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ToffenMarch2020
Bild (1/46): Delahaye 135 Cabriolet Figoni et Falaschi (1946) - als Lot 122 versteigert durch RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020 (© Bruno von Rotz, 2020)
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Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 300 SL (R 129) (1989-1993)
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Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198) (1957-1961)
Roadster, 215 PS, 2996 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198) (1961-1963)
Roadster, 215 PS, 2996 cm3
 
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    RM/Sotheby’s Paris-Verteigerung 2020 – grosse Enttäuschungen und preisliche Überraschungen

    Erstellt am 9. Februar 2020
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (23)
    Tom Gidden - Courtesy RM/Sotheby's 
    (28)
    Bruno von Rotz 
    (23)
    Peter Singhof - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Cymon Taylor - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Peter Seabrook - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Kevin Van Campenhout - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Courtesy of RM Sotheby's - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Courtesy of RM-Sothebys - Courtesy RM/Sotheby's 
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    - Courtesy RM/Sotheby's 
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    RM/Sotheby’s eröffnete am 5. Februar 2020 wie jedes Jahr die Rétromobile-Versteigerungswoche. Für 2020 hatte man sich eine neue Aufstellung ausgedacht, die aber nicht ganz überzeugen konnten. Die Autos waren wild verteilt über die ganze Fläche, auf der linken Seite des Zelts war dann der eher etwas zu klein geratene “Auktionsraum” eingerichtet.

    Mercedes-Benz 300 SL Gullwing (1954) - als Lot 128 versteigert durch RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Weil so viele Leute kamen, standen sie auch zwischen den bereitstehenden Autos. Vermutlich war einfach das Zelt zu klein für die 78 Autos, die in Paris einen neuen Besitzer suchten.

    Millionenwerte

    Die 78 Fahrzeuge waren zusammen über EUR 39 Millionen wert. Pro Fahrzeuge wurden also fast EUR 500’000 erwartet, kein Pappenstiel. Nicht ganz ein Drittel der Autos wurde ohne Mindestpreis angeboten.

    Genaue Inspektion der Fahrzeuge - RM/Sotheby's Versteigerung in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Am Schluss summierten sich die Verkäufe allerdings auf EUR 16,3 Millionen, also deutlich weniger. Auch der erzielte Durchschnittspreis (inkl. Kommission/Aufpreis) fiel mit EUR 301’500 tiefer aus als erwartet, was daran lag, dass von den zehn wertvollsten Autos nur die Hälfte verkauft werden konnte. Die drei am höchsten eingeschätzten Wagen blieben allesamt stehen, obwohl die Höchstgebote nicht etwa unredlich tief lagen.

    Im gesetzten Alter

    Im Schnitt waren die 78 Autos etwa 47 Jahre alt, was bereits auf ein breites Angebot schliessen liess. Immerhin 29 Marken waren vertreten, am stärksten Ferrari (inklusive Dino) mit 13 Sportwagen. Mercedes-Benz kam auf 12 Autos, Jaguar auf 8, Porsche und BMW je auf 5 Fahrzeuge.

    Bei den rareren Marken gab es etwa Dyna-Veritas (schnitt sehr gut ab), Iso, Isotta Fraschini oder Moretti zu kaufen, während man “SS” wohl noch zu den 8 Jaguar zählen durfte.

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    D-Type reüssierte nicht

    Am teuersten war ein Jaguar D-Type von 1955 eingeschätzt. EUR 5,9 bis 6,4 Millionen wurden für den eleganten Rennwagen mit australischer Renngeschichte geschätzt.

    Jaguar D-Type (1955) - als Lot 171 versteigert durch RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Bei EUR 5,4 Millionen wollte aber kein Bieter mehr höher gehen. Dies war offensichtlich dem Einlieferer nicht genug, so blieb der D-Type unverkauft. Es würde nicht überraschen, wenn man ihn schon bald wieder an einer Versteigerung sieht.

    Lamborghini Veneno Roadster (2015) - als Lot 153 versteigert durch RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Beim zweitwertvollsten Wagen fehlte noch mehr, denn für den Lamborghini Venemo Roadster von 2015 wollte niemand mehr als EUR 3,95 Millionen aufrufen. Auch er blieb unverkauft. Ob es wohl an den grell-grünen Lederpolstern lag?

    Ferrari 365 GTS/4-A Daytona Spider by Scaglietti (1972) - als Lot 168 versteigert durch RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Ohne neuen Besitzer musste auch der Ferrari 365 GTS/4-A Daytona Spider von 1972 die Heimreise antreten. Geboten wurden EUR 1,9 Millionen, erwartet worden waren EUR 2,4 bis 2,6.

    BMW 507 als knapper “Sieger” vor Porsche

    Am teuersten verkauft wurde schliesslich ein herrlicher BMW 507 Roadster der zweiten Serie von 1958 in weisser Lackierung. Das komplett restaurierte Auto kam inklusive Aufpreis/Kommission auf EUR 1,996 Millionen.

    BMW 507 Roadster Series II (1958) - als Lot 143 versteigert durch RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Nur unwesentlich “günstiger” war ein Porsche 904 GTS von 1964 mit “Tour de France”-Geschichte und Ersatzmotor. Der neue Besitzer zahlte EUR 1,918 Millionen.

    Porsche 904 GTS (1964) - als Lot 146 versteigert durch RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Zwei Mercedes-Benz 300 SL wurden ebenfalls verkauft. Der Flügeltürer aus dem Jahr 1954 kam auf gute EUR 1,074 Millionen, während der Roadster von 1957 für EUR 764’375 verkauft wurde.

    FridayClassic20

    Viele Superklassiker

    Nur selten findet man ein derartig dichtes Sechziger- und Siebziger-Sportwagen-Programm an einer einzigen Versteigerung. Dies lag sicherlich teilweise an der angebotenen “Poster Car Collection”. Mit Jaguar E-Type, Maserati Sebring, Aston Martin DB5, Iso Grifo, Ferrari Daytona, Maserati Ghibli, Dino 246 GT/GTS und einigen anderen Ikonen war das Angebot jedenfalls für Sportwagen-Fans sicherlich sehenswert.

    Jaguar XJ220 (1992) - als Lot 129 angeboten an der Versteigerung von RM/Sotheby's in Paris am 5. Februar 2020
    © Copyright / Fotograf: Tom Gidden - Courtesy RM/Sotheby's

    Die Superklassiker schnitten unterschiedlich gut ab. Während etwa ein Jaguar XJ 220 von 1992 über dem Schätzwert für EUR 398’750 veräussert wurde, konnte man zwei Maserati Ghibli 4,9 für EUR 126’500 respektive EUR 166’750 kaufen, also deutlich günstiger, als man das noch vor kurzem gewohnt war.

    Ebenfalls preiswert war der Maserati Sebring von 1963, der für nur EUR 138’000 in neue Hände gelangte.