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Jetzt gibt es den elektrifizierten VW Käfer (fast) ab Werk

Erstellt am 5. September 2019
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Volikswagen 
(16)
 
16 Fotogalerie

Volkswagen Group Components stellt gemeinsam mit Partnerfirma eClassics ein ganzheitliches Konzept zur nachträglichen Elektrifizierung historischer Volkswagen Käfer vor. Für die Umrüstung kommen dabei ausschließlich aufeinander abgestimmte Neuteile aus der Serienfertigung der Volkswagen Group Components zum Einsatz. Der E-Antrieb, das 1-Gang-Getriebe und das Batteriesystem basieren auf dem neuen VW e-up!

VW eKäfer - links elektrisch, rechts mit Benzinmotor
© Copyright / Fotograf: Volikswagen

Umbau beim Spezialisten

Der Umbau der historischen Käfer erfolgt durch den Spezialisten eClassics. Seine Premiere feiert eine seriennahe Studie des e-Käfer auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt.

„Der elektrifizierte Käfer verbindet die Faszination unserer Oldtimer mit der Mobilität von morgen. Unter der Motorhaube stecken innovative E-Komponenten der Volkswagen Konzern Komponente, mit denen wir historische Bestandsfahrzeuge elektrisch emotional aufladen“, erläutert Thomas Schmall, Vorstands­vorsitzender Volkswagen Group Components. „Gleichzeitig ermöglichen wir Käfer-Besitzern damit eine professionelle Umrüstlösung mit Serienteilen in höchster Qualität.“

Komponenten aus der Grossserie

Die technische Basis für die Umrüstung liefern die erprobten Serienteile des neuen e-up! von Volkswagen. Hergestellt werden sie an den Produktionsstandorten der Volkswagen Group Components. So kommen der E-Motor und das 1-Gang-Getriebe aus Kassel, während die Batteriesystem-Komponenten aus Braunschweig zugeliefert werden.

VW eKäfer - Heckmotor
© Copyright / Fotograf: Volikswagen

Die Komponenten aus Kassel und Braunschweig bilden im e-Käfer eine antriebstechnische Allianz, bei der der E-Motor in der Leistungsspitze 60 kW / 82 PS erreicht. Das Batteriesystem ist im Wagenboden verbaut und besteht aus bis zu 14 Modulen mit jeweils 2,6 kWh Kapazität. Zusammengenommen liefern die Module der Lithium-Ionen-Batterie einen Energiegehalt von bis zu 36,8 kWh. Die höhere Leistung und das durch die Elektrifizierungsumfänge erhöhte Gewicht bedingen eine Anpassung und Verstärkung von Fahrwerk und Bremsen. Trotz des neuen Gesamtgewichts von 1280 kg beschleunigt der unter Strom gesetzte Käfer in nur knapp vier Sekunden auf 50 km/h und gut acht Sekunden auf 80 km/h.

VW eKäfer - zusätzlicher Kofferraum im Heck
© Copyright / Fotograf: Volikswagen

Die Reichweite des bis zu 150 km/h schnellen e-Käfer beträgt über 200 km – eine ausreichende Distanz für einen entspannten Ausflug mit dem elektrifizierten Oldtimer. Und sollte dem e-Käfer unterwegs doch der Strom ausgehen, ermöglichen die verbauten Großserienkomponenten CCS-Schnellladen. So lässt sich in rund einer Stunde Energie für mehr als 150 weitere Kilometer im e-Käfer speichern.

Konzept auch auf andere historische Fahrzeuge übertragbar

Grundsätzlich ist auf Basis dieses Konzepts auch eine nachträgliche Elektrifizierung weiterer historischer Fahrzeuge möglich. Schmall: „Gemeinsam arbeiten wir bereits daran, die Plattform für den Bulli vorzubereiten. Auch der 356er Porsche ist als e-Version denkbar.“ Nachgedacht wird zudem über den Einsatz des Modularen E-Antriebs Baukasten (MEB). Hierbei eröffnen sich vor allem weitere Perspektiven mit Blick auf Leistung und Reichweite.

Umbau erfolgt durch spezialisierte Partnerfirma

Während die Volkswagen Group Components die Serienteile des E-Antriebs und das Batteriesystem liefert, erfolgt die eigentliche Umrüstung des Käfers bei der Partnerfirma eClassics aus Renningen bei Stuttgart. In die Realisierung des elektrifizierten Käfers ist viel Know-how geflossen.

VW eKäfer - ein Auto, zwei Antriebskonzepte
© Copyright / Fotograf: Volikswagen

Die Volkswagen Group Components hat hierbei viel Erfahrung ihrer spezialisierten Mitarbeiter eingebracht und stand dem Unternehmen eClassics beratend zur Seite.

Nicht billig!

Ein komplettes VW Käfer Cabriolet soll etwa EUR 98’000, während die Basisplattform ohne Karosserie knapp unter EUR 40’000 zu liegen kommt. Wer einen Käfer anliefert, der kriegt ihn für rund EUR 50’000 elektrifiziert zurück. Ganz billig ist das nicht, immerhin soll der Umbau aber reversibel sein, so dass kein wertvolles Kulturgut zerstört wird. Wobei man dies sicher noch etwas genauer anschauen müsste …

VW eKäfer - fast lautlos unterwegs
© Copyright / Fotograf: Volikswagen

Zu beachten ist, dass mit einem Elektroumbau zwar viel für die Umweltfreundlichkeit getan werden mag, dass aber die Sicherheitsaspekte natürlich auf dem Niveau von damals bleiben.

Neueste Kommentare

 
 
wi******:
17.09.2019 (17:46)
grauenvoll
ro******:
10.09.2019 (10:08)
Umweltverpesster gibt es überall, das Einzige was wirklich vernünftg wäre ist die Brennstoffzelle!!!!!!!!!!!!!!!!
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