„IN BETWEEN“ - Von quattro bis heute

Erstellt am 28. Mai 2020
, Leselänge 3min
Text:
Audi AG
Fotos:
Daniel Reinhard 
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Audi AG 
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Unternehmensarchiv der Audi AG 
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Archiv 
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Vor 40 Jahren präsentierte das Unternehmen mit den vier Ringen den Audi quattro und ging damit in seiner langen Geschichte einen großen Schritt ins Premiumsegment.


Audi Quattro (1980) - Ur-Quattro-Premiere am Genfer Automobilsalon 1980
Copyright / Fotograf: Unternehmensarchiv der Audi AG

Anlässlich dieses Jubiläums eröffnet Audi Tradition am 1. Juni 2020 (bis 28. Februar 2021) eine neue Sonderausstellung im Audi museum mobile in Ingolstadt: „IN BETWEEN“. Die Schau zeigt den Weg des Audi quattro von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft und präsentiert eine Fülle von Studien und Motorsport-Zeitzeugen der letzten 40 Jahre.


Audi quattro (1980) - Durchsichtszeichnung - Allradtechnik sichtbar gemach
Copyright / Fotograf: Audi AG

Die Vergangenheit war erst der Anfang

Seit der Ur-quattro 1980 auf dem Genfer Automobilsalon debütierte, hat sich das Prinzip der vier angetriebenen Räder zu einer der stärksten Säulen der Marke entwickelt. Bis heute hat Audi knapp 10,5 Millionen Autos mit quattro-Antrieb produziert. Ein eindrucksvoller Erfolg, der aber gewiss keine Endabrechnung sein soll, sondern nur ein Zwischenstand, der Ansporn gibt, die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

Dies gilt insbesondere für eine Zeit, in der sich vieles ändert. Denn die Automobilindustrie befindet sich im Wandel: Wir sind mittendrin - IN BETWEEN - in einer Transformation, die bestimmt wird von der Suche nach neuen Antriebstechnologien und von Digitalisierung. Sicher ist, dass die vergangenen 40 Jahre nur der Anfang einer Entwicklung waren, die Audi mit Vorsprung durch Technik maßgeblich geprägt und sich dabei immer wieder neu erfunden hat.


Audi quattro (1982) - vergleichsweise schmale Reifen auf dem Ur-Quattro
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Meilensteine der Vergangenheit und Zukunftsvisionen

Es geht also weiter und man darf gespannt sein, was die „Faszination quattro“ in Zukunft bereithält. Einen kleinen Eindruck davon gibt die neue Sonderausstellung im Audi museum mobile, die nicht nur einige der Meilensteine aus 40 Jahren quattro-Geschichte zeigt, sondern mit aktuellen Studien einen Ausblick gibt, wie das Prinzip quattro in Zukunft aussehen wird. Nicht fehlen dürfen und werden in der Ausstellung ein Audi Ur-quattro und ein Audi Sport quattro.


2019 fuhr der Rallycross-Fahrer Mattias Ekström mit einem Audi e-Tron die Mausefalle bei der Streif hoch. Bereits 1986 fuhr Harald Demuth die Skisprungschanze im finnischen Kaipola hoch - in einem Audi 100 CS Quattro. Uwe Bleck wiederholte 2006 das Gleiche mit einem Audi A6 4.2 quattro am gleichen Ort.
Copyright / Fotograf: Audi AG

Erstmals sind auch die „Audi-Schanzen-Fahrzeuge“ an einem Ort versammelt: Der Audi 100 CS quattro in dem Harald Demuth 1986 die Skisprungschanze im finnischen Kaipola hochfuhr, der Audi A6 4.2 quattro, in dem Uwe Bleck 2005 an gleichem Ort die Fahrt wiederholte und schließlich der Audi e-tron mit dem Mattias Ekström die 40,4 Grad Steigung der legendären Streif in Kitzbühel meisterte. Der Audi 100 wird durch ein baugleiches Modell vertreten, die beiden anderen Wagen sind die Originalfahrzeuge.

Komfort und Geländegängigkeit

Begonnen hatte die quattro-Legende im März 1980: Während des Genfer Automobilsalons sorgte ein allradgetriebenes, sportliches Coupé für gewaltiges Aufsehen. Erstmals wurde mit dem Audi quattro ein Hochleistungsfahrzeug mit permanentem Allradantrieb angeboten, einem Antriebskonzept, das bis dahin nur bei LKW und Geländewagen Verwendung gefunden hatte. Die Idee zu einem solchen vierradgetriebenen Personenwagen war im Winter 1976/77 bei Testfahrten mit dem für die Bundeswehr bei Audi in der Entwicklung befindlichen VW Iltis Geländewagen aufgekommen.


Audi quattro (1980) - Testfahrten zusammen mit VW Iltis in Turrach im Jahr 1980 - viele Teile des quattro-Antriebstrangs hatten ihren Ursprung im Volkswagen-Geländewagen
Copyright / Fotograf: Audi AG

Das hervorragende Fahrverhalten dieses Geländewagens auf Eis und Schnee führte zu der Überlegung, den Allradantrieb in einem leistungsstärkeren Straßenfahrzeug auszuprobieren. Das Ergebnis war ein sportliches Audi Coupé mit Namen quattro. Für den Vorschub sorgte eine auf 147 kW / 200 PS leistungsgesteigerte Variante des im Herbst 1979 vorgestellten 2,2 Liter Fünfzylinder-Turbomotors. Sein offizielles motorsportliches Debüt gab der Audi quattro Anfang 1981 bei der Jänner-Rallye in Österreich. Das Allrad-Kraftpaket aus Ingolstadt hat von da an die internationale Rallye- und Rennszene revolutioniert.

Aus gegebenem Anlass...

Die Besucher der Ausstellung erwartet noch ein spezielles Element. Eigentlich für den abgesagten Automobil Salon von Genf geplant, präsentiert sich im Audi museum mobile eine Installation von wild durcheinandergewürfelten Fernseh-Geräten, auf denen Rallye-Filme aus dem Audi Archiv und von privat in Endlosschleife laufen werden.

Bilder zu diesem News-Artikel

von ma******
02.06.2020 (22:56)
Antworten
AUDI scheint eine wirklich geniale Marke zu sein. Bloss zwischendurch hat sie mal ihren Slogan etwas geändert. Wie hat dieser damals geheissen?
Fortschritt durch Oelverbrauch?
Bei diesen ölsaufenden Motoren waren die alten Entwickler offenbar länger in den Ferien oder bereits auf dem Altenteil! frey.m@bluewin.ch
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