen Intererssierten umgeben - Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt 1961
BMW 1500 (1962) - Die Fahrleistungen sieht man dem Wagen nicht unbedingt an
BMW 1500 (1962) - Verschmilzt fast mit der verschneiten Szenerie
BMW 1500 (1962) - Naturgemäss eher wasserscheu
BMW 1500 (1962) - Im BMW war das "vista" überall "bella"
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von ka******
25.08.2021 (18:29)
Antworten
Meine bleibende Erinnerung an einen frühen 1800TI ist die daß das Fahrzeug nach einem Kavaliersstart beim Hochschalten in den zweiten Gang einen hörbaren Knacks von sich gab, der Motor kurz aufheulte und der Wagen dann vor vielen Passanten ausrollte.
Später fuhr ein Schulkamerad öfters den 2000CS seiner Mutter, nach einem Fahrtraining beim ADAC auch sehr beherzt, selbst im Stadtverkehr.
Einige wenige Male konnte/ durfte ich auf der Rückbank mitfahren war aber schließlich doch froh wieder gesund aussteigen zu können.
Der Motor war sehr agil, zumindest im Vergleich zu meinem ersten eigenen Auto, einem Ponton-Mercedes 180c.
von fi******
24.08.2021 (10:27)
Antworten
Betreffend Antwort von ru***: Es ist richtig dass die "normale" Ausführung des 504 sehr gut war und die Motren lang hielten. Ich hatte einen GR (Starrachse), dann einen GL (Doppelvergaser, Einzelradaufhängung) und dann den ti. Der beste war eindeutig der GL mit je nach Fahrweise 9,0 - 13 l/100km. Der ti ging zwar (für damalige Zeiten) sehr gut, der Verbrauch war, egal wie man ihn fuhr um die 11 l/100km gleichbleibend, die motorischen Hitzeprobleme verleideten aber das Fahren. Der erste ti (Automatik) hielt ca. 100.000km; den zweiten (Schalter) habe ich mit ca. 85.000km (fast) hergeschenkt, der Käufer vernichtete das Auto bald darauf an einem Baum was die Frage der Garantie/Gewährleistung obsolet machte.
Antwort von ru******
24.08.2021 (18:06)
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....meines Wissens nach wurde die Zyl.kopfdichtung ab Modell ´75 beim Ti verbessert und damit kam es zu weniger Schäden. Damit zuammenhängend ist auch ein kleiner Leistungsunterschied von 106 zu 104 PS, daran kann man die beiden Versionen erkennen. Beim Ti Automatik ist es natürlich eine Katastrophe, daß er sich mit diesem 3-Gg.-Staubsauger zu Tode drehen muß, viel zu kurz übersetzt das Ding! Solch einen Ti Automatik (Bj.77 glaube ich) hatte ich leider auch mal, ich hatte die Automatik zuvor nicht probiert und dann den Kauf dann sehr bereut. Auch sind damit dei flotten Fahrleistungen mit Schaltgetriebe "futsch".
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