Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
SC-Abo-Kampagne
Bild (1/1): Kopf an Kopf drängt sich die Menge an den Ständen und in den Gängen am Genfer Salon, der mit nahezu 300'000 Besuchern einen neuen Rekord für sich buchen kann - Genfer Automobilsalon 1959 (© Archiv Automobil Revue)
Fotogalerie: Nur 1 von total 134 Fotos!
133 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Artikelsammlungen zum Thema

Autosalons

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Aston Martin DB 4 (1958-1963)
Coupé, 240 PS, 3670 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Aston Martin DB 4 (1958-1963)
Cabriolet, 240 PS, 3670 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Aston Martin DB 4 GT (1959-1962)
Coupé, 302 PS, 3670 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Aston Martin DB 2/4 Mark III (1957-1959)
Coupé, 162 PS, 2922 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari 250 GT Pininfarina (1958-1960)
Coupé, 240 PS, 2953 cm3
 
SC73
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Genfer Autosalon 1959 - innovative Lösungen zum Ende eines wichtigen Jahrzehnts

    18. Februar 2019
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Archiv Reinhard / Max Pichler 
    (1)
    Archiv 
    (133)
     
    134 Fotogalerie
    Sie sehen 1 von 134 Fotos
    Weshalb nicht alle Fotos?

    Wie kann man alle Fotos sehen?

    133 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
    Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

    Plakat Genfer Autosalon 1959Mit beinahe 300’000 Besuchern brach der Genfer Autosalon im März 1959 alle bisherigen Rekorde. 885 Aussteller aus 18 Ländern zeigten ihre Produkte und belegten damit die zunehmende Wichtigkeit des Salons auch auf internationaler Ebene.

    Generell ging es mit der Individualmotorisierung aufwärts. In der Schweiz waren im Vorjahr 57’339 Autos verkauft worden, womit der Bestand nun 725’577 Einheiten ausmachte. Auf jeden siebten Einwohner kam also im Jahr 1959 ein Motorfahrzeug. Dass wegen dieser zunehmenden Motorisierung die Strassen, die ja grossteils noch dem Stand vor dem Krieg entsprachen, eng wurden, versteht sich von selber. Daher wurde eifrig am Nationalstrassennetz geplant, an einigen Stellen im Lande auch schon gebaut. Als negative Konsequenz des Indvidualverkehrs stieg auch die Zahl der Unfälle, denen im Jahr 1958 1200 Leute zum Opfer fielen (zum Vergleich: BRD 12’000, Frankreich 12’000, Italien 8000). Bessere und sichere Strassen, aber gleichzeitig auch verbesserte Autos waren also ein Gebot der Stunde.

    Aston Martin DB4 - eines der schönsten Coupés am Salon, der italienischen Linie verpflichtet - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Ein Jahrzehnt des Neuaufbaus

    In den Fünfzigerjahren hatte sich viel getan. Fast jeder Autohersteller hatte die Spuren der Vorkriegszeit abgeschüttelt und die meisten der in Genf 1959 gezeigten Fahrzeuge wurden nach dem zweiten Weltkrieg konstruiert. Manche Autofirma hatte sich wieder erfolgreich aufgerappelt, neue kamen dazu. Sie boten ein vielfältiges Angebot in Genf, auch wenn dies optisch nicht immer so klar zu sehen war.

    Die italienische Linie

    Tatsächlich hatte sich die italienische Linie durchgesetzt im Automobilbau. Nicht, dass es keine Alternativen gab, denn sowohl aus Frankreich als auch aus den USA kamen durchaus eigenständige Entwürfe.

    Lancia Flaminia Coupé - einer der schönsten Wagen am Salon (Pinin Farina) - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Im Vergleich zur Grösse des Heimmarktes aber hatten Designer und Karosseriefirmen aus Italien, allen voran Pinin Farina, aber auch Bertone, Frua, Touring oder Zagato, einen riesigen Einfluss auf das Aussehen der Autos Ende der Fünfzigerjahre.

    Austin A55 Cambridge - typisch ist er neue europäische Karosseriestil, wie er von Pinin Farina beeinflusst wird - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Dies zeigte sich augenscheinlich am Genfer Salon. Nicht nur bei der British Motor Company (BMC) gab es italienisch anmutende Karosserie, auch dem Salon-Star Aston Martin DB4 waren südländische Züge anzusehen.

    Lloyd Alexander Frua - extravagant - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    In Deutschand hatte sich beispielsweise Lloyd die Dienste von Frua gesichert, Michelotti zeichnete sowieso für fast die halbe Autoindustrie.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
    Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Swiss Classic World Luzern 2019: Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Swiss Classic World Luzern 2019

    Ein angloamerikanisch-deutscher Diskussionsvorschlag

    Einer der meistdiskutierten Wagen am Salon war der Scimitar. Dieses Einzelstück war von Reutter in Stuttgart nach Entwürfen von Brooks Stevens im Auftrag der amerikanischen Firma Olin Mathieson Chemical Corporation aufgebaut worden und sollte demonstrieren, wie Aluminium und Stahlblech kombiniert werden konnte.

    Scimitar Reutter - gezeichnet von Brooks Stevens, nicht jedermanns Geschmack - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Herausgekommen war ein auffälliges Konzeptfahrzeug mit komplett versenkbarem Festdach und vielen interessanten Detaillösungen.

    Scimitar Reutter - mit komplett versenkbarem Festdach - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Speziell war sicherlich auch der Einbau eines Schiebedachs im versenkbaren Cabriolet-Aufsatz.

    Der Kombi im Kommen

    Man sprach damals von “Station Wagon” (USA), “Estate Car” (Grossbritannien) oder Kombiwagen (Deutschland), gemeint war immer dasselbe, nämlich der praktische Drei- oder Fünftürer mit vertikaler Heckpartie und grossem, sowie meist variabel nutzbarem Kofferraum, der durch die Hecktüre(n) beladen werden konnte.

    Rambler Cross Country - zusätzlich zum grossen Innenraum gibt es auch noch eine Kofferbrücke auf dem Dach - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Vor allem die Amerikaner hatten diesem nützlichen Verkehrsmittel das Handwerker-Image abgewöhnt, kamen mit komfortablen und eleganten Design-Lösungen daher.

    Fiat 1800 Kombi - moderne Karosserieform mit scharfen Kanten - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Aber auch in Europa wurde langsam erkannt, dass auch ein Kombi schmuck sein konnte. Der Fiat 1800 bot hier ein hübsches Beispiel. Aber auch andere Hersteller wie Citroën (Break), Peugeot (Familiale), Vauxhall (Victor) oder Borgward (Isabella) leisteten ihren Beitrag. Zahlenmässig war der Anteil dieser Kombis allerdings noch vergleichweise gering.

    Vauxhall Victor Estate - Station Wagon mit sechs Fenstern, vier Türen - Genfer Autosmobilsalon 1959
    © Archiv Automobil Revue

    Dies änderten auch Kleinbus-Varianten wie der Fiat 600 Multipla oder der Lloyd LT 600 nicht.

    SC73

    Verfeinerung in der Sportwagenwelt

    Verstopfte und enge Strassen waren nicht gerade das ideale Revier für schnelle Sportwagen. Waren diese also unnötig, frage sich die Automobil Revue damals? Natürlich lautete die Antwort “nein”, denn gerade bei viel Verkehr boten Sportwagen schliesslich durch ihre Fahrleistungen mehr Sicherheit bei Überholmanövern oder in schnellen Kurvenpassagen.