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Bild (1/1): Ferrari 288 GTO (1985) - als Lot 279 verkauft an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung (© RM/Sotheby's, 2020)
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Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari 288 GTO (1984-1985)
Coupé, 400 PS, 2835 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
BMW 850 Csi (1992-1998)
Coupé, 381 PS, 5576 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Mercedes-Benz 190 E Evolution II (W 201) (1990)
Limousine, viertürig, 235 PS, 2463 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 190 E 2.5-16V (W 201) (1988-1993)
Limousine, viertürig, 194 PS, 2498 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Mercedes-Benz 190 E Evolution I (W 201) (1988-1990)
Limousine, viertürig, 194 PS, 2498 cm3
 
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  • RM/Sotheby’s “Driving into Summer” Online-Versteigerung 2020 – gute Ergebnisse trotz fehlendem Publikum

    Erstellt am 31. Mai 2020
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    RM/Sotheby's 
    (109)
    Karissa Hosek / Courtesy RM/Sotheby's 
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    “Driving into Summer” hiess die Online-Only-Versteigerung von RM/Sotheby’s, die vom 21. bis 29. Mai 2020 lief. Im Gegensatz zu anderen Auktionshäuser verzichtete man komplett auf eine Live-Veranstaltung und liess im Laufe von acht Tagen nur Online-Gebote zu. Das Publikum blieb somit zuhause und durfte sich dafür einer deutlich grösseren Fotoauswahl für Vorabklärungen erfreuen.

    Ferrari F50 (1995) - als Lot 174 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Wer nun vermutete, dass anlässlich dieser Versteigerung vor allem billige Autos und Massenprodukte angeboten würden, der musste umdenken. Im Schnitt war jedes der 193 Fahrzeuge auf über USD 105’000 geschätzt, das angeboten Gesamtvolumen summierte sich auf USD 20,37 Millionen.

    Geboten wurden schliesslich ingesamt USD 16,4 Millionen oder pro Fahrzeug USD 85’176, also 81%. Verkauft wurden 59% der Fahrzeuge, im Schnitt für USD 73’977.

    Vielseitiges Angebot

    Das Fahrzeugangebot war vielfältig und reichhaltig. Im Schnitt waren die Fahrzeuge, es hatte auch Motorräder, einen Traktor und ein Schiff darunter, rund 42 Jahre alt.

    Porsche 11 S Coupe (1967) - als Lot 165 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    22 Porsche hielten sich mit 22 Ferrari die Waage, 16 Ford, 14 Mercedes-Benz und 12 Chevrolet bildeten weitere Marken-Schwerpunkte.
    Während 50 % aller Ferrari verkauft werden konnten, waren es bei Porsche nur 45%, bei Ford aber 81%, bei Mercedes-Benz 64% und bei Chevrolet sogar 75%.

    Bentley Continental III Drophead Coupe (1991) - als Lot 132 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Je acht Rolls-Royce und Bentley wurden angeboten, jeweils exakt die Hälfte konnte verkauft werden. Da tat sich Jaguar leichter, von den sieben Fahrzeugen fanden 5 (71%) einen neuen Besitzer.

    Nur knapp mehr als ein Viertel der angebotenen Fahrzeuge stammten aus den USA, sie hatten im Schnitt mehr Erfolg bei den Bietern, waren allerdings auch grossteils im preisgünstigen Bereich angesiedelt.

    Zehn Autos über USD 300’000

    Immerhin zehn Wagen wurden für über USD 300’000 verkauft.

    Ferrari Enzo (2003) - als Lot 294 verkauft an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: Karissa Hosek / Courtesy RM/Sotheby's

    An der Spitze erzielte ein Ferrari Enzo von 2003 USD 2,64 Millionen (EUR 2,376 Millionen, CHF 2,534 Millionen; geboten wurden 87 % des mittleren Schätzwerts).

    Ferrari 288 GTO (1985) - als Lot 279 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Für  den angebotenen Ferrari 288 GTO von 1985 bezahlte der neue Besitzer USD 2,31 Millionen (EUR 2,079 Millionen, CHF 2,218 Millionen).

    Ford GT RM-Sotheby's (2017) - als Lot 161 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Und ein fast neuer Ford GT von 2017 kostete USD 836’000 (EUR 752’400, CHF 802’560).

    Ferrari 250 GT Coupe by Ellena (1958) - als Lot 168 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Der teuerste ältere Klassiker war ein Ferrari 250 GT Ellena von 1958, der für USD 671’000 (EUR 6’3’900, CHF 644’160; unweit vom Schätzwert) in neue Hände überging.

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    Alte Autos taten sich schwerer

    Die Vorkriegsfraktion war mit 14 Autos nicht sonderlich stark vertreten, die Hälfte konnte nicht verkauft werden, verkaufte Autos erreichten ihren Schätzwert mit einer Ausnahme nicht.

    Delahaye USA Pacific (1939) - als Lot 153 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Relativ teuer konnte der Delahaye USA Pacific von 1939 zugeschlagen werden, das Höchstgebot lag bei USD 200’000, der Verkaufspreis damit bei USD 220’000 (EUR 198’000, CHF 211’200).

    Ob dieser Wagen (Lot 153) wirklich als Vorkriegsklassiker durchgehen kann, das ist allerdings eine offene Frage. Schliesslich basiert er auf einem individuell gebauten Rohrrahmen-Chassis, über das eine Kunststoff-Karosserie im Stile des Bugatti Type 57S Atlantic gestülpt wurde. Als Motor dient ein 300 PS starker BMW-12-Zylinder, der seine Kraft an ein Automatik-Getriebe leitet. Das Interieur ist im Art-Deco-Stil gehalten und in den Papieren steht das Jahr 2016 als Aufbaudatum. Optisch eindrücklich ist das Ergebnis aber durchaus.

    Gute Ergebnisse bei den Youngtimern

    Autos mit Baujahr 1990 bis 2000 schnitten bei den Bietern besser ab, als die übrigen Autos, einige wurden sogar deutlich über den Schätzwerten verkauft.

    BMW 850 CSi (1995) - als Lot 287 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Ein BMW 850 CSI von 1995 erzielte USD 102’300 (EUR 92’070, CHF 98’208), ein Dodge Viper GTS von 1996 wurde für USD 64’900 (EUR 58’410, CHF 62’304) weit über den Erwartungen veräussert.

    Dodge Viper GTS (1996) - als Lot 154 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Und ein Maserati Ghibli Cup von 1996 erzielte mit USD 23’650 (EUR 21’285 oder CHF 40’128) sogar fast das Dreifache des Estimates.

    Maserati Ghibli Cup (1996) - als Lot 117 verkauft an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Gut schlug sich auch ein Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo II von 1990, der dem neuen Besitzer USD 231’000 (EUR 207’900, CHF 221’760) wert war.

    Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II (1990) - als Lot 298 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Es gab allerdings auch Enttäuschungen. so wurde ein BMW M3 von 1990 für nur USD 35’200 (EUR 31’680, CHF 33’792) versteigert, das Höchstgebot lag nur bei 64 % des mittleren Schätzwerts.

    BMW M3 (1990) - als Lot 114 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's
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    Überraschungen nach oben und unten

    Nicht nur der bereits erwähnte Maserati Ghibli Cup überraschte positiv, unter den “Gewinnern” war auch ein Chevrolet Corvair 95 Rampside Pickup von 1963, bei dem das Höchstgebot doppelt so hoch lag als der mittlere Schätzwert.

    Chevrolet Corvair 95 Rampside Pickup (1963) - als Lot 120 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Auch ein Fiat 500 Jolly von 1964, obschon nur ein Umbau, erreichte mit USD 77’000 einen hohen Verkaufspreis.

    Fiat 500 Jolly Conversion (1964) - als Lot 216 angeboten an der RM/Sotheby's "Driving into Summer" 2020 Versteigerung
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Viel wert war den Bietern auch ein Willy’s M38 von 1951 (USD 61’600).

    Aber es gab auch die gegenteilige Situation und damit echte Schnäppchen. Ein Piaggio Ape von 1978 wurde für nur USD 14’300 verkauft, geschätzt waren USD 40’000 bis 60’000.