Vor 50 Jahren wurde der neue Volvo 140 in vier Städten gleichzeitig enthüllt. Die Journalisten versammelten sich in Oslo, Kopenhagen, Helsinki und Göteborg. Schon seit Jahren geisterten Gerüchte durch die Medien und nun endlich sollte die Limousine mit dem Namen Mazuo präsentiert werden. Und das warten lohnte sich.
Mit den modernen Limousinen Volvo 142 und Volvo 144 und dem familienfreundlichen Kombi Volvo 145 sprach Volvo die obere Mittelklasse erfolgreich an. Mit dem klaren und kantigen Design, das nach den Idealen der 1960er Jahre der Funktion Vorrang lässt, erkennt man den Skandinavier von weitem.
Der Nachfolger des Volvo P120 sollte weltweit Massstäbe von Qualität und Sicherheitstechnik setzen. “Sicherheit us Schwedenstahl” hiess der Slogan in Deutschland. So war die Karosserie des Volvo 140 aussergewöhnlich verwindungssteif, die Fahrgastzelle berechnete erstmals Knautschzonen und neu gab es auch Gurte für die Rücksitze. Zudem verfügte der neue Volvo über ein Zweikreis-Bremssystem mit Scheibenbremsen vorne und hinten, was bis dahin bei keinem anderen Hersteller zu finden war. Safety sells - Der Volvo 140 wurde zum ersten Millionenseller Schwedens.
Auf den Serienstart des viertürigen Volvo 144 folgten im Frühjahr 1967 die zweitürige Limousine Volvo 142 und zum Modelljahr 1968 der fünftürige Kombi Volvo 145 mit großem, bis zu rund 1,90 Meter langem Laderaum. Abgerundet wurde das Modellprogramm Ende 1969 durch den fünftürigen Volvo 145 Express, der fast einen Meter Laderaumhöhe bot und vor allem als Schnelltransporter beliebt war. Angetrieben wurden alle Volvo 140 von Vierzylindern.














































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