Opel Kapitän P 2.6 – Frühling in Paris
Zusammenfassung
Deutschlands meistverkaufter Sechszylinder kam lange Jahre nicht aus Stuttgart. Mit dem 1959 präsentierten Opel Kapitän P 2.6 gelang den Rüsselsheimern der ganz grosse Erfolg. Kein Kapitän davor oder danach verkaufte sich öfter; keiner verkörperte mehr den Traum vom Wohlstand im Wirtschaftswunder. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des Opel-Flaggschiffs mit den Panoramascheiben und zeigt ihn auf vielen Fotos sowie in der damaligen Verkaufsliteratur. Auch ein Tonmuster des Sechszylinders fehlt nicht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Zur Verbesserung gezwungen
- Geschickte Kosmetik
- Sechszylinder zum Kampfpreis
- Rekord-Motor im Kapitän
- Kraft und Herrlichkeit
- Kommandowechsel
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
So also fühlt es sich an, wenn man es geschafft hat. Nach acht Jahren Rekord P1 sitze ich nun endlich im Opel Kapitän. Sechs statt vier Zylinder, 90 statt 55 PS, 150 statt 132 km/h. Der Aufstieg ist gelungen; der nächste Schritt auf dem Weg nach ganz oben getan. Ehrfurcht paart sich mit Besitzerstolz, als der Blick durch die Vollsicht-Panoramascheibe über die aus Sicht eines ehemaligen Rekord-Fahrers ewig lange Motorhaube fällt – dabei ist der Wagen nur geliehen. Und doch gelingt es ihm selbst mehr als 60 Jahr später, einem Eintagspiloten zu vermitteln, was all jene empfanden, die Erfolg hatten im Wirtschaftswunderland.
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