Glasspar 1951-1953 - GFK-Karosseriepionier
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist auch Glasspar. Deren Prototyp von 1939 war wohl das erste Auto mit GFK-Karosserie.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die ersten grossformatigen Objekte aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) waren Bootsbauern zu verdanken. William Tritt aus Santa Ana in Kalifornien hatte seine Glasspar Company zum führenden Hersteller von Polyester-Booten und GFK-Bootskörpern entwickelt. Die Initiative für den Bau einer GFK-Autokarosserie wurde von aussen an ihn herangetragen. Der 1951 auf einem Ford-V8-Chassis von 1939 entstandene Prototyp war ein viel beachteter eleganter, offener Sportzweisitzer und das wohl erste Auto mit GFK-Karosserie, auch wenn in den USA weitere Prototypen entstanden. Glasspar lieferte zunächst nur Karosserien, während Shorty Post einen passenden Chassisrahmen aus Vierkantrohren konstruierte. So erstandene Bausätze konnten Fans mit GM- oder anderen US-Motoren und -Antriebskomponenten ergänzen. Zu den ersten Kunden zählte der Willys-Händler B. R. Woodill, der 1952 die vom Glasspar G2 abgeleitete Eigenmarke Wildfire schuf und mit Willys-Aggregaten bestückte.






































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