Automobile Wiedervereinigung im Automuseum Prototyp
Vom 13. November 2014 bis zum 15. März 2015 sind im Automuseum PROTOTYP erstmals einige der interessantesten Rennwagen aus Ost- sowie West-Deutschland zu sehen. Die aktuelle Sonderausstellung widmet sich mit dieser "automobilen Wiedervereinigung" der Zeit von 1945 bis 1961, in der sich zwischen Kriegsende und Mauerbau besonders deutlich der Idealismus der Macher, das Kalkül der Machthaber und die Freude am Machbaren zeigen.
Propaganda-Kampf der Systeme
25 Jahre nach dem Mauerfall feiert die Sonderausstellung "GEMEINSAM GEGENEINANDER - Automobilrennsport in BRD und DDR zwischen Kriegsende und Mauerbau" die Konstrukteure und Rennfahrer aus beiden deutschen Staaten. Für die Funktionäre und Politiker galten damals die Autorennen als Propaganda-Kampf der Systeme.
Gemeinsam gegeneinander fahren
Die meisten der Rennfahrer sahen darin jedoch in erster Linie ein Kräftemessen unter konkurrierenden Kollegen oder sogar Freunden. Sie hatten ein gemeinsames Ziel - und wollten es als erster erreichen. Naheliegend, dass Schwarzmarkt und DDR-Restriktionen bereits im Vorfeld der Rennen hohe Anforderungen an Improvisations- und Organisationstalent stellten. Überraschend ist jedoch, mit welchem Mass an Kreativität und Fairness an und auf der Rennstrecke gemeinsam gegeneinander gefahren wurde.
Rennsportfahrzeuge aus Ost- und Westdeutschland
Die Präsentation der Rennsportfahrzeuge aus Ost- und Westdeutschland in einer gemeinsamen Ausstellung eröffnet teilweise noch unbekannte Facetten der deutsch-deutschen Automobil-Rennsportgeschichte und ihrer Akteure. Die Sonderausstellung zeigt Fahrzeuge wie z.B. Formel 2 Eigenbauten, die auf Vorkriegstechnologie basieren, schnittige Rennsportwagen wie den Porsche 550 Spyder, bis hin zu Formel Junior Monoposti.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise, ...
Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Eintrittspreise (für 2014) sind für Erwachsene 9.00 Euro, für Kinder (4-14 Jahre) 4.50 Euro und die Sonderausstellung kostet zzgl. Noch 3.00 Euro.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.prototyp-hamburg.de.






































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