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Mehr Sicherheit für die Kleinsten - ein halbes Jahrhundert Volvo Kindersitze

11. Juli 2017
Text:
Volvo / Werk
Fotos:
Volvo / Werk 
(7)
 
7 Fotogalerie

Einzigartig wie die 90-jährige Erfolgsgeschichte von Volvo ist das Bekenntnis der schwedischen Premium-Marke zu zukunftsweisender Sicherheitstechnik, das die Firmengründer Assar Gabrielsson und Gustaf Larson von Beginn an zu oberster Prämisse machten. So führte Volvo schon 1959 als erster Automobilhersteller weltweit den Dreipunkt-Sicherheitsgurt als Serienausstattung ein. Dieser vom Volvo Ingenieur Nils Bohlin entwickelte Meilenstein der Sicherheitstechnik rettete bis heute über eine Million Leben und reduzierte millionenfach die Schwere von Verletzungen. Jetzt feiert Volvo weitere Wegmarken der Sicherheitsentwicklung.

Vor 50 Jahren präsentierte der Premium-Hersteller den ersten drehbaren Autositz, in dem kleine Kinder rückwärts gerichtet transportiert werden können. Vor 45 Jahren debütierte im Volvo 144 der erste Reboard-Kindersitz.

Früh die Wichtigkeit von besonderen Einrichtungen für Kinder erkannt

Seit jeher hat Volvo bei allen Innovationen die Sicherheit des Menschen im Blick und ganz besonders auch den Schutz der kleinsten und verletzlichsten Fahrzeugpassagiere. Den ersten bedeutenden Meilenstein für bestmögliche Kindersicherheit setzte der schwedische Premium-Hersteller schon 1964 mit der Präsentation eines Prototypen für einen rückwärtsgerichteten Kindersitz im Volvo PV 544 „Buckel“.

Der erste verkaufte Kindersitz in einem Amazon entstand durch Umdrehung des Beifahrersitzes plus zusätzlichen Polstern
© Copyright / Fotograf: Volvo / Werk

Vor 50 Jahren wurden dann erstmals sichere Volvo Autositze für kleine Kinder als Zubehör für die Modelle Volvo PV 121 Amazon und Volvo 144 angeboten.

Dabei handelte es sich um die weltweit ersten drehbaren Beifahrersitze mit speziell gepolsterter Rückenlehne für Kinder im Alter von ein bis sieben Jahren, die so in rückwärts gerichteter Position befördert werden konnten. Gesichert wurden die Kleinen durch spezielle Becken- und Hosenträgergurte. Im nächsten Schritt brachte Volvo vor 45 Jahren als weltweit erster Autohersteller einen eigenen Kindersitz auf den Markt, der rückwärts gerichtet war, um so die bei einer Kollision auftretenden Kräfte besser abzufangen.

Der erste rückwärts gerichtete Kindersitz von Volvo kam im Jahr 1972 in den Handel
© Copyright / Fotograf: Volvo / Werk

Eine der bedeutsamsten Sicherheitspremieren überhaupt in der Automobilbranche, die zunächst für den Volvo 144 erhältlich war. Kommen doch alle Volvo Sicherheitstests und -Forschungen der vergangenen Jahrzehnte zu dem gleichen Ergebnis, dass kleine Kinder im Auto am sichersten entgegen der Fahrtrichtung reisen.

Rückwärts gerichtete Kindersitze bieten die größte Sicherheit

In Schweden setzten sich rückwärts gerichtete Kindersitze viel früher durch als anderswo. Die positiven Folgen dieser Entwicklung lassen sich in Unfallstatistiken ablesen. So zeigen Zahlen des Versicherungsunternehmens Folksam, dass das Risiko, dass ein Kind bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt wird, in einem vorwärts gerichteten Sitz fünfmal höher ist als in einem entgegen der Fahrtrichtung montierten Sitz. Lotta Jakobsson, Senior Technical Leader im Volvo Cars Safety Centre und Technical Leader Interior Safety bei Volvo Cars, erklärt dazu anlässlich einer Veranstaltung in Dresden: „Wir bei Volvo glauben, dass Automobilhersteller die Entwicklung von Sicherheitssystemen für Kinder als Teil des Fahrzeugentwicklungsprozesses sehen sollten. Kinder sind unsere Zukunft – und ihnen sollte, wenn es um Sicherheit geht, nur das Beste geboten werden.“

Im Volvo 850 gab es 1992 bereits einen ausklappbaren Kindersitz
© Copyright / Fotograf: Volvo / Werk

Warum ist der rückwärtsgewandte Kindertransport in Fahrzeugen so wichtig? Bei einem Frontalaufprall wird der Kopf eines nach vorn gerichteten Fahrzeugpassagiers mit erheblicher Wucht nach vorne geworfen. Das einzige, was den Kopf zurückhält, ist der Nacken. Der Nacken eines Erwachsenen kann dieser Belastung relativ gut standhalten, aber die noch nicht vollständig ausgebildeten Nackenwirbel und Nackenmuskulatur eines kleinen Kindes können dies nicht. Da Frontalkollisionen die häufigste und auch folgenschwerste Unfallart sind, ist es wichtig, dass kleine Kinder in rückwärts gerichteten Sitzen transportiert werden: zunächst in einer Babyschale, dann in einem sogenannten Reboard-Sitz.

„Der Kindersitz hat die Aufgabe, die bei einem Unfall entstehenden Kräfte bestmöglich auf die stärksten Körperteile des Kindes zu verteilen“, erläutert Lotta Jakobsson. „Babys und kleine Kinder sollten daher so lange wie möglich – mindestens bis zu einem Alter von vier Jahren – rückwärts gerichtet transportiert werden.“

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