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Das richtige Öl für Ihren Klassiker – Empfehlungen vom Spezialisten

Erstellt am 22. Juni 2020
Text:
Motorex
Fotos:
Courtesy Motorex 
(6)
Sponsored Content
 
6 Fotogalerie

Alte Liebe rostet nicht! Ob Vorkriegsveteran, Old- oder Youngtimer – alle vermitteln beim Fahren einen unverkennbaren Zeitgeist der Mobilität vergangener Zeiten. Die umfassende CLASSIC LINE ist auf die individuellen Schmieranforderungen der einzelnen Epochen abgestimmt und als Vollsortiment in allen gängigen Gebindegrössen erhältlich. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung des motorisierten Kulturguts. Wir wissen was Motoren wollen, damals wie heute - Willkommen bei Motorex.

Jaguar E-Type Series 1 3,8 Litre Coupé - in Genf erstmals gezeigt
© Copyright / Fotograf: Courtesy Motorex

Welche Motorenöl-Viskositäten gibt es?

Anwendungsbeispiele Einbereichsmotorenöle:

  • Für den normalen Einsatz. Motoren mit Wasserkühlung und Fahrzeuge mit Anlasser (kein Winterbetrieb): SAE 40
  • Bei Motoren mit Kurbel (Handstart): SAE 30
  • Für luftgekühlte Motoren und Motorräder: SAE 50
  • Bei Überhitzungsproblemen kann auch SAE 50 verwendet werden (Kühlleistung verbessern)
  • Bei grossem Oelverbrauch kann auch SAE 50 verwendet werden

Anwendungsbeispiele Mehrbereichsmotorenoele:

  • Bei grossvolumigen Motoren: SAE 10W/30
  • Bei leistungsstarken Motoren: SAE 15W/40
  • Bei Rennmotoren mit hohen Drehzahlen und Temperaturen: SAE 20W/50

Achtung: Dickflüssige Motorenoele haben eine längere Durchoelungszeit (Zeitraum bis der Oeldruck aufgebaut und alle Schmierstellen mit Oel versorgt sind).

Blick unter die Motorhaube beim Ford Mustang Shelby GT 350
© Copyright / Fotograf: Courtesy Motorex

Das richtige Ölwechselintervall

Nach Möglichkeit immer gemäss den Herstellervorschriften durchführen. Wenn keine Unterlagen mehr vorhanden sind, gelten diese allgemeinen unverbindlichen Richtlinien:

  • REGULAR: 1000 - 2000 km oder alle   6 Monate
  • SUPREME: 2000 - 5000 km oder alle 12 Monate
  • HEAVY DUTY: 5000 - 7500 km oder alle 12 Monate
  • EVOTEC: 5000 - 10000 km oder alle 12 Monate

Diese Richtwerte sind abhängig von der Ölmenge, Leistung, Fahrstil, Zustand des Motors und thermischen Belastung des Öls (bei luftgekühlten Motoren häufiger wechseln). Vor längerer Standzeit (> 6 Monate) sollte immer ein Ölwechsel gemacht werden (Kondenswasser), unabhängig von den gefahrenen Kilometern. Wenn die Stilllegung länger als 2 Jahre dauert, sollte das Öl vor dem 1. Start kontrolliert werden (eventuelle Alterung durch die Luftfeuchtigkeit am Lagerort). Zusätzliche Schmierung der Zylinder durch Schmierung über Zündkerzenbohrung ist zu prüfen.

Im Zweifelsfall besser einen Öl- und Filterwechsel zuviel, als einen zu wenig durchführen. Wenn die Betriebsanleitung vorhanden sein sollte, diese gründlich studieren und entsprechend vorgehen.

Ford Mustang Shelby GT 350
© Copyright / Fotograf: Courtesy Motorex

Ölwechsel sind vor der Stilllegungszeit, also meistens im Herbst, zu machen. Das Öl sollte bei Betriebstemperatur abgelassen werden. Damit können die Verbrennungsrückstände, welche sich im Öl angesammelt haben und zu Oxidationen führen, eliminiert werden. Das neue Öl ist im Motor auf Betriebstemperatur zu bringen, so dass alle relevanten Teile gut mit Schmieroel in Berührung kommen und so ein Korrosionsschutzfilm entsteht.

Revidierter Motor = Einfahröl

Ältere Motoren welche Zylinder, Kolben, Kolbenringe und andere Reibpartner enthalten, welche nicht hartverchromt oder oberflächenbeschichtet sind, werden nach einer Motorenrevision eingefahren. Dieser Vorgang soll die Reibstellen aufeinander anpassen und die Oberflächenstruktur glätten.

Um den Ablauf zu beschleunigen setzt man ein unlegiertes Motorenöl ein, welches eine höhere Reibung zulässt. Einfahrzeit zwischen 10-20 Stunden. Beim Einfahren sind hohe Drehzahlen und hohe Motorlasten zu vermeiden. Last und Drehzahl varieren. Den Motorenölstand häufig kontrollieren. Nach dem Einfahrvorgang das Öl heiss ablassen und auch den Ölfilter ersetzen. Vorgeschriebenes Motorenöl einfüllen.

Die Empfehlung von Motorex: RUNNING IN SAE 30

Alle Kommentare

 
 
rh******:
26.05.2020 (08:11)
nach dem einfahren immer die ölwanne säubern und neue dichtungen verwenden... nicht vergessen ein magnet in die ölwanne legen. eventuell ein magnet um den ölfilter legen....
f7******:
26.05.2020 (10:02)
Ich verwende im Citroën GS Motul 20w50. Der Kollege mit Mexiko-Käfer ebenfalls (sind ja beides Luft-Boxer) und seine moderne Harley kriegt das gleiche. Es ist relativ billig (7/Liter) - für ein Oldtimeröl - und von guter Qualität. Gibt es auch Teilsynthetisch 15w50(!) was eher selten ist. Letzteres kriegt der w123 beim nächsten Wechsel. Motorex ist sicher sehr gut, aber ausserhalb meiner Akzeptanzspanne was den Preis betrifft.
se******:
26.05.2020 (21:14)
Motorex ist sicher eine gute Marke, welche ich auch erfolgreich im historischen Motorsport mit NSU TT gefahren habe. Seit einiger Zeit verwende
ich jedoch, auch in meinen Jag e-types und in meinem Alvis prewar racecar Zepf Öl aus Konstanz.
Vor allem im Alvis ist das env preselector Getriebe deutlich besser gekühlt.
Auch die Motoren laufen mit diesen Ölen sehr gut.
ad******:
27.05.2020 (20:59)
Meine Lancia Flavia Berlina genehmigt sich einen Liter Öl auf 1000 km. Das heißt: sie verheizt das Öl geradezu. Da sehe ich keinen Sinn, ein sündteures Öl einzusetzen, wenn es sowieso gleich durch den Auspuff saust. Das preiswerteste ist daher gerade gut genug.
Friedl Brych
giuse:
23.06.2020 (07:46)
Es ist erfreulich, dass eine Schweizer Firma in dieser Branche erfolgreich ist! Ich schätze ihre Kompetenz bei der Wahl und Lieferung des geeigneten Öls für meinen Ansaldo 4CS von 1923.
pe******:
23.06.2020 (09:56)
Wenn ich diesmal etwas Nettes schreibe und nicht mehr vor selbsternannten Experten warne, bleibt mein Kommentar dann bestehen, oder wird er wieder gelöscht? Sponsored Content hin oder her, innerhalb deutscher Medien nennt man so etwas Leserverarschung.
vo******:
23.06.2020 (10:07)
Ich denke entscheidend beim Motoröl ist die korrekte Viskosität und ob es nach Fahrzeugherstellerangaben mineralisch, teilsynthetisch oder synthetisch sein muss/darf - der Rest ist Marketing.
ho******:
23.06.2020 (10:20)
Ich habe eine Frage an Sie: Was würden Sie empfehlen für Motoren, die reine Wälzlagermotoren sind,
mit Hirth-Kurbelwellen und entsprechenden Pleuellagern? Als es noch das hervorragende Einbereichsöl
Shell Rotella, gab, war das eine gute Lösung! Ich kann mich noch sehr gut an die Dauerversuche, die
Porsche, Ende der 1950er Jahre machte und nach 100 000 Km die Versuche abbrach! Leider gibt es
dieses Öl schon lange nicht mehr, genauso, wie die schönen Wälzlagermotoren!
ox******:
23.06.2020 (13:14)
Merkwürdiger Promo-Artikel: Allein beim Thema Oldtimer-Öle NICHT über die Frage mineralisch vs. teil-/synthetisch zu sprechen, macht den Content für mich wenig brauchbar.
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