Aktuell spricht zwar niemand im VW-Konzern von konkreten Werksschliessungen, doch die Audi-Fabrik in Neckarsulm steht mit drei anderen auf der roten Liste. Ob es zum Schlimmsten kommt ist unklar, aber der NSU/Wankel-Spider-Club sichert den rund 15'000 Beschäftigten volle Unterstützung zu. Man halte so eine Entscheidung für unklug, letztlich sei Neckarsulm nicht nur ein Traditions- sondern auch Innovationsstandort. Das Motto "Vorsprung durch Technik" von 1971 stamme schliesslich noch aus der Zeit der Audi NSU Auto Union AG.
Vor allem NSU habe eine mehr als 150jährige Tradition, argumentiert der Club, entwickelte in Neckarsulm die ersten eigenen Motorräder und stieg 1958 als weltgrösster Zweiradhersteller wieder in den Automobilbau ein. Berühmt seien bis heute NSU Prinz und der NSU/Wankel im Ro 80. Nicht zuletzt mit dem K70 habe NSU dem VW-Konzern in Wolfsburg den Weg vom Boxer-Heckmotor zum modernen Front-Reihenmotor gezeigt.
Fast zeitgleich moniert der NSU-Club die Umbenennung des "Deutschen Zweirad- und NSU-Museums" in "Deutsches Motorradmuseum" (DEMOMU), die der Gemeinderat beschlossen hatte. Das Museum wurde 1956 gegründet, mit der Eröffnung der NSU-Abteilung auf einer ganzen Etage 1986 bekam es seinen ursprünglichen Namen. Der war allerdings so lang, dass er oft zu "Zweirad-Museum" verkürzt wurde. "Der neue Name ist präziser, kürzer und klarer und stärkt die Markenbildung“, erklärte die Museumsleiterin Natalie Scheerle-Walz die Notwendigkeit, die Außendarstellung weiterzuentwickeln.
Gegen den Wegfall der NSU-Bezeichnung und den angeblich nichtssagenden Namen "Deutsches Motorradmuseum – DEMOMU" hat der NSU/Wankel-Spider-Club eine Petition angeregt. Bis jetzt lägen bereits weit über 1.500 Unterschriften der NSU- und Oldtimer-Fangemeinden aus Deutschland und vielen anderen Ländern vor











































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