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Bild (1/1): BMW 3000 Coupé Frua (1967) - der "böse Blick", erzeugt durch die über die Lampen reichende Motorhaube (© Tom Woods - Courtesy RM Sotheby's, 2015)
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    BMW/Glas 3000 V8 - elegantes Fastbackcoupé von Pietro Frua

    12. Mai 2015
    Text:
    Stefan Dierkes
    Fotos:
    Tom Woods - Courtesy RM Sotheby's 
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    1967 stand auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt ein äusserst elegantes Coupé mit BMW-Niere, doch vom Münchner Hersteller stammte der Wagen nicht. Gebaut hatte ihn der italienische Karosseriebauer und Designer Pietro Frua im eigenen Auftrag, um zu Anschlussaufträgen von BMW zu kommen, nachdem diese die Firma Glas übernommen hatte.

    BMW/Glas 3000 V8 - elegantes Fastbackcoupé von Pietro Frua
    © Copyright / Fotograf: Tom Woods - Courtesy RM Sotheby's

    Erfolgreiche Kooperation von Glas mit Pietro Frua

    Die Hans Glas GmbH im niederbayerischen Dingolfing war während des deutschen Wirtschaftswunders der 1950er-Jahre erfolgreich vom Landmaschinenproduzenten über den Bau von Rollern mit dem 1955 eingeführten Erfolgs-Kleinwagen Goggomobil zum Automobilhersteller aufgestiegen. Es folgten die grösseren Modelle Glas Isar (1957) und Glas 1004 (1961). Letzterer hatte den ersten Serienmotor, bei dem die Nockenwelle von einem Stahlcord-verstärkten Polyurethan-Zahnriemen angetrieben wurde. Dieser von dem genialen Konstrukteur Leonhard Ischinger (1899–1990) konstruierte, moderne Vierzylindermotor mit Leichtmetallzylinderkopf und obenliegender Nockenwelle bildete die Basis für die Motoren aller nachfolgenden Modelle und die Motorsporterfolge der Marke Glas.

    Mit der Mittelklasselimousine Glas 1700 und dem mit einem Paukenschlag auf der IAA 1963 gemeinsam mit ihr vorgestellten Sportwagen Glas 1300 GT erzielte Glas einen Achtungserfolg in der Automobilpresse. Beide Fahrzeuge waren vom italienischen Designer Pietro Frua gezeichnet worden. Doch aufgrund der einsetzenden Wirtschaftskrise konnten nur knapp 14'000 Glas 1700 und gut 5'000 Glas GT verkauft werden.

    Aufstieg in die Oberklasse mit dem Glas 2600 V8

    Mit dem auf der IAA 1965 vorgestellten, ebenfalls von Pietro Frua im Stil seines Maserati Quattroporte von 1963 mit Rechteckscheinwerfern entworfenen, Glas 2600 V8 versuchte der kleinste deutsche Automobilhersteller sogar in der Luxusklasse Fuss zu fassen.

    Glas 3000 V8 (1967) - bereits unter BMW-Ägide - der verbesserte Glas auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt
    © Archiv Automobil Revue

    Der Plan war, statt vieler kleiner, billiger Autos bald nur noch wenige grosse, teure mit mehr Rendite zu bauen. Motorenkonstrukteur Ischinger verwendete die Grundkonzeption und viele Teile des 1,3-Liter-Motors und schuf ein V8-Aggregat mit 2 x 1,3 Litern Hubraum und einem Winkel zwischen den beiden Zylinderbänken von 90°. Der Motor entwickelte 150 PS und beschleunigte das viersitzige Gran-Turismo-Coupé auf 195 km/h. Die exquisite De-Dion-Hinterachse mit innenliegenden Scheibenbremsen war ebenfalls eine Neuentwicklung der Glas-Ingenieure unter Chefkonstrukteur Karl Dompert (1923–2013) nach Vorbild der italienischen Lancia Flaminia. Die selbstregelnden Boge-Hydromat-Federbeine ermöglichten erstmals bei einem deutschen Serien-Pkw eine automatische Niveauregulierung.

    BMW 3000 Coupé Frua (1967) - im Motorraum werkelt der Glas V8
    © Copyright / Fotograf: Tom Woods - Courtesy RM Sotheby's

    Eher verschroben war dagegen die Gemischaufbereitung des Achtzylinders. Ein zentraler Solex-Doppelvergaser (35 DDIS) versorgte die Zylinder im unteren Drehzahlbereich bis 2.200 U/min. Erst bei höheren Drehzahlen traten die beiden äusseren Solex-Registerdoppelvergaser (35 DDIS) in Aktion. Die vier Brennräume pro Zylinderbank wurden durch ein kompliziertes Geflecht von je sechs Ansaugkanälen über Kreuz befüllt. Die innovative Technik in Verbindung mit dem italienischen Design von Pietro Frua verhalfen dem V8 schon bald zu dem Spitznamen „Glaserati“, was den Ambitionen des Herstellers eine Art deutscher Maserati zu werden, durchaus entgegen kam.

    Glas 3000 V8 (1967) - Lenkrad und Amaturenbrett des bereits unter BMW-Ägide verkauften 3-Liter-Modelles
    © Zwischengas Archiv

    Die Entwicklung zur Serienreife unter Leitung des ehemaligen Mercedes-Ingenieurs Wilfried Ball (*1933) sollte noch ein weiteres Jahr dauern. Es verwundert nicht, dass Ball aus Kostengründen viele Mercedes-Teile verwendete: die Scheinwerfer vom Bus O 302, das Gestänge der Schmetterlings-Scheibenwischer, Multifunktions-Kombischalter (für Blinker, Licht und Scheibenwischer) an der Lenksäule und weitere Teile aus dem Mercedes Pkw-Programm. Blinker, Rückleuchten und Heizung wurden von der Glas 1700 Limousine übernommen.

    Am 1. September 1966 ging der Glas 2600 V8 schliesslich in Produktion. Doch den Niedergang der Marke konnte er trotz fortschrittlicher Technik, italienischem Design und seines günstigen Preises von 19.400 DM nicht aufhalten. Glas konnte das Image des Landmaschinen- und Kleinwagenproduzenten nicht abschütteln und so wurden nur 300 Glas 2600 V8 produziert.

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    Niedergang der Firma Glas

    In der allgemeinen Wirtschaftskrise Ende 1965 drückten die Firma Glas auf Grund der Entwicklungskosten für die neuen Modelle trotz eines 5-Millionen-DM-Darlehens durch den Freistaat Bayern 70 Millionen DM kurzfristige Verbindlichkeiten. Im Werk und bei Händlern standen Anfang 1966 4.000 unverkaufte Glas-Fahrzeuge. Nach den bereits seit 1962 erfolglos geführten Gesprächen mit Ford, VW und AMC vermittelten schliesslich im Frühjahr 1966 der Glas- und BMW-Händler Schorsch Meier aus München und der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA) Dr. Hans Peter den Kontakt zu BMW. Am 25. November 1966 wurde schliesslich, unterstützt durch eine 50-Millionen Bürgschaft der LfA, die Übernahme der Hans Glas GmbH durch die BMW AG in München zum 2. Januar 1967 unterzeichnet. Der Kaufpreis betrug gut 10 Millionen DM.

    Ende der Zusammenarbeit mit Frua

    Für Pietro Frua war der Verkauf von Glas an BMW ein bitterer Einschnitt auf dem dritten Höhepunkt seiner Karriere. Als Generalunternehmer lieferte er die bei den Firmen L.I.T.L.A und Maggiora gefertigten Karosserien für den Glas GT und den Glas V8 nach Dingolfing. Für jede der in Dingolfing gebauten Glas 1700 Limousinen erhielt er eine Lizenzgebühr. BMW begann Anfang Januar 1967 sofort mit einem Sanierungsprogramm. Dieses beinhaltete unter anderem die sofortige Einstellung der Produktion des Glas V8 bis über dessen weitere Zukunft entschieden wurde. Bis März 1967 erfolgten keinerlei Karosserielieferungen von Frua. Seine Zulieferer L.I.T.L.A und Maggiora arbeiteten zu 90 % für Glas und sahen sich in ihrer Existenz bedroht.

    Glas hatte bei Frua vertraglich 2’000 V8-Karosserien bestellt, von denen bis Ende 1966 jedoch nur 270 abgerufen wurden. BMW war vom Erfolg des V8 nicht überzeugt, da er technisch noch nicht ausgereift war, und wollte die Liefermenge auf 800 Stück reduzieren. Im Gegenzug bot Einkaufsdirektor Karl Monz eine Erhöhung der GT-Liefermenge um 4’000 Stück an, so dass sich  die – von Frua zu Beginn der Verhandlungen zunächst mit gut 2 Millionen DM bezifferten – Annullierungskosten schließlich um 200’000 DM auf 400’000 DM reduzierten. Das die Verhandlungen an Frua nicht spurlos vorüber gingen, zeigte sich auch darin, dass er auf dem Genfer Salon im März 1967 einen Ohnmachtsanfall auf Grund einer leichten Herzattacke erlitt.

    Der nach Wiederaufnahme der Produktion und konstruktiven  Verbesserungen auf der IAA im September 1967 vorgestellte BMW/Glas 3000 V8 wurde mit dem noch bei Glas entwickelten 3-Liter-Motor mit 160 PS für 23'350 DM angeboten. Doch die Verkäufe des Dingolfinger Stiefkindes liefen weiterhin schleppend und im Mai 1968 wurde der V8 nach nur 318 weiteren mit BMW-Logo gebauten Einheiten eingestellt.

    Fruas Vorschlag für einen V8-Nachfolger

    Frua überraschte auf der IAA 1967 in unmittelbarer Nachbarschaft des BMW-Standes mit einem auf eigene Faust unter der Projektnummer 349 entwickelten Vorschlag für einen Nachfolger des BMW-Glas 3000 V8. Die Auto Motor und Sport (Nr. 20 vom 30. September 1967) schrieb dazu: „Bei BMW nicht bekannt war ein Auto, das kurz nach der Eröffnung plötzlich auf der IAA auftauchte und einen BMW-Grill trug: das Frua-Spezialcoupé Glas 3000 V8. Frua hatte diesen Wagen in aller Heimlichkeit gebaut – vielleicht will er damit beweisen, dass er auch Autos von schlichter Schönheit bauen kann.“

    BMW/Glas 3000 Coupé Frua (1967) im Hafen von Monte-Carlo mit dem Casino im Hintergrund
    © Copyright / Fotograf: Guy Ventouillac (Archiv: Stefan Dierkes)

    Die 1:1-Zeichnung mit der Nummer 794 hatte Frua bereits am 22. Juni 1967 fertiggestellt. Sie befindet sich heute im Archiv des Autors und trägt Fruas handschriftlichen Verweis „derivato da dis. 793“ (= abgeleitet von Zeichnung 793) auf die 7 Wochen vorher erstellte Zeichnung des Monteverdi 375 S, der wenige Tage vor der IAA am 11. September 1967 in Binningen vorgestellte wurde. Entsprechend war auch Fruas modernisierter 3000 V8 ein Fastbackcoupé, im Gegensatz zum Monteverdi jedoch mit großer gläserner Heckklappe.

    BMW/Glas 3000 Coupé Frua (1967) - an der IAA 1967
    © Zwischengas Archiv

    Redaktor Dr. Max Fehlmann zeigte sich in der Automobil Revue (Nr. 41 vom 21. September 1967) durchaus angetan: „Pietro Frua hat sich bei den Entwürfen für die kleineren Glas-Modelle einige Zurückhaltung auferlegt; beim grossen, luxuriösen 3-Liter-V8 lässt er nun die Zügel frei: niedrige, breite Front, tiefe Gürtellinie, viel Glas am Aufbau und im Innern vier Plätze sowie ein akzeptabler Kofferraum.“

    Während Frua mit seinen Fastbackcoupés die generelle Linie der von Giorgetto Giugiaro für Ghia gezeichneten und auf dem Turiner Salon 1966 präsentierten Design-Ikone Maserati Ghibli aufgriff, hatte er mit der Frontgestaltung seiner Entwürfe den „bösen Blick“ erfunden: Die über die Doppelscheinwerfer abgesenkte Vorderkante der Motorhaube wirkte wie die Mimik aggressiv gesenkter Augenbrauen.

    Frua zeigte das Fastbackcoupé ein weiteres Mal auf seinem Stand beim Pariser Salon Anfang Oktober 1967.

    Doch schließlich behielt die Auto Motor und Sport (a. a. O.) recht mit Ihrer Vermutung: „Ob Frua mit seiner Hoffnung auf eine kleine Serie bei BMW Gegenliebe finden wird, ist zweifelhaft“.

    Schließlich hatte BMW mit dem 1968 vorgestellten Nachfolger des CS-Coupés (E9) bereits eine Eigenentwicklung in Vorbereitung. BMW stellt in einer internen Notiz am 17. November 1967 bezüglich des Frua-Spezial-Coupés fest, dass keine Produktionsabsicht besteht und „dieses Modell, wenn überhaupt, nur in Einzelstücken von Frua gebaut werden wird. Es erscheint deshalb nicht zweckmäßig, sich mit Frua zum jetzigen Zeitpunkt über die Verwendung des BMW-Warenzeichens auseinanderzusetzen.“

    Den bösen Blick hat BMW jedoch übernommen und verwendet ihn bis zum heutigen Tage.

    Fertigstellung des Prototypen und Verkauf nach Spanien

    Frua benötigte von den ehemaligen Partnern in Dingolfing offenbar Hilfe bei der Fertigstellung des Prototypen, die ihm von den neuen Herren bei BMW am 31. Januar 1968 zumindest in Aussicht gestellt wird.

    Frua zeigte das Fastbackcoupé erneut auf seinem Stand auf dem Genfer Salon im März 1968 sowie mit geänderter roter Lackierung auf einem mit Orangen gefüllten Podest auf dem Stand des spanischen BMW-Importeurs Werner B. Heiderich (Inter-Atlántica Comercial) beim 11. Salón Internacional del Automóvil in Barcelona im Juni 1969.

    BMW/Glas 3000 V8 Frua Coupé (1967) - vorn links auf dem Stand der internationalen Automobilausstellung in Barcelona 1969. Rechts im Bild das grüne BMW 2800 GTS Frua Coupé von 1969
    © Copyright / Fotograf: Archiv: Fira de Barcelona

    Offenbar verblieb der Wagen in Spanien, doch erst zwei Jahre später, am 15. Juni 1971 wurde er auf seinen ersten Besitzer in Andalusien zugelassen, der ihn bis zu seinem Tod 20 Jahre lang behielt. Spanien war zu diesem Zeitpunkt das einzige Land in Europa, in dem noch Einzelstücke ohne aufwändige Crashtests zugelassen werden konnten.

    Erst Anfang der 1990er-Jahre tauchte der Wagen in einer Kleinanzeige mit einem Preis von 40 Millionen Peseten auf. Zu diesem Zeitpunkt entsprach das etwa 240.000 Euro. Anbieter war ein ehemaliger Angestellter des Erstbesitzers. Das Einzelstück hatte inzwischen eine neue weiße Lackierung, Stoßstangenhörner und Kopfstützen erhalten.

    1999 wurde der Wagen  auf der Oldtimer-Messe MOTORépoca in Valencia an den dritten Besitzer Diego Vera Alazán nach Andalusien verkauft. Als vierter Besitzer übernahm der spanische Architekt und Oldtimer-Sammler Antonio Ignacio González Gil aus Galicien das Coupé, das er später für 100’000 Euro wieder zum Verkauf anbot. BMW zeigte 2010 Interesse und besichtigte den Wagen, nahm aber vom Kauf auf Grund der schlechten Substanz Abstand.

    Kurzes Auftauchen auf der Techno Classics 2013

    Den Deal vermittelte schließlich der Madrider Händler Rafael Pueche, der den Wagen noch während des Transports zur Techno Classica im April 2013 am Telefon verkaufte.

    BMW 3000 V8 Coupé Frua (1967) - auf Basis des Glas V8 2600/3000 gebaut, mehrfach gezeigt, jetzt wieder auf- und gleich wieder untergetaucht, denn es war nur am Donnerstag zu sehen (Techno Classica 2013)
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der neue Besitzer holte ihn dort schon am ersten Messetag aus Essen ab, so dass die Öffentlichkeit nur wenige Stunden einen Blick darauf erhaschen konnte.

    Restauriert und deutlich teurer

    Zwei Jahre später weist der zwischenzeitlich restaurierte Wagen wieder seine, wohl ursprüngliche bläulich-silberne Metalliclackierung und eine rehbraune Lederinnenausstattung auf.

    BMW 3000 Coupé Frua (1967) - man beachte den Schriftzug "Frua Special"
    © Copyright / Fotograf: Tom Woods - Courtesy RM Sotheby's

    Das erste von einem knappen Dutzend Einzelstücken, mit denen Pietro Frua vergeblich versuchte mit BMW an die erfolgreiche Zeit mit Glas anzuknüpfen, wird nun am 23. Mai 2015 von RM Auctions und Sotheby´s im Rahmen des Concorso d’Eleganza Villa d'Este an der Villa Erba am Comer See mit einem Schätzpreis von 380’000 bis 480’000 Euro versteigert.

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    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ly******:
    14.05.2015 (13:50)
    Mich würde interessieren ob es Pietro Frua war, wer die Frontgestaltung mit den „bösen Blick“ erfunden hat oder war es Peter Monteverdi. Fruas Design von Monteverdi 375S hat Elemente, die von Peter Monteverdi stammen, vielleicht auch der „böse Blick“. Deshalb ärgerte sich Monteverdi wenn Frua auch seine Ideen für 375S Elemente in anderen Entwürfen benutze, hauptsächlich in Chevrolet Camaro SS Coupé Frua (1968).
    Antwort von Stefan Dierkes
    25.05.2015 (20:12)
    Der Monteverdi 375 S wurde von Pietro Frua am 20.4.1967 (1:10) bis 6.5.1967 (1:1-Konstruktionszeichnung) gezeichnet. Peter Monteverdi war nicht beteiligt. So heißt es eindeutig im ersten Monteverdi 375 S-Prospekt: „Die Formgebung und Karosserie stammt vom bekannten Carosserie-Couturier Pietro Frua aus Turin.“
    Je******:
    13.05.2015 (16:26)
    Nie gehört von dem Fahrzeug, aber spontan große Ähnlichkeit mit dem Audi 100 Coupé S
    Antwort von Stefan Dierkes
    13.05.2015 (20:32)
    Fruas BMW/Glas 3000 V8 Coupé (1967) wurde allerdings drei Jahre vor dem Audi 100 Coupé S (1970) vorgestellt.
    Weitere drei Jahre später zeigte Frua 1973 in Genf sein Mittemotor-Coupé auf Basis des Audi 100 S:
    http://www.zwischengas.com/bild/Audi-100-S-Mittelmotor-Coupe-1973-keilfoermiger-Entwurf-mit-hochliegendem-Heck/d38fa417-e604-422c-b939-2728aacba718?f=fancy
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