Szawe 1920-1923 – Kurzzeit-Luxus
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Auch die Marke Szawe, entstanden aus der auf Luxusaufbauten spezialisierten Karosseriefirma Szabo & Wechselmann, kann dazugezählt werden. Szawe-Modelle waren bei wohlhabenderen Kunden begehrt, da jedes Modell nach Kundenwunsch individualisiert werden konnte. Ein neues Modell entstand und der Chassis-Hersteller wurde gewechselt, doch dies hielt die Firma kaum davon ab, 1923 in Konkurs zu gehen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Marke Szawe zählte zu den Exoten unter den deutschen Fabrikaten. Gegründet wurde sie von der auf Luxusaufbauten spezialisierten Karosseriefirma Szabo & Wechselmann in Berlin-Wilmersdorf, die auf der Autoausstellung in Berlin von 1921 ein den eigenen Ideen entsprechendes Fahrzeugkonzept vorstellte. Der Unterbau stammte von dem hierzu angepassten NAG-Modell C4. Auffallend war vor allem der vom Kunstmaler und Techniker Ernst Neumann-Neander entworfene gradlinige Karosseriestil des Szawe 10/38 PS, vom ungewohnt geformten, zugespitzten Kühlerrahmen bis zum bootförmigen Heck. Der 2536-cm3-Vierzylindermotor von NAG war mit neuem Vergaser und geänderten Ventilzeiten von 32 auf 38 PS gebracht worden. Zudem wurde das Antriebsaggregat optisch aufgewertet: durch polierte Oberflächen, vernickelte und emaillierte Metallteile, Kupferrohre usw.




























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