Als alle anderen ihn schon lange aufgegeben hatten, hielt DKW eisern am Zweitaktmotor fest. Mitte der Sechziger hatten sie ihn sogar zu einem beinahe wieder konkurrenzfähigen Antrieb weiterentwickelt: leise, drehmomentstark, kultiviert – wenn nur der enorme Gemischdurst nicht gewesen wäre. So verhinderte das Triebwerk eine erfolgreichere Karriere des DKW F 102. Mit Zweitakter würde man den kleinen Qualitätswagen nur trotz, aber nicht wegen seines Motors kaufen, hiess es 1965 im Testbericht.