Südwind de luxe – Alfa Romeo Alfasud L im (historischen) Test
Zusammenfassung
Ab 1971 lief in Neapel, im ersten Autowerk im Süden Italiens, der Alfa Romeo Alfasud vom Band. Bis auf kleine Mängel war er ein Musterstück überlegter Modernität und wurde in Anlage und Eigenschaften den höchsten Ansprüchen gerecht. Der Alfasud L sollte Kunden vom schlichten Normalmodell in die 10'000 DM-Klasse ziehen. Ob Alfa Romeos Grundsatz "Technik ohne faulen Kompromiss" zutraf, erläutert dieser Testbericht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Fahrerposition perfekt
- Reifenprobleme
- Lüftung vorbildlich
- Modellunterschiede
- Kultivierter Boxer
- Sicherheit und Werkstattfragen
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- Gesamturteil
- Motor/Laufverhalten
- Motor/Leistungsverhalten
- Kraftübertragung
- Fahrwerk
- Federung
- Technische Daten & Messwerte
Geschätzte Lesedauer: 14min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Seit vier Jahren läuft in Neapel der Alfasud vom Band. Immer noch passen die Lackierungsvorbereiter nicht richtig auf. Früher Rost macht's zu oft deutlich. Doch ansonsten ist der Alfasud ein Musterstück überlegter Modernität. Zu Preisen, gegen die Fiat protestiert: Alfa Romeo gehört dem Staatskonzern IRI und kann politisch kalkulieren. So billig wie zu Anfang ist der Alfasud aber längst nicht mehr. Scheinbare Aufpreise sind obligatorisch. Der Alfasud L soll Kunden vom schlichten Normalmodell in die 10'000 DM-Klasse ziehen. Noch nie hatte Alfa Romeo ein Auto in dieser Klasse gebaut, und noch nie hatte es im italienischen Süden ein Autowerk gegeben. Grundsatz: Technik ohne faulen Kompromiss. Alfa Romeo war immer ein Delikatessenladen. Konzept: Frontantrieb, langer Radstand, breite Spur, optimale Raumausnutzung in kompakten Außenmaßen (Länge knapp 3,9 Meter). Insassen zwischen den Achsen, kein nachteilig überhängendes Heckgewicht auch bei vollem Gepäckraum. Die Türen sind so breit wie möglich (aber nicht zu breit beim engen Nebeneinanderparken), der Einstieg auch hinten könnte nicht bequemer sein. Gepäckraum ohne Lade- und Ausnutzungsprobleme. Seitenfenster nicht zu stark geneigt, keine unnötige Sonneneinstrahlung und kein Hineinregnen beim Tür-und Fensteröffnen.
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