Bizzarrini 1965-1969 - Ingenieurskunst
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verlorenen Marken ist Bizzarrini, benannt nach seinem Gründer Giotto Bizzarrini. Dieser arbeitete für Alfa Romeo und Ferrari, gründete 1961 die Firma ATS und endete dann aber schliesslich in seinem eigenen Entwicklungsbüro, wo er über die Jahre viele verschiedene Bizzarrini-Modelle konstruierte. Doch Bizzarrini war Ingenieur und nicht Kaufmann, weswegen seine Firma nach vier Jahren zugrunde ging.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ingenieur Giotto Bizzarrini begann seine Karriere 1954 bei Alfa Romeo, wechselte 1955 wie sein Kollege Carlo Chiti zu Ferrari, wo er an der legendären Baureihe 250 arbeitete, gründete nach der Ferrari «Palastrevolution» von Ende 1961 mit Chiti und vier weiteren Entlassenen Anfang 1962 die Firma ATS, entschwand aber noch im gleichen Jahr nach Livorno. Dort arbeitete er im eigenen Entwicklungsbüro am Asa 1000, konstruierte den LamborghiniV12Motor und für Iso die Modelle Rivolta IR 300 und Grifo mit ChevroletV8Motor und DeDionHinterachse. Vom Iso Grifo entstand ab 1964 in Livorno die Rennsportversion A3 C (= Competizione) und ab 1965 die Ableitung Bizzarrini Grifo Strada le; neuer Firmenname: Automobili (statt Prototipi) Bizzarrini SpA.















































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