Nicht nur die AVUS wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Gut einen Monat bevor die Rennstrecke in Berlin eröffnet wurde, fand am 12. August 1921 das erste Rennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps in Belgien statt.
Zur Feier des Jubiläums zeigt das Autoworld-Museum in Brüssel noch bis 28. November 2021 eine Ausstellung mit dem Titel "In the Spotlight: Circuit de Spa-Francorchamps – 100 Years". Die Sonderschau in der südlichen Halle des Jubelparks beinhaltet 35 Autos sowie einige Motorräder und teilt sich in drei Haupt-Themen: das seit 1966 ausgetragene 1000-Kilometer-Rennen; die seit ihrer ersten Saison 1950 in Spa fahrende Formel 1, und natürlich das 24-Stunden-Rennen, das 1924 zum ersten Mal stattfand.
Das Spektrum der ausgestellten Fahrzeuge ist trotz der recht kleinen Anzahl sehr breit gefächert und reicht vom urtümlichen Renault GP Baujahr 1906 bis zu Alessandro Pier Guidis Sieger-Ferrari 488 GT3 des diesjährigen 24-Stunden-Rennens. Neben klassischen Tourenwagen-Ikonen wie Alfa Giulia Sprint GTA und Ford Capri sowie historischen Formel-1-Rennern werden auch kuriose Stücke mit Bezug zur Rennstrecke in den Ardennen gezeigt. Etwa der Peugeot 806 in Super-Touring-Spezifikation, mit dem die Belgier Éric Bachelart, Philippe Verellen und Pascal Witmeur 1995 bei den 24 Stunden von Spa antraten.
An Motorrändern beherbergt die Jubiläumsschau unter anderem eine 1975er MV Agusta 500 sowie mehrere Honda des belgischen Dholda-Teams. Sie sind der wahre Grund zum Feiern, denn das erste Rennen auf dem Landstrassenkurs war tatsächlich eines für Motorräder, da sich nur ein einziger Teilnehmer mit vier Rädern angemeldet hatte. Das erste Autorennen fand erst ein gutes Jahr später, am 20. August 1922 statt.
Eintrittskarten kosten 12 Euro. Für Kinder bis 11 Jahre, Studenten und Senioren gibt es Ermässigungen. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Mehr Informationen gibt es auf www.autoworld.be














































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