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Bild (1/2): Austin Seven an der ADAC Deutschland Klassik 2012 (© ADAC Motorsport, 2012)
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    Austin Seven Special (1937) - wenn Geschwindigkeit relativ wird

    15. August 2014
    Text:
    Jeroen Booij / Tamara Tanner
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
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    Der Austin Seven Special bildet den Grundstein für die Rennsport-Tradition in Grossbritannien. In Bewegung gesetzt wurde das Ganze in 1939 vom 750 Motor Club, wo oft noch gesagt wird der Seven sei die tragende Säule des Clubs.

    Austin Seven Special (1937) - hohe Geschwindigkeiten werden im Seven vermieden, da seine Bodenhaftung etwas zu wünschen übrig lässt
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Die Konkurrenz war vorerst noch stärker

    Heute existieren viele verschiedene Baureihen des Austin Seven, doch begonnen hat es mit den Seven mit 747ccm Hubraum. In den späten 20er-Jahren fuhr Austin regelmässig Rennen mit den Seven Super Sports, welche mit Kompressoren ausgestattet und darum für ihre Zeit sehr schnell waren. An der Tourist Trophy in Ulster im Jahr 1929 nahmen vier Fahrzeuge teil. Die Austin-Modelle schlugen sich wacker, doch die Konkurrenz (Mercedes-Benz und Alfa-Romeo) war stärker.

    Austin Seven Special (1937) - trotz seines eher kleinen Motors war er erfolgreich im Motorsport
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Einige der bekannteren Austin Werksfahrern waren Gunnar Poppe, Arthur Waite und Archie Frazer-Nash, welcher später seine eigene Motoren-Produktion etablierte. Frazer-Nash und Poppe hatten später ebenfalls am Irish Grand Prix 1930 teilgenommen.

    Seven werden attraktiver

    Das 500 Meilen-Rennen von Brooklands im Oktober 1930 war der erste grosse Erfolg für die Austin Seven. Zwei Austin Seven platzierten sich auf den ersten beiden Rängen. Bald wurden Austin Seven-Modelle zur ersten Wahl von Rennfahrern, welche ihre eigenen Fahrzeuge bauen wollten. Denn der simple Aufbau und die vielen Tuning-Möglichkeiten machten dies möglich und recht attraktiv. Ausserdem waren die Seven-Rennwagen sehr rentable Fahrzeuge.

    Austin Seven Special (1937) - ab 1930 war er sehr erfolgreich im Motorsport und bald sehr beliebt
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij
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    Originaler Motor, neuer Anlasser

    Eine Zeit lang sass ein Reliant Robin-Motor (eine Neugestaltung des Seven-Motors) im Innern des Austin Seven, jetzt ist aber der originale Motor wieder eingebaut. Um den Tankstand zu messen, wird ein simpler Bambusstock benutzt. Der Anlasser dieses neuen Fahrzeuges ist mittlerweile elektrisch im Gegensatz zum damaligen Seven. Er besitzt ebenfalls ein zusätzliches Zahnrad, besitzt einen Kettenantrieb und einen 12-Volt-Dynamo mit einer Abdeckung aus legiertem Gusseisen.

    Austin Seven Special (1937) - hier wurde der originale Motor wieder eingebaut (747ccm mit seitlichen Ventilen, 4-Zylinder)
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Achtung Verbrennungsgefahr

    Beim Einsteigen auf der Beifahrerseite sollte man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt, da der Auspuff gerade nebenan durchläuft. Ausserdem sei ein lässiges "Arm aus dem Fenster hängen lassen" während der Fahrt auch nicht gerade die beste Idee und wenn man keinen Schaden an Karosserie hinter den Sitzen möchte, dann sollte man sich dort am Besten nicht aufstützen, da das Aluminium relativ schwach ist.

    Austin Seven Special (1937) - hier gilt Verbrennungsgefahr für den Beifahrer beim Ein- und Aussteigen
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij
    Oldtimer Galerie Oktober 2019

    Die Windschutzbrille nicht nur als Modeacessoire

    Die Sitze sind allerdings sehr bequem und das Interieur ist durch eine Öffnung zwischen Boden und Getriebe belüftet, Motor und Getriebe halten den Innenraum jedoch relativ warm. Da das Auto keine eigentliche Windschutzscheibe hat, sollte man immer eine Schutzbrille gegen Wind, Staub, Insekten und gegen gelegentlich vom Kühler heraufspritzendes Kühlwasser tragen.

    Austin Seven Special (1937) - das Fahrgefühl ist eher holprig im Innern des Seven
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Das Fahrzeug ist sehr leicht und zugleich aber relativ starr und fest, wodurch das Fahrgefühl als eher holprig beschrieben werden kann. Dies gründet auch auf die festen Achsen und die Blattfederung vorne und hinten.

    Man nimmt's gemütlich im Seven...

    Aufgrund der etwas bescheidenen Bodenhaftung sollte man sich auf sichere Geschwindigkeiten beschränken. Die grundsätzliche Reisegeschwindigkeit auf Asphalt von rund 70 km/h ist da schon eher viel. So fährt man mit dem Seven eher auf Landstrassen mit etwas weniger Verkehr, wo 40-50km/h absolut angemessen sind. Dies tut dem Fahrspass jedoch keinen Abbruch, denn auf diese Weise entdecke man wunderschöne Routen und könne jede Ausfahrt in vollen Zügen geniessen.

    Neuaufbau in Grossbritannien

    Die Karosserie dieses Austin Seven Special wurde von J.R. Petter in Grossbritannien konstruiert. Die Vorlage dafür bot der Austin Seven "Ulster". Mithilfe von Morris-Teilen wurde das Bremssystem in ein hydraulisches System, im Gegensatz zum mechanischen Bremssystem von damals, aufgerüstet. Der Motor ist immernoch derselbe (747ccm mit seitlichen Ventilen, 4-Zylinder), nur einige Teile davon sind leicht abgeändert worden. So ist eine Bremsleistung von 25bhp möglich. Der Zenith-Vergaser wurde durch einen SU-Vergaser und das 6-Volt System durch ein 12-Volt System ersetzt.

    Austin Seven Special (1937) - wenn Geschwindigkeit relativ wird
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij
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    Seine Zeit als Rennstar ist vorbei

    Heute fährt der Seven keine Rennen mehr, dazu fehlt ihm einfach die Power und gemäss seinem Besitzer gebe es sowieso keine Klasse, wo er hineinpassen würde. Trotzdem fühlt sich der Besitzer immer wieder wie Gunnar Poppe oder Archie Frazer-Nash, wenn er mit seinem Seven durch die Gegend braust! Da reichen ihm dann auch schon rund 80 km/h...

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    wa******:
    28.04.2015 (12:07)
    Mich stören falsche technische Ausdrücke. Ende der zwanziger Jahre gab es bestimmt keine Turbolader, wohl aber mechanisch angetriebene Kompressoren.
    Und elektronische Anlasser gab es weder damals noch heute!
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    28.04.2015 (13:19)
    Da sind wir uns völlig einig und wir entschuldigen uns für die Fehler. Den Turbolader gab es allerdings schon früh im 20. Jahrhundert, nur kam er nicht zum Einsatz. Beim Seven war es natülrich ein Kompressor und auch der Anlasser benötigt natürlich richtig viel Strom und ist damit elektrisch. Danke für Ihre Hinweise.
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