Corvette by Scaglietti – beinahe wäre so die GM-Cobra geboren worden
Zusammenfassung
1959 hatten drei Männer - Carroll Shelby, Gary Laughlin und Jim Hall - eine gemeinsame Vision: Eine leichtgewichtige Version der Corvette sollte für Furore auf der Rennstrecke und der Strasse sorgen. Betraut mit dem Karosseriebau wurde die italienische Firma Scaglietti, die auch die Ferrari 250 GT TdF Berlinetta baute, Ähnlichkeiten waren daher zu erwarten. Obwohl die schöne Scaglietti-Corvette 180 kg weniger wog als das Serienfahrzeug, wurde die Idee nach drei Einzelstücken aufgegeben. Alle drei Fahrzeuge existieren noch! Der Bericht fasst die Geschichte zusammen und zeigt das erste gebaute Fahrzeug im Detail.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Carroll Shelby, Gary Laughlin und Jim Hall
- Die stärkste Corvette als Basis
- Design und Karosserie durch Scaglietti
- Ungeliebt und nicht erfolgreich
- Heute Sammler-Preziosen
- Vom Rennwagen zum Kunstwerk
- Chassis-Nummern und Besonderheiten
- Technische Daten
- Notiz in der Automobil Revue 7/1961
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Zu dieser Geschichte gibt es mehrere Versionen, alle erscheinen glaubhaft, eine Kombination, wie hier dargestellt, entspricht vermutlich der Wahrheit. Drei Männer prägen die Entstehung der Scaglietti-Corvette: Carroll Shelby, Gary Laughlin und Jim Hall. Carroll Shelby war schon lange auf der Suche nach der Basis für erfolgreiche Rennsporteinsätze, die Corvette lag da am Weg, nur war sie etwas schwer für den Job. Eine leichtgewichtige Aluminium-Karosserie und währschaftes Tuning erschienen der richtige Weg zu sein. Gary Laughlin war ein erfolgreicher Unternehmer, Öl-Millionär und Rennfahrer. Als an seinem fast neuen Ferrari Testarossa Sportwagen die Kurbelwellenlagen Probleme machten und Ferrari nicht nur lange für die Lieferung der Ersatzteile brauchte sondern auch noch viel Geld dafür verlangte, platzte ihm der Kragen. Ferrari-Look mit amerikanischer Grossserientechnik erschien ihm als vernünftige Alternative, auch er wollte Rennsport betreiben mit den “Hybrid”. Wie Laughlin war auch Jim Hall ein Chevrolet-Händler und immer an neuen Produkten interessiert. So waren es denn diese drei, die je ein Modell der Scaglietti-Corvette bestellten.
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