Austin-Healey 100 BN1 – Erfolgstyp und Liebling ganzer Generationen
Zusammenfassung
Als Donald Healey den “Hundred” entwarf, hatte er bereits einschlägige Erfahrung. Dies merkte man dem 1952 vorgestellten Sportwagen an. Dank Zusammenarbeit mit Austin konnte der Austin-Healey 100 günstig verkauft werden, was ihn zusammen mit seiner Grundschnelligkeit und seiner attraktiven Karosserielinie zum Liebling ganzer Generationen machte. Dieser Fahrbericht erzählt die Geschichte des ersten Austin-Healey und zeigt ihn auf historischem und aktuellem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Hochgeschwindigkeitsfahrt im Prototypen
- Nur drei Vorwärtsgänge
- Auf den amerikanischen Markt ausgerichtet
- Kann noch heute überzeugen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ziemlich kompakt ist der Austin-Healey 100, vor allem wenn man moderne Massstäbe anwendet. 383,5 cm ist er lang, 152,4 cm misst er in der Breite und die bei einem Radstand von 228,6 cm. Da ist sogar ein eigentlich kleiner Mazda MX-5 der ersten Generation in den Ausmassen jeweils rund 15 cm grösser und dies bei sogar noch leicht kürzerem Radstand. Aber damals, als der Austin-Healey 100 der Öffentlichkeit erstmals gezeigt wurde, da war dies kein Thema. Denn interessant war vor allem das Leistungsvermögen in Kombination mit dem Preis. Der Vergleich mit einem fast 40 Jahre später entstandenen Mazda MX-5 ist übrigens nicht ganz abwegig, denn beide waren der britischen Roadster-Tradition verpflichtet und offerierten einen einfach zu wartenden Vierzylindermotor als Antrieb. Aber selbst mit all den technischen Verbesserungen der Sechziger- bis Achtzigerjahre dürfte es einem MX-5 wohl gar nicht so einfach fallen, den Austin-Healey 100 abzuhängen.
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Happy Healeying
"Wissen sie, als ich Student war, hat einer so ein Teil gefahren, der hat ständig die tollsten Bräute abgeschleppt, das habe ich natürlich nicht vor, aber begeistert haben mich die Tommy-Roadster immer."
Und die heute 50jährigen haben diese Beziehung zu diesen Teilen halt nicht mehr.
So viel zu dem "Preisverfall". Hat nix mit Technik usw. zu tun, lediglich mit Biologie.
Nach meiner Pensionierung bin ich nochmals zurück zu meinen Oltimerwurzeln gegangen und habe mir vor kurzem einen AH 100/4 BN2 mit vollständiger M-Spezifikation zugelegt, diesen noch ein wenig optimiert und meine Frau als auch mich mit dem nun "giftigen" 100er überglücklich gemacht.
Für uns hat die ganze Geschichte keinen finanziellen, sondern viel mehr einen emotionalen Wert welcher vom Markt absolut unabhängig ist.
Also, we keep them on the road! ;o)



























































































































































































































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