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Vergessene Kunststoff-Autos - forgotten fiberglass

Erstellt am 31. Dezember 2010
, Leselänge 3min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Daniel Reinhard 
1
Archiv www.forgottenfiberglass.com 
8
Lucio Pompeo 
1
Rob de la Rive Box 
1

Plastik, Kunststoff, Fiberglas, Polyester, Glasfasern, etc. sind alles Begriffe, die im Zusammenhang mit Karosserien, die nicht aus Stahlblech oder Alluminium sind, fallen.

Der erste Einsatz von Kunststoff für Autokarosserien liegt schon viele Jahre zurück, und schon in den 50-er und 60-er-Jahren entstanden viele interessante Fahrzeug-Entwürfe gerade deswegen, weil mit Kunststoff eben auch kleine Serien zu günstigen Kosten hergestellt werden konnten.

Die USA hat eine besonders reichhaltige Kunstoff-Karosserie-Kultur, allerdings gerieten viele der Marken wie Brooks Boxer, Glasspar, Ascot, Woodill Wildfire, Irwin Lancer, Scorpion, Wasp, Edwards, Grantham Stardust, Venus, Meteor, Kurtis, Maverick Sportster, Victress, BMC Singer, Vale, Allied, Atlas, Multiplex, Bosley, Lasaetta, Chicagoan, Lightning, Rockefeller Yankee, Triplex, Hollywood Plastics, Snohomish Plastics, Almquist, Alken, Sorrell, Bangert, McCormack, La Dawri, Kellison, Byers, BoCar, Devin, LeMans Coupe, und viele andere nach ihrem Höhepunkt in der Zeit 1950-1965 wieder in Vergessenheit.

Dem versucht die Internet-Site Forgotten Fiberglass  abzuhelfen. Geoffrey R. Hacker und Rick D’Louhy, zwei Auto-Historiker aus den USA, haben die Website lanciert und sind auch daran, ein Buch zum Thema zu schreiben. Und für jeden Fan von Kunststoff-Autos, aber inbesondere für jeden potentiellen Käufer oder Sammler ist diese Website ein Muss! Nirgends sonst wird soviel Information, so viele historische Bilder und Dokumente zum Thema (USA-) Kunststoff-Autos geboten, wie auf forgottenfiberglass.

Auch wenn die meisten der beschriebenen Autos vornehmlich in den USA gefahren wurden, haben es doch einige dieser Fahrzeuge nach Europa geschafft, unter anderem einige Glasspar G2, Woodill Wildfire, Byers und wenige Victress und LaDawri, insbesondere aber auch diverse Devin. Speziell letztere hatten sogar einmal eine eigene (geplante?) Produktion in Belgien und waren zum Beispiel am Auto Salon in Genf präsent, wie die Automobil-Revue vom 16. März 1961 berichtete.

Neben der amerikanischen Kunststoffautokultur gab es auch in Europa eine ganze Reihe von Herstellern von Karosserien oder auch ganzen Autos, die sich dem Kunststoff verschrieben. Doch darüber soll (später) ein anderer Artikel handeln.

Die Bilder in der Galerie zeigen einen kleinen Überblick über den Formenreichtum der amerikanischen Kunststoffauto-Szene.

Für Interessierte ist die Website Forgotten Fiberglass auf jeden Fall zu empfehlen!

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
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