Chrysler Flight Sweep I und II Ghia – Idea Cars machen bei Chrysler die Heckflosse salonfähig
Zusammenfassung
1955 wurde aus der Serie der Chrysler-Konzeptfahrzeuge die Modelle Flight Sweep I als Cabrio und die Hardtop-Version als Flight Sweep II der Öffentlichkeit präsentiert. Als Basis diente ein DeSoto-Serienfahrzeug, die Karosserie und das Interieur waren aber ganz neu. Mit diesen Fahrzeugen näherte sich auch Chrysler der Heckflosse an. Dieser Artikel beschreibt die beiden Fahrzeuge und deren Auswirkungen auf das Automobil-Design von Chrysler, illustriert mit Abbildungen und dem Prospekt von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Weiterentwicklung des “Pure Automobile” zum „Forward Look“: Flight Sweep I und II 1955
- Heckflossen auch bei Chrysler
- Viersitziges Cabrio in weiss/rot
- Hardtop-Coupé in schwarz/türkis
- Ungewöhnlich voluminöse Mittelkonsole
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wie kaum ein anderer vor ihm beeinflusste Virgil Exner mit seinen zukunftsweisenden Ideen das US-Automobildesign - und dieses wiederum stand nur allzu häufig europäischen Designern Pate. Allerdings war es in den 50er Jahren genau umgekehrt. Chrysler-Boss K. T. Keller erlaubte der Stylingabteilung, unabhängig und weit weg vom Detroiter Entwicklungsalltag, bei Ghia Turin sogenannte „Idea Cars“ zu bauen. Diese waren stark von den Italienern beeinflusst, obwohl immer wieder betont wurde, dass die Entwürfe im Detroiter Studio entstanden waren und als Gipsmodell im 3/8-Massstab nach Europa verschifft wurden. Die Ergebnisse waren so oder so sehr beeindruckend und brachten ganz neue Impulse ins Chrysler-Design
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel


















































_RM.jpg)

































Kommentare