Artcurial “Parisienne” Versteigerung 2021 – Rekorde für Gruppe-B-Rallyeautos

Erstellt am 7. Januar 2021
, Leselänge 6min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Peter Singhof - Courtesy Artcurial 
13
Kevin Van Campenhout - Courtesy Artcurial 
9
- Courtesy Artcurial 
9
Philippe Louzon - Courtesy Artcurial 
3
Eric Corlay - Courtesy Artcurial 
3
Dirk de Jager - Courtesy Artcurial 
3
Christophe Gasco - Courtesy Artcurial 
2
Guido Bissantini - Courtesy Artcurial 
2
Rémi Dargegen - Courtesy Artcurial 
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Andreas Riedmann - Courtesy Artcurial 
1
Nicolas Vincent - Courtesy Artcurial 
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Tobias Serf - Courtesy Artcurial 
1

Eigentlich hätte Artcurial wie jedes Jahr anlässlich der Rétromobile Paris anfangs Februar 2021 rund hundert Autos versteigern wollen. Aber im zweiten Corona-Jahr ist weiterhin nichts wie sonst und so verschob Artcurial die Rétromobile-Versteigerung in den Sommer und organisierte stattdessen am 5. Februar 2021 die “Parisienne” im Hôtel Dassault in der französischen Hauptstadt.

Blick in die Artcurial-Versteigerung von Paris am 5. Februar 2021 (© Artcurial)

42 Fahrzeuge wurden angeboten und vor einen kleinen Vorort-Publikum, aber mit Beteiligung der halben Welt am Internet-Browser oder über den Telefonapparat während gut zwei Stunden versteigert.


Fiat 500 Lusso (1971) - als Lot 03 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Dirk de Jager - Courtesy Artcurial

Im Schnitt waren die Fahrzeuge, darunter auch zwei Zweiräder, 52 Jahre alt. Neuklassiker gab es bei Artcurial keine zu kaufen, der jüngste Wagen stammt aus dem Jahr 1995, sein Gegenpart am anderen Ende der Skala wurde im Jahr 1913 gebaut.

Auf EUR 29’971’000 waren alle Fahrzeuge zusammen geschätzt worden. Ein gutes Drittel der Lots wurde ohne Mindestpreis angeboten.

Der wertvolle Le-Mans-Sieger

Als fünftes Fahrzeug kam der Matra MS 670 von 1972 mit Chassis 670-01, geschätzt auf EUR 4 bis 7,5 Millionen, unter den Hammer. Mit diesem Wagen gewannen Henri Pescarolo und Graham Hill die 24 Stunden von Le Mans im Juni 1972. Ausgerüstet mit einem Zwölfzylinder mit 416 PS bei 9800 U/min und einem ZF-Getriebe überstand der Rennprototyp die Strapazen des Langstreckenrennens. Und nicht nur das, zum Abschluss seiner Karriere war er mit Pescarolo/Larrousse auch noch im 1000-km-Rennen im Juni 1973 siegreich.


Matra MS 670 (1972) - als Lot 05 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Philippe Louzon - Courtesy Artcurial

Maître Poulain nahm das erste Gebot mit EUR 3 Millionen entgegen, bereits bei 4,1 Millionen war das Limit überschritten, aber in einem langatmigen Bieterkampf stieg das Höchstgebot noch auf EUR 5 Millionen.

Gemäss Artcurial errechnet sich damit der Käuferpreis mit EUR 6’907’200, denn auf das Höchstgebot wurde erst 20 Prozent Mehrwertsteuer aufgerechnet und danach die Bieterkommission samt Mehrwertsteuer auf diese. Ein professioneller Käufer oder ein Bieter im Ausland erhielt den Wagen allerdings deutlich günstiger.

Gruppe-B-Ikonen

Nur selten kommt eine derartig vollständige Sammlung an Gruppe-B-Rallye-Autos unter den Hammer wie am 5. Februar 2021 bei Artcurial in Paris. Und die schnellen Renner enttäuschten nicht.


Audi Sport Quattro S1 (1988) - als Lot 09 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Peter Singhof - Courtesy Artcurial

Richtig brillieren konnte ein Audi Sport Quattro S1 von 1988, der inkl. Mehrwertsteuer für EUR 2’016’600 verkauft wurde und ihn zum teuersten je an einer Auktion veräusserten Rallye-Auto machte. Er war dem Käufer damit doppelt so wertvoll, wie es der Schätzwert hatte erwarten lassen.


Peugeot 205 Turbo 16 Evolution 2 (1985) - als Lot 07 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Peter Singhof - Courtesy Artcurial

Ebenfalls über dem Estimate konnte ein Peugeot 205 Turbo 16 Evolution 2 von 1985 verkauft werden, inkl. Kommission und Mehrwertsteuer erreichte er EUR 977’440.


Lancia Delta S4 (1986) - als Lot 08 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Peter Singhof - Courtesy Artcurial

Auch ein Ford RS 200 von 1986, ein Lancia Delta S4 von 1986 und ein Renault 5 Maxi Turbo von 1985 erreichten stolze Notierungen, während ein MG Metro 6R4 von 1985 als einziger der Gruppe keinen neuen Besitzer fand.

Angebote von Zwischengas-Spezialisten
Jaguar E-Type Serie 1 1/2 Roadster (1967)
Mercedes-Benz 170 S Cabriolet A (1950)
Mercedes-Benz 280 SE (1969)
BMW 507 (1957)
+49 8036 7006
Rosenheim, Deutschland

Nicht geschätzte DTM-Evolutionsfahrzeuge aus Deutschland

Offensichtlich konnten die Artcurial-Bieter mit Gruppe-B-Rennfahrzeugen deutlich mehr anfangen als mit den Strassenversionen von Tourenwagen-Evolutionsmodellen.


BMW M3 Evo 2 (1988) - als Lot 13 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Peter Singhof - Courtesy Artcurial

So wurde ein BMW M3 Evo 2 von 1988 für gerade einmal EUR 60’000 zugeschlagen.


Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 EVO II (1990) - als Lot 17 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Tobias Serf - Courtesy Artcurial

Und für den sonst zu Höchstpreisen gehandelten Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo II von 1990 wollte niemand mehr als EUR 165’000 bieten, womit der Wagen sogar stehenblieb.

Kein Herz für Vorkriegsraritäten

Mit als wertvollsten Wagen der Versteigerung hätte ein Bugatti 55 Roadster mit Vanvooren-Karosserie aus dem Jahr 1932 resultieren sollen. Eine besondere Geschichte und ein hoher Originalitätsgrad sollten den Wagen mit Chassis 55204, der einst die Rallye Lyon-Charbonnières gewann, zu einem der teuerste Bugatti aller Zeiten machen.


Bugatti Type 55 Roadster par Vanvooren (1932) - als Lot 31 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Rémi Dargegen - Courtesy Artcurial

Doch bereits bei EUR 3,3 Millionen und deutlich unter den geschätzten EUR 4 bis 6 Millionen stoppten die Gebote, der Bugatti blieb unverkauft.


Brasier 16 HP Limousine panoramique par Marcel Guilloux (1913) - als Lot 30 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Christophe Gasco - Courtesy Artcurial

Als zweiter Vorkriegswagen kam ein Brasier 16 HP Limousine von 1913 unter den Hammer. Hier hätten EUR 40’000 bis 60’000 gereicht, doch selbst für das Anfangsgebot von EUR 25’000 wollte sich kein Bieter für den Wagen interessieren.

Britische Sportwagenklassiker

Mit neun britischen Sportwagen konnte Artcurial eine interessante Auswahl an GT-Klassikern offerieren. Sie wurden mit Ausnahme eines AC Ace Bristol auch allesamt verkauft, doch lagen die Gebote im Schnitt nur bei 76 Prozent des mittleren Schätzwerts.


Aston Martin DB4 (1961) - als Lot 26 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Kevin Van Campenhout - Courtesy Artcurial

So kamen Enthusiasten für vergleichsweise bescheidene EUR 210’000 Höchstgebot zu einem Aston Martin DB4 von 1961 oder für EUR 150’000 zu einem Arnolt Bristol Deluxe Roadster aus dem Jahr 1958.


Aston Martin Short Chassis Volante (1965) - als Lot 24 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Kevin Van Campenhout - Courtesy Artcurial

Deutlich teurer, wenn auch nicht ganz die Erwartungen erfüllend, wurden ein Aston Martin DB5 Vantage von 1965 (Höchstgebot EUR 690’000), ein Aston Martin (DB5) Short Chassis Volante von 1965 (EUR 975’000) und ein DB4 GT von 1959 (EUR 1.15 Millionen).


Bristol 405 Drophead Coupe (1955) - als Lot 29 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Kevin Van Campenhout - Courtesy Artcurial

Positiv überraschen konnte dafür ein überaus seltenes Bristol 405 Cabriolet von 1955. Das Höchstgebot überstieg mit EUR 145’000 den mittleren Schätzwert (EUR 100’000 bis 150’000) deutlich.

Gut in die Reihe hätte auch noch ein Bentley Continental R von 1954 gepasst, der für EUR 1,4 bis 1,8 Millionen angeboten wurde, aber schliesslich bei EUR 1,28 Millionen strauchelte.

Verschmähte italienische Granturismi

Wer mehr den italienischen GT-Sportwagen hätte in Paris auch einige Male zuschlagen können, doch erfreuten sich die Italiener nach dem Gruppe-B-Feuerwerk nicht so ganz der Bietergunst.


Ferrari 512 Berlinetta Boxer (1980) - als Lot 41 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Eric Corlay - Courtesy Artcurial

Das Gros der Wagen blieb unverkauft, darunter ein Lamborghini 400 GT 2+2 von 1967 (Höchstgebot EUR 330’000), ein Lancia B24 Spyder America von 1955 (ERU 480’000) oder ein Ferrari 512 BB von 1980 (EUR 190’000).

Nur gerade ein Ferrari 400i von 1982 und ein F355 Challenge gelangten erfolgreich in eine neue Garage.

Günstige Zwerge

Neben den bereits erwähnten Klassikern konnte man in Paris auch auf zwei Kleinstautomobile bieten. Neben einem Messerschmitt KR200 Cabriolet von 1957 (EUR 35’000 bis 50’000) fiel vor allem der (oder die?) Rollera von 1958 aus dem Rahmen. Entwickelt wurde dieses Rollermobil von Brütsch in Deutschland, eine Lizenz wurde nach Frankreich verkauft und so entstanden ein paar Dutzend Rollera in Frankreich, ausgerüstet mit dem Isard-124-cm3-Zweitakt-Einzylindermotor, gut für rund 6 PS. Damit war man durchaus sportlich unterwegs, schliesslich war das Gewicht gering und die Stirnfläche überschaubar.


Brütsch Rollera (franz. Lizenzprod) (1958) - als Lot 19 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: - Courtesy Artcurial

Jetzt hätte die rare und komplett restaurierte Rollera EUR 30’000 bis 50’000 kosten sollen, aber mehr als EUR 22’000 wollte niemand bieten, nach 30 Sekunden war es vorbei. Weil sie wie 38 % der Fahrzeuge ohne Mindestpreis angeboten wurde, gelang der Verkauf.


Messerschmitt KR200 Cabriolet (1957) - als Lot 18 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: - Courtesy Artcurial

Ähnlich erging es dem Messerschmitt, hier liess sich ein Höchstgebot von EUR 30’000 notieren.


Porsche 550A Spyder (1957) - als Lot 20 an der Artcurial "Parisienne" Versteigerung am 5. Februar 2021
Copyright / Fotograf: Philippe Louzon - Courtesy Artcurial

Zu den prominenten Not-Sold-Lots gehörte neben den bereits erwähnten Fahrzeuge auch ein Porsche 550A Spyder von 1957, der auf EUR 3,8 bis 4,4 Millionen geschätzt war, aber nicht über EUR 3,5 Millionen kam.

Insgesamt aber dürfte Artcurial mit dem Ergebnis aber trotzdem zufrieden gewesen sein, auch wenn die Gebote im Schnitt “nur” bei 79% des mittleren Schätzwerts zu stehen kamen und mit EUR 15,877 Millionen (ohne Mehrwertsteuer) oder EUR 18,300 Millionen (inkl. Mehrwertsteuer) die angepeilten EUR 30 Millionen nicht ganz realisiert werden konnte. Immerhin hatte man den Matra und die Gruppe-B-Autos zu sehr guten Preisen verkaufen können und das ist doch schon einmal etwas inmitten einer weltweiten Pandemie.

Angebotene und verkaufte Fahrzeuge

Die folgende Tabelle listet alle angebotenen und verkauften Fahrzeuge mit Schätzpreisen, Höchstgeboten und Verkaufspreisen. Die Preis-Umrechnung erfolgte zum am Auktionstag gültigen Tageskurs. Alle Angaben ohne Gewähr.

Lot Fahrzeug Jahr EUR Est von EUR Est bis EUR HG EUR VP CHF VP % Est S
01 BMW R 80 G/S Paris-Dakar 1985 30'000 50'000 20'000
N
02 Piaggio Vespa Faro Basso 125 1951 8000 14'000 4500 5220 5637
-52.55%
V
03 Fiat 500 Lusso 1971 15'000 25'000 12'000 13'920 15'033
-30.4%
V
04 Alpine-Renault A110 1600 SC/VD 1973 90'000 130'000 85'000 98'600 106'488
-10.36%
V
05 Matra MS 670 1972 4'000'000 7'500'000 5'000'000 5'636'000 6'086'880
-1.98%
V
06 Ford RS200 usine 1986 250'000 400'000 320'000 371'200 400'896
+14.22%
V
07 Peugeot 205 Turbo 16 Evolution 2 1985 600'000 800'000 820'000 951'200 1'027'296
+35.89%
V
08 Lancia Delta S4 1986 600'000 800'000 680'000 788'800 851'904
+12.69%
V
09 Audi Sport Quattro S1 1988 1'000'000 1'300'000 1'725'000 1'968'000 2'125'440
+71.13%
V
10 MG Metro 6R4 1985 280'000 360'000 240'000
N
11 Renault 5 Maxi Turbo 1985 400'000 600'000 560'000 649'600 701'568
+29.92%
V
12 Lancia 037 1985 500'000 800'000 460'000 533'600 576'288
-17.91%
V
13 BMW M3 Evo 2 1988 60'000 80'000 60'000 69'600 75'168
-0.57%
V
14 Peugeot 203 Torpédo Tour de France 1954 60'000 100'000 49'000 56'840 61'387
-28.95%
V
15 Peugeot 205 Turbo 16 1984 180'000 240'000 210'000 243'600 263'088
+16%
V
16 Renault Clio Maxi " Kit car " 1995 140'000 180'000 157'000 182'120 196'689
+13.83%
V
17 Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 EVO II 1990 180'000 200'000 165'000
N
18 Messerschmitt KR200 Cabriolet 1957 35'000 50'000 30'000 34'800 37'584
-18.12%
V
19 Brütsch Rollera (franz. Lizenzprod) 1958 30'000 50'000 22'000 25'520 27'561
-36.2%
V
20 Porsche 550A Spyder 1957 3'800'000 4'400'000 3'500'000
N
21 AC Bristol ACE Roadster 1960 300'000 350'000 200'000
N
22 AC Bristol ACECA 1960 100'000 150'000 95'000 110'200 119'016
-11.84%
V
23 Aston Martin DB5 Vantage 1965 600'000 800'000 690'000 800'400 864'432
+14.34%
V
24 Aston Martin Short Chassis Volante 1965 1'200'000 1'600'000 975'000 1'131'000 1'221'480
-19.21%
V
25 Aston Martin DB2/4 Cabriolet 1955 240'000 320'000 200'000 232'000 250'560
-17.14%
V
26 Aston Martin DB4 1961 240'000 320'000 210'000 243'600 263'088
-13%
V
27 Aston Martin DB4 GT 1959 1'600'000 2'400'000 1'150'000 1'128'000 1'218'240
-43.6%
V
28 Arnolt Bristol Deluxe Roadster 1958 220'000 280'000 150'000 174'000 187'920
-30.4%
V
29 Bristol 405 Drophead Coupe 1955 100'000 150'000 145'000 168'200 181'656
+34.56%
V
30 Brasier 16 HP Limousine panoramique par Marcel Guilloux 1913 40'000 60'000 25'000
N
31 Bugatti Type 55 Roadster par Vanvooren 1932 4'000'000 6'000'000 3'300'000
N
32 Chrysler ST Special coupé par Ghia 1955 200'000 300'000 180'000
N
33 Maserati 3700 Sebring 2 GTI 1966 170'000 190'000 150'000
N
34 Lamborghini 400 GT 2+2 1967 380'000 480'000 330'000
N
35 Bentley Continental R par H.J. Mulliner 1954 1'400'000 1'800'000 1'280'000
N
36 Lancia B24 Spyder America 1955 675'000 750'000 480'000
N
37 Lancia Aurelia B20 GT Série 5 "Laboratoire" 1956 175'000 225'000 130'000
N
38 BMW M5 "Production" ex-Marc Sourd 1985 90'000 140'000 75'000
N
39 Ferrari F355 Challenge 1995 140'000 180'000 165'000 191'400 206'712
+19.62%
V
40 De Tomaso Pantera GTS "Prototipo Tony Mantas" 1975 180'000 220'000 160'000
N
41 Ferrari 512 Berlinetta Boxer 1980 200'000 300'000 190'000
N
42 Ferrari 400i 1982 60'000 80'000 60'000 69'600 75'168
-0.57%
V

Alle Angaben ohne Gewähr

Legende:

  • Spalte S = Status:
    V = Verkauft, N = Nicht verkauft
    Z = Zurückgezogen, U = Unter Vorbehalt

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von mi******
08.02.2021 (15:21)
Antworten
Mich würde wirklich interessieren, warum der Matra überhaupt verkauft wurde. Er gehörte ja bislang zur Sammlung in Romorantin, dort hatte ich ihn 2017 noch selbst sehen können. Auf der Seite von Artcurial ist etwas nebulös davon die Rede, dass der Verkauf aufgrund eines Gerichtsurteils in einem sozialrechtlichen Verfahren gegen MATRA AUTOMOBILE erfolgen musste.
Meine Französischkenntnisse reichen leider nicht soweit, um dazu im Netz weiter recherchieren zu können. Weiss jemand hierzu vielleicht etwas Genaueres? Oder wäre das Thema vielleicht sogar einen eigenen Artikel wert? Hoffentlich ist dies nicht der Beginn eines schleichenden Ausverkaufs der ehemaligen (Werks-) Sammlung in Romorantin.
von er******
09.02.2021 (08:56)
Antworten
Hallo aus Tirol! Über die Grenze schreiben dürfen wir ja gerade noch!

Offensichtlich eine Klage ehemaliger Matra Mitarbeiter gegen die Sammlung Matra / Matra

link: https://classiccarcuration.co.uk/le-mans-24-hour-winning-matra-ms670-to-be-controversially-sold/

Thomas
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