Bild Kooperations-Partner
Angebot eines Partners

60 Jahre Bilstein-Gasdruckstossdämpfer für Mercedes-Benz

Erstellt am 8. September 2017
, Leselänge 3min
Text:
BILSTEIN
Fotos:
BILSTEIN 2017 
6

Bereits im Jahr 1957, gerade einmal drei Jahre nachdem die Ingenieure von Bilstein den ersten Gasdruckstossdämpfer nach dem De-Carbon-Prinzip entwickelt hatten, gelang diesem der Durchbruch: Bei Mercedes-Benz entschied man sich, die innovativen Produkte aus Ennepetal im Serieneinsatz zu verwenden. Bereits damals überzeugten die Bilstein-Gasdruckstossdämpfer durch die gleichmässige Dämpfleistung sowie die hohe Qualität und Lebensdauer. Seit nunmehr 60 Jahren vertrauen die schwäbischen Autobauer deshalb auf die bewährten Produkte von Bilstein.

Bild BILSTEIN B4 Luftfedermodul für den Mercedes W220
BILSTEIN B4 Luftfedermodul für den Mercedes W220

Anfänge bei Mercedes-Benz

Damals betrug die monatliche Produktionsmenge gerade einmal 3000 Dämpfer. Diese verbaute Mercedes-Benz zuerst ausschliesslich im Mercedes 300 d. Anders als die zuvor verwendeten Öl-Dämpfer besassen die Bilstein-Gasdruckstossdämpfer eine gleichbleibende Dämpfleistung, da durch die Verwendung von Stickstoff das Aufschäumen des Stossdämpferöls verhindert wird. Durch die so erreichte Konstanz und die stabile Kennung war es erstmals möglich, Fahrwerke an unterschiedliche Strassenverhältnisse anzupassen. Entsprechend wurden die Dämpfer auch für den Motorsport interessant, da den Eigenheiten von Rennstrecken nun angemessen begegnet werden konnte, was mitunter den für den Sieg entscheidenden Vorsprung brachte.

Bild Mercedes W180
Mercedes W180

Erste Erfolge im Motorsport

So kann Bilstein seit Anfang der 1960er Jahre auch auf eine Erfolgsgeschichte im Motorsport zurückblicken. Erste Siege abseits des Serieneinsatzes verzeichneten Bilstein-Dämpfer 1960 im Rallye-Sport. Damals gewann Walter Schock mit seinem Beifahrer Rolf Moll die 29. Rallye Monte Carlo in einem mit Bilstein-Gasdruckstossdämpfern ausgerüsteten Mercedes 220 SE. Auch Platz zwei und drei gingen an Mercedes, ebenfalls auf Bilstein. Schon damals zeigte sich die technische Überlegenheit des Stossdämpfers aus Ennepetal und das Unternehmen konnte sich in unterschiedlichen Motorsport-Klassen bereits früh einen Namen machen. So wurden Bilstein-Dämpfer 1961 erstmals in Formel-1-Rennwagen eingebaut, wenn auch damals bei Porsche, und sind heutzutage nicht mehr aus dem Rennsport wegzudenken.

Bild Mercedes AMG 6.3 L am 24h Spa von 1971
Mercedes AMG 6.3 L am 24h Spa von 1971

Bilstein und Mercedes-Benz

Das Besondere an der langjährigen Partnerschaft von Bilstein und Mercedes-Benz ist die enge Zusammenarbeit in der Entwicklung. Auch für heutige Modelle konstruierte Bilstein innovative und perfekt abgestimmte Fahrwerklösungen. Seit 1999 etwa laufen Fahrzeuge der Mercedes-Benz S-Klasse, Typ W220 mit einem Luftfederungssystem von Bilstein vom Band. Ab 2002 wurde auch das Luftfedermodul für die Mercedes-Benz E-Klasse produziert.

Wie bereits in den vergangenen 60 Jahren wird Bilstein auch in Zukunft fortschrittliche und ausgereifte Produkte an Mercedes liefern, für den Serieneinsatz und für die Rennstrecke.

Bild Schnittmodell des BILSTEIN B4 Luftfedermodul für den Mercedes W220
Schnittmodell des BILSTEIN B4 Luftfedermodul für den Mercedes W220

Die Produkte aus Ennepetal überzeugten damals wie heute durch Spitzenqualität und Höchstleistungen. Und obwohl die jährliche Produktionsleistung von Bilstein inzwischen rund 10 Millionen Stossdämpfer beträgt, werden alle Produkte exakt auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Auch deshalb konnte Bilstein sich als Serienausstatter von Mercedes-Benz etablieren.

Weitere Informationen gibt es auf der Website.

Bilder zu diesem News-Artikel

News Bild
News Bild
News Bild
News Bild
News Bild
von ka******
16.09.2017 (17:09)
Antworten
Ich habe mir soweit erinnerlich im Jahr 1974 für meinen MB 219 vier Bilstein-Gasdruckdämpfer in Rally-Ausführung besorgt und war erstaunt wie viel besser das Fahrverhalten des Wagens nach dem Einbau war.
Meiner späteren Frau kaufte ich dann 1975 einen MB 180b.
Auch der erhielt dieselben Gasdruckdämpfer wie auch mein letzter MB-Ponton, ein 220a von 1955.
Diese Dämpfer waren eine relativ einfache Maßnahme um das Fahrverhalten jener Fahrzeuge deutlich zu verbessern.
Trotz größerer Fahrleistungen hielten die Dämpfer sehr viele Kilometer durch.
Neuen Kommentar schreiben
Möchten Sie einen Kommentar schreiben und mitreden?
  • Ganz einfach! Sie müssen lediglich angemeldet sein, das ist kostenlos und in 1min erledigt!
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
Bild Kooperations-Partner
Angebot eines Partners
Angebot eines Partners
Loading...
Oha! Kostenlos Texte und Fotos sehen?
Zwischengas auf allen Geräten
Einfach hier anmelden:
Neu hier?
1x kostenlos registrieren und dauerhaft Inhalte freischalten!