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... wie beim R 8. Aber es sei dar an erinnert, daß Renault den versiegelten Kühlwasserumlauf einführte, um die Was serkühlung so narrensicher und wartungs frei zu machen wie es die Luftkühlung be reits ist. Das ist nicht gelungen. Was wartungsfreie Kühlung ist, beweist der (luftgekühlte) Motor des Prinz 1000. Nach einer Laufzeit von eineinhalb Jahren gibt es nur 3 Prozent Fahrer, die Defekte an der Kühlung erlebten. Beim R 8 Major sind es 22 Prozent (beim R 8 waren es 32 Prozent!). Kupplungsärger, den es beim R 8 kaum gab, ist beim Major zu einem meßbaren Mangel geworden. Erstaunlich, wenn Sie bedenken, daß der Major-Motor nur 6 PS mehr hat als der R 8-Motor mit seinen 40 PS. Nicht der PS-stärkste Wagen, der DKW F 102 (60 PS), hat die meisten Motor schäden, sondern der PS-schwächste, der Prinz 1000 (43 PS), der auch den kleinsten Hubraum (996 ccm) hat. Die Auto Union kann beim F 102 nicht nachweisen, daß das Zweitakt-Prinzip (Werbeargument: Wo sich wenig bewegt, kann nur wenig kaputtgehen) mit Zuver lässigkeit gepaart ist. Wenn jeder vierte F 102-Fahrer von Motorschäden berichtet, kann offensichtlich doch einiges kaputt gehen. Getriebe, Zündung und Kupplung sind weitere neuralgische Punkte des F102. Das hat nun nichts mehr mit dem Zwei takt-Prinzip zu tun, sondern mit einer ge wissen Nachlässigkeit bei der Fertigung, die bereits den DKW F 12 zum ...
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