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Bild (1/1): Lancia Stratos (1976) - ein Bubentraum, hier der Rallye-Monte-Carlo-Siegerwagen von 1979 - Genfer Automobilsalon 1979 (© Archiv Automobil Revue)
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Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 230 G (1979-1982)
Geländewagen, 90 PS, 2277 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 230 G (1979-1982)
Geländewagen, 102 PS, 2277 cm3
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Mercedes-Benz 240 GD (1979-1987)
Geländewagen, 72 PS, 2350 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
VW Golf Cabrio (1979-1983)
Cabriolet, 70 PS, 1457 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
VW Golf Cabrio (1979-1982)
Cabriolet, 110 PS, 1588 cm3
 
SwissClassics Nr 72
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    Genfer Autosalon 1979 - Superlative, Turbo, Diesel und ein bisschen Elektro

    4. März 2019
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Archiv Subaru Schweiz 
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    Plakat Genfer Autosalon 1979Der 49. Genfer Autosalon, der vom 1. bis 11. März 1979 die neuesten und schönsten Autos der Welt einem interessierten Messepublikum präsentierte, startete mit den besten Voraussetzungen. Im Jahr 1978 nämlich waren in der Schweiz alle Absatzrekorde gebrochen worden und fast 16 Prozent mehr Autos verkauft worden also im Jahr zuvor. Volkswagen stand an der Spitze der Neuzulassungen, Opel aber dank starken Zuwächsen nur knapp dahinter, gefolgt von Ford (Europa), Renault und Fiat. Auf Platz 6 hatte sich Toyota etabliert, Citroën, Peugeot, BMW und Audi komplettierten die Top Zehn.

    Bezüglich Modellreihen stellte Volkswagen mit dem Golf den Spitzenreiter, gefolgt von Opel Rekord, Ford Taunus, Opel Kadett und Ascona.

    Audi 80 GLE (1979) - das Schnittmodell weckt grosses Interesse - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Insgesamt waren also 1978 271’553 Autos neu zugelassen worden und damit ein Viertel des Bestands erneuert, da durfte man sich für 1979 eine ähnlich grosse Zahl vorstellen. Entsprechend bemühten sich die 1158 Marken aus 27 Ländern am Genfer Autosalon, ihre Produkte auf 34’000 Quadratmetern im besten Licht erscheinen zu lassen. Und 505’219 Besucher – ein neuer Rekord (+5,6 %) – goutierten dies mit ihrem Besuch.

    Das Weltrekordauto

    Einer der Stars des 49. Genfer Salons war sicherlich der C 111, der auf dem Mercedes-Benz-Stand für Aufregung sorgte.

    Mercedes-Benz C 111 (1979) - bedeutender Massstab im Bereich Diesel-Rennwagen - neun neue Weltrekorde und über 300 km/h schnell - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Das langgestrecke Mittelmotorfahrzeug mit Luftwiderstandsbeiwert 0,2 cw lief über 300 km/h und benötigte dabei dank Dieselmotor nur etwa 16 Liter pro 100 km. Neun Rekorde konnten damit eingefahren werden in Nardo.

    16 Zylinder unter einer Haube

    Das Gros der Autos in Genf verfügte über vier oder sechs Zylinder, ein paar Acht- und Zwölfzylinder gab es auch zu sehen und selbstverständlich auch kleine Motoreinheiten mit zwei und drei Zylinder. Ein Auto mit 16 Zylindern aber blieb die Exklusivität von Franco Sparro.

    Sbarro Royale (1979) - Luxusfahrzeug nach dem Vorbild von Bugatti, mit zwei gekoppelten 3,5-Liter-V8-Motoren - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Mit seinem “Royale” lieferte er einen Messehöhepunkt, der optisch nicht von ungefähr an den Bugatti mit gleichem Namen erinnerte. Unter der Haube aber sassen zwei aneinandergekoppelte Rover-V8-Motoren, womit sich ein Hubraum von sieben Litern ergab. Die und die daraus entstehenden rund 300 PS dürften aber auch nötig gewesen sein, um den sechs Meter langen Wagen einigermassen sportlich in Bewegung zu setzen.

    Monströses Filmauto aus Norwegen mit V12-Rennmotor und Gasturbine im Heck mit einer Gesamtleistung von 2000 PS und einem Wert von 800'000 Franken - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Wer auf reine Pferdestärken stand, wurde allerdings bei einem Filmauto aus Norwegen fündig, dem eine Gesamtleistung von 2000 PS, erzeugt aus einem V12-Rennmotor unter der vorderen Haube und einer Gasturbine am Heck des Wagens. 6,7 Meter Lang und 2,5 Meter breit was das Monstrum, das als Modell im Trickfilm “Flåklypa Grand Prix” auftrat. Der Film war notabene der erfolgreichste norwegische Film aller Zeiten, sorgte er doch für 5,5 Millionen Eintritte und dies bei einer Bevölkerung von 4,7 Millionen.

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    Rennsport mit und ohne Zwangsbeatmung

    Richtige Rennsportfahrzeuge gab es in Genf allerdings auch zu sehen, angefangen beim Lancia Stratos, der 1979 (nach Ende seiner offiziellen Karriere) mit Darniche am Lenkrad die Rallye Monte Carlo gewann.

    Fiat 131 Abarth (1979) - Teil der Rennfahrzeug-Sonderschau, dahinter BMW 320 Gruppe 5, Porsche 935/78, Porsche 936 - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Ebenfalls zu sehen waren die Porsche-Modelle 935/78 und 936 sowie der BMW M1 in Procar-Ausführung und einige mehr, so etwa der Fiat 131 Abarth, ein Ritmo Abarth, ein Brabham BT 46 B (Staubsauger), der Le-Mans-Sieger Renault-Alpine A442B oder ein BMW 320 Gruppe 5.

    Motorattrappe eines Ferrari-Boxer-Triebwerks, oben der Ralt-Toyota von Patrick Studer - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Viel Beachtung fand die übergrosse Motorenattrappe auf dem ACS-Stand, die einem Ferrari-Formel-1-Motor nachempfunden war und in den Zylindereinlässen interessante Einblicke bot.

    Strassenautos mit Turbo

    Vom Rennsport hatte der Turbolader auch auf die Strasse übergegriffen. Porsche zeigte nach dem 930 mit dem 924 Turbo bereits ein zweites Serienmodell mit Zwangsbeatmung.

    Saab 900 Super Turbo (1979) - Turbomotor mit Wassereinspritzung im Experimentierstadium - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Saab präsentierte einen Turbomotor mit Wassereinspritzung, der allerdings noch einem Experimentalfahrzeug vorbehalten war.

    Die Firmen Horag und Rinspeed zeigten unabhängig voneinander Turboversionen des Golf-GTI-Einspritzmotors - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Turbolader konnte man auch beim Tuner erhalten, Horag und Rinspeed beispielsweise boten entsprechende Leistungssteigerungs-Lösungen für den VW Golf GTI.

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    Der Diesel im Personenwagen

    Nach der Erdölknappheit anfangs der Siebzigerjahre befürchtete man 1979 bereits den nächsten Engpass als als Folge der politischen Umwälzungen im Iran. Sparsame Autos waren daher im Trend und der Diesel entsprechend im Fokus.

    Peugeot 604 D-Turbo (1979) - Turbodiesel mit 2,3-LIter Hubraum - Genfer Automobilsalon 1979
    © Archiv Automobil Revue

    Nachdem Volkswagen mit dem Golf Diesel einen Meilenstein hingelegt hatte, zeigte in Genf nun Peugeot mit den Weltpremieren, dem 305 Diesel und dem 604 Turbo-Diesel, dass auch Frankreich den Trend erkannt hatte.

    Der elektrische Stadtwagen

    Wenn von Erdölknappheit die Rede war, dann war schon damals das Thema Elektroautos nicht weit weg. Mit dem Carville konnte in Genf eine neue Version des vorher Pilcar genannten Kleinwagens vorgestellt werden.