Großer Spaß für viel Geld – Austin Cooper S im (historischen) Test
Zusammenfassung
Kann ein Auto von gerade einmal drei Metern Länge einen Preis von über 10'000 Mark rechtfertigen? Insbesondere, wenn obendrein die Ausstattung mager und der Komfort mässig ist? Bei der Betrachtung des Austin Cooper S muss die Stimme der Vernunft einmal überhört werden. Denn für seinen hohen Preis bietet er vor allem eins: unerhört viel Fahrspaß. Dieser historische Test erklärt, was den Flitzer so besonders macht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ein fahrendes Extrem
- Wenig Ausstattung, viel Platz
- 1,3-Liter-Pulverfaß
- Kurven mit Vollgas und Handbremse
- Fazit
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wohl kaum ein anderer Wagen, der so wenig auf unseren Straßen zu sehen ist wie Cooper S, genießt soviel Popularität und wird so häufig zu Vergleichen herangezogen wie der Cooper S 1300 der BMC-Geschwister Austin oder Morris. Abonnierte Rallye-Siege, Rennerfolge und die grenzenlose Verblüffung, die das Verhältnis von Kraft und Größe des "Mini-Cooper" nach wie vor erzeugt, sind der Grund dafür. Doch der Ruhm des Cooper S, von dem werblich vor allem die schwächeren 850er und 1000er Modelle zehren, und seine Originalität müssen in Deutschland unverhältnismäßig teuer bezahlt werden. Soviel dieses Modell technisch und konzeptionsmäßig bietet, ausstattungsmäßig ist man von dem 10'000-Mark-Auto enttäuscht. In dieser Preislage finden sich auf dem Kontinent Wagen, die den Cooper S auch in den Fahrleistungen auf die Plätze verweisen. Ganz sicher vermitteln sie aber nicht den lausbubenhaften Spaß, den man nur aus dieser Maulwurfperspektive erlebt.
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