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SwissClassics78
Bild (1/2): Renault Type AI 35/45HP Vanderbilt Racer (1907) - als Lot 159 verkauft an der Bonhams Amelia Island Versteigerung vom 5. März 2020 (© Bonhams, 2020)
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Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari 330 GTS (1966-1968)
Cabriolet, 300 PS, 3967 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari 330 GTC (1966-1968)
Coupé, 300 PS, 3967 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Ferrari 330 GT (2+2) (1963-1967)
Coupé, 300 PS, 3967 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari 275 GTS (1964-1966)
Cabriolet, 260 PS, 3285 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Ferrari 308 GTS (1977-1980)
Targa, 255 PS, 2926 cm3
 
Württembergische 2020
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    Bonhams Amelia Island 2020 – französisch-amerikanischer Kampf um einen Renault

    Erstellt am 6. März 2020
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bonhams 
    (127)
    Courtesy Bonhams 
    (3)
     
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    Einmal mehr war der Fernandina Beach Golf Club in Amelia Island Schauplatz einer Bonhams-Versteigerung. Am 5. März 2020 kamen im Vorfeld des Amelia Island Concours d’Elégance dort 116 Fahrzeuge, darunter vornehmlich Automobile aber auch eine Lambretta und ein NSU Ketten-Krad, unter den Hammer.

    Ford Model A Roadster Pickup (1928) - als Lot 207 angeboten an der Bonhams Amelia Island Versteigerung vom 5. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Der Gesamtwert der Fahrzeuge war auf über USD 40 Millionen geschätzt, realisiert werden konnten knapp USD 22 Millionen. Drei Viertel der Autos wurden verkauft, im Schnitt wurde 73 Prozent des mittleren Estimates geboten pro Lot.

    53 Marken aus 13 Jahrzehnten

    Nur selten ist eine derartig breite Fahrzeugauswahl an einer Versteigerung anzutreffen. Der älteste Wagen stammte aus dem Jahr 1886 (allerdings eine Replika des Benz Patent Motorwagens), der jüngste hatte den Jahrgang 2014, ein Bentley Continential GT3-R von 2014. Dazwischen war jedes Jahrzehnt repräsentiert und dies mit 53 Marken, von AC bis Willys. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge betrug ungefähr 67 Jahre.

    Stanley Model F 20HP Touring Car (1908) - als Lot 152 angeboten an der Bonhams Amelia Island Versteigerung vom 5. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Vorkriegsautos erzielten im Schnitt deutlich weniger gute Höchstgebote als neuere Autos, bei den Fahrzeugen, die vor 1939 gebaut wurden, erreichte das besten Gebot im Schnitt 67 % vom mittleren Schätzwert, bei jenen danach im Schnitt 77 %.

    Je zehn Autos stammten von Mercedes-Benz und Jaguar, alle übrigen Marken waren höchstens einstellig vertreten, viele nur mit einem Auto, wie etwa Adler, Allard, Boyer, Humber, Marcos, Siata oder White.

    Der besondere Renault

    In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende gehörte Renault zu den Marken, die es im Rennsport zu schlagen galt. Kein Wunder hörten auch die Amerikaner den guten Ruf und so liess Willie K. Vanderbuilt bei Renault 10 Rennwagen für Amateurrennwagen bauen zum Preis von rund USD 15’000 pro Auto.

    Renault Type AI 35/45HP Vanderbilt Racer (1907)
    © Copyright / Fotograf: Courtesy Bonhams

    Die Rennwagen bewährten sich und siegten bei vielen frühen Rennen in den USA. Der angebotene Wagen mit Chassisnummer 8938 ist einer von vier überlebenden Renault Type AI 35/45 HP Vanderbuilt Racern aus dem Jahr 1907. Ein Schätzwert wurde von Bonhams nicht angegeben, aber mit seiner Pebble-Beach- und Renngeschichte bis heute, konnte ein hoher Preis erwartet werden.

    Renault Type AI 35/45HP Vanderbilt Racer (1907) - als Lot 159 verkauft an der Bonhams Amelia Island Versteigerung vom 5. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Es waren denn vornehmlich auch zwei Bieter, die im eine Viertelstunde dauernden Pingpong die Gebote von anfänglich zwei Millionen USD auf schliesslich 3,025 Millionen USD hochtrieben. Ein Franzose bot am Telefon, ein Amerikaner für ein Automuseum in Rhode Island im Saal. Schlussendlich konnte der Auktionator verkünden, dass der Renault in den Staaten verbleibe, USD  3’332'500 bezahlte das Automuseum für den raren Rennwagen.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
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    Zwölf Autos aus der Sammlung von Dean S. Edmonds Jr.

    Gleich zwölf der angebotenen Fahrzeuge stammen aus der Sammlung von Dean S. Edmonds Jr., und es waren auch einige der teuersten Autos der Versteigerung.

    Bugatti Type 55 Super Sport Roadster (1932) - als Lot 123 angeboten an der Bonhams Amelia Island Versteigerung vom 5. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    So kam ein Bugatti vom Type 55 Roadster aus dem Jahr 1931, eingekleidet durch die Fabrik nach einem Design von Jean Bugatti, unter den Hammer. Erstbesitzer war der spätere Baron Rothschild. 1985 kaufte Edmonds den Wagen an einer Versteigerung für USD 440’000, jetzt wurden USD 6,5 bis 9,5 Millionen erwartet. Die Gebote erreichten schliesslich knapp den unteren Schätzwert, der Wagen wurde für USD 7,1 Millionen verkauft. Keine schlechte Wertsteigerung.

    Bugatti Type 44 Cabriolet Gerber (1928) - als Lot 125 angeboten an der Bonhams Amelia Island Versteigerung vom 5. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Begleitet wurde der Type 55 durch einen weniger modänen Typ 44 von 1928, um dessen Karosserie offenbar Rätsel bestehen. Ursprünglich wurde der Wagen in die Schweiz ausgeliefert und erhielt eine Cabriolet-Karosserie von Hermann Graber (Wichtrach). Später aber soll ein gewisser F. Gerber den Aufbau modifiziert oder ersetzt haben. Der Käufer zahlte schliesslich USD 330’000 für das Einzelstück.

    Invicta 4 1/2-Litre S-Type 'Low Chassis' Sports Tourer (1931) - als Lot 127 angeboten an der Bonhams Amelia Island Versteigerung vom 5. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Weitere interessante Autos aus der Sammlung waren ein Invicta 4½-Litre S-Type 'Low Chassis' Sports Tourer mit Vanden Plas Karosserie von 1931 (verkauft für USD 825’000) und ein Aston Martin DB4 Series 4 von 1962 mit GT-Motor (verkauft für USD 725’500).