Der Concorso d’Eleganza Villa d’Este gehört zu den bekanntesten und geschichtsträchtigsten Schönheitskonkurrenzen weltweit, bereits 1929 wurde der Concorso zum ersten Mal durchgeführt.
Seit vielen Jahren findet der Anlass nach dem selben Muster statt. Es beginnt jeweils mit der Wagenabnahme am Freitag. Am Samstag werden die Klassiker dann im Park der Villa d’Este in Cernobbio am Comersee geparkt und von der Jury begutachtet. Etwa ab 15:30 defilieren die Teilnehmerfahrzeuge dann vor dem Hotel und zwischen dem Publikum durch und erhalten je nach Ausgang einen Sonderpreis. Zum Schluss wird dann am Samstag Abend noch der Publikumspreise (Coppa d’Oro) vergeben. Am Sonntag fahren die Autos vom Hotel Villa d’Este in den Park der Villa Erba, etwa einen Kilometer südlich und werden dann der Öffentlichkeit präsentiert.
Am Abend schliesslich werden Klassensieger und Ehrenpreise kommuniziert und der “Best of Show”, also der Schönste von allen, gekürt. Organisiert wird der Concorso seit vielen Jahren durch BMW in Zusammenarbeit mit dem Hotel Villa d’Este. In der Jury sitzen Persönlichkeiten aus der Auto- und Oldtimerszene, darunter Lord March oder Designer wie Harm Lagaaij und Patrick le Quément. Diese haben die Mammutsaufgabe zu bewältigen aus den 54 präsentierten Preziosen die schönsten und preiswürdigsten auszuwählen.
Der zweite Blick macht den Unterschied
Wer am Samstag, den 21. Mai 2016 morgens ankam und sich die Liste der für den Concorso gemeldeten Klassiker anschaute, hatte allen Grund, etwas enttäuscht zu sein. Manches Fahrzeug auf der Liste schien vergleichsweise normal und unspektakulär zu sein, man vermisste lange verschollene Konzeptfahrzeuge oder noch nie gesehene Spezialkarosserien.
Tatsächlich offenbarten einige der geparkten Autos ihre Vorzüge erst auf den zweiten Blick oder nach einem vertiefenden Gespräch mit dem Besitzer. So stand da etwa ein schwarzer Ferrari 330 GTC aus dem Jahr 1966, ein sicherlich schönes Exemplar, aber kaum spektakulär. Wer dann hinter die Windschutzscheibe schaute, sah da ein Bild des italienischen Schauspielers Marcello Mastroianni. Tatsächlich gehörte eben dieser Ferrari einst dem italienischen Beau, der darin sicherlich einige der schönsten Frauen Italiens chauffierte.
Auch Clark Gable, sozusagen der George Clooney der Fünfzigerjahre (Originalton Simon Kidston), fuhr gerne schöne Sportwagen. In seinem Falle war es ein Jaguar XK 120, den er nicht nur im Film pilotierte, sondern auch gleich durch halb Europa. Sogar einen Zwischenhalt bei der Villa d'Este machte der gut aussehende amerikanische Schauspieler.
Der Wagen war in der Klasse “Cars of the Stars” gemeldet und trat unter anderem gegen den Ferrari 275 GTB/4 von 1967 an, mit dem einst Steve McQueen, der “King of Cool” fuhr und der dann auch den Klassensieg holte. Wohl verdientermassen, denn der Wagen hat einiges erlebt, wurde sogar einmal zum Spider umgebaut, nur um Jahre später wieder mit seinem originalen Blechdach vereinigt zu werden.
Ein paar Meter weiter stand ein AC Aceca Bristol aus dem Jahr 1956. Der oder die Aceca ist sicherlich ein rares Automobil mit 169 produzierten Exemplaren. Die ausgestellte Variante eines Schweizer Besitzers aber war eines von drei bei Ghia-Aigle modifizierten Fahrzeugen mit überarbeiteter Front und verschalten Scheinwerfern.
Wertvolle Raritäten
Natürlich hatte auch die 2016-Ausgabe des Concorso überaus wertvolle Raritäten zu bieten. So stand da etwa einer der wenigen Jaguar C-Type, die einst in England gebaut wurden. Und nur ein paar Schritte weiter ein Ferrari 212 S von 1952 als Spider Vignale.
Überaus rar sind auch die Zagato-Versionen des Aston Martin DB4 GT, der ausgestellte Wagen von 1961 war sogar der Ausstellungswagen des Turiner Salons.
Auch der Bugatti Typ 57 SC Atalante aus dem Jahr 1937 ist ausserordentlich selten. Er gehört einem griechischen Besitzer, der den Wagen offenbar durchaus auch nutzt. So sei er mit dem 200 PS starken Kompressor-Sportwagen kürzlich damit essen gegangen zuhause, erzählte er - Pizza und Bier. Auf die Frage von Simon Kidston, ob diese Mahlzeit denn wirklich zu einem Bugatti-Fahrer passe, antwortete der Besitzer, dass Griechenland schliesslich bankrott sei und man daher sparsam sein müsse. Dass der Bugatti dann beinahe aus der Wertung fiel im Concorso, hatte allerdings nichts mit Sparsamkeit und fehlendem Benzin zu tun, sondern lag daran, dass die Keygas-Pumpe, die man beim Starten nutzt, ihren Dienst versagte, so dass der Wagen beinahe nicht anlief, als den Richtern die Funktionsfähigkeit bewiesen werden sollte.
Gar ein Einzelstück ist der Ferrari 250 Europa von 1953 mit Vignale-Coupé-Karosserie nach einem Entwurf von Giovanni Michelotti. Das ungewöhnlich gezeichnete Auto löste einige Kontroversen bei der Präsentation am Pariser Autosalon aus, gelangte schliesslich in die USA und blieb bis heute in derselben Familie.
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Alfa-Romeo, Lancia, Delahaye, und weitere
Originalität pur
Gemeinhin stellt man sich Concours-Autos als perfekt restaurierte (oder erhaltene) und hochgrad elegante Autos im neuwagenmässigen Glanze vor. Doch dies traf keineswegs auf alle in Cernobbio gezeigten Fahrzeuge zu, ganz dem Trend der Zeit folgend. Da gab es etwa den Maserati 200 Si von 1957, der in optisch unrestauriertem Zustande die Zeichen eines langen Rennlebens trug.
Oder der Alfa Romeo Giuletta SZ von 1961, mit dem Elio Zagato und Designer Ercole Spada einst die “Coda Tronca” Version entwickelten, also die Variante mit dem abgeschnittenen Heck, die 20 km/h schneller lief als die vorherige Rundheck-Variante. Der Prototyp mit Kammheck wurde schon fast im Zustand eines Scheunenfundes mit halbseitig konservierter Lackschicht gezeigt. Auf der Motorhaube waren sogar noch die Spuren eines Vergaserbrandes zu sehen und auch das Interieur präsentierte sich in Teilen unberührt.
Selbst bei den Vorkriegsautos gab es noch Wagen mit der ersten Lackschicht, so einen Alfa Romeo RL Nomale als Coupé de Ville mit Farré-Karosserie aus dem Jahr 1925. Zurecht erhielt dieser interessante Wagen einen Preis für den besten im Urzustand erhaltenen Vorkriegswagen, während dieselbe Trophäe bei den Nachkriegsautos an den Maserati ging.
Junge Wilde
Bereits zum wiederholten Mal luden die Organisatoren des Concorso auch Rallye-Fahrzeuge nach Como ein. Beachtenswert war insbesondere ein Mini Cooper S, dem einst auf einer Sonderprüfung die Motorhaube hochklappte, was man an den Blechteilen heute noch sehen kann. Den Klassensieg in dieser Kategorie holte aber der Ford RS 1600 von 1972, mit dem Hannu Mikkola und Gunnar Palm 1972 den Sieg bei der East African Safari holten, dem ersten Triumph eines Nicht-Afrikaners. Besitzer Claude Nahum fühlte sich auf dem Schotterweg der Villa Erba deutlich wohler als auf dem Catwalk der Villa d’Este, so schien es.
Auch der Porsche 911 mit Monte-Carlo-Geschichte oder die Austin-Healey 3000 MK III und Alpine-Renault A110 Werkswagen begeisterten das Publikum und der klangstarke Lancia Stratos ist sowieso immer eine Attraktion.
Vorkriegsbesonderheiten
Mit einer Geschichte bis zurück in die Zwanzigerjahre spielen natürlich Vorkriegsautos eine besondere Rolle am Concorso in Cernobbio. Es gab denn auch einige ganz besondere Wagen zu sehen, etwa den Delage CO 4 1/2 Litre mit einer Karosserie von Gallée aus dem Jahr 1920, den Albert Fellner nach Italien brachte, der Mann der vor Jahresfirst in einem sechsrädrigen Panther nach Como brachte. Dieser Delage ist wohl das einzig überlebende Exemplar dieser Art und eindeutig ein eindrückliches Auto.
Einmalig ist auch der Aston Martin International von 1932 mit Limousinen-Karosserie von Bertelli. Kaum je sieht man frühe Astons mit Limousinenkarosserie, dieses Exemplar aber hat zudem noch eine reichhaltige Renngeschichte, die mit diversen Motoren von Sunbeam und Rover bis in die Neuzeit führt.
Der komplett restaurierte Wagen weist zudem als nette Accessoires je ein Fläschchen für den Mann und die Frau auf, vorgesehen für Whiskey im einen und Parfum im anderen Falle.
Ein ganz besonderes Auto ist auch der Lancia Astura Serie II mit tropfenförmiger Castagna-Karosserie aus dem Jahr 1933. Interessanterweise kam der Aufbau ursprünglich auf einem Alfa Romeo 8C zur Anwendung und für die Transplantation musste das Astura-Chassis gekürzt werden.
Der elegante Zweisitzer wurde zurecht vom Publikum mit der Coppa d’Oro geehrt.
Besondere Lamborghini
Der Lamborghini Miura ist vermutlich der quintessentielle Sportwagen. Tatsächlich kam er allerdings relativ unausgereift auf die Welt und zu den Kunden. So folgten denn auch in schneller Folge verbesserte Versionen, die letzte hiess SV und wurde im März 1971 vorgestellt. Und genau dieser erste SV stellte sich nun im Park der Villa d’Este den Richtern.
Begleitet wurde der grüne Mittelmotorsportwagen von einem blauen Countach mit ebenso interessanter Geschichte. Beim LP 400 von 1976 handelte es sich nämlich um eine Version, die sich Walter Wolf, der Ölmagnat und Formel-1-Teamchef, bauen liess und der zurecht als Prototyp der späteren S-Modelle gesehen werden darf.
Noch besonderer allerdings ist der Lamborghini Athon, der 1980 bei Bertone entstand, als es Lamborghini finanziell sehr schlecht ging und die Marke kurz vor dem Ende war. Der von Marc Deschamps gezeichnete Wagen verzichtete auf Seitenscheiben und ein Dach, auch Scheibenwischer gab es nicht. Elemente des Designs fand man später am Citroën BX, notabene auch bei Bertone entstanden, wieder. Wer das Interieur des Athon genauer betrachtete, fand durchaus Parallelen zu Citroën-Modellen.
Skurriles und Spezielles
Der Lamborghini Athon war bei weitem nicht das skurrilste Auto auf dem Platz. Konkurrent um diese “Auszeichnung” war unter anderem der Porsche 550 von 1955, dem Michael May Mitte der Fünfzigerjahren einen riesigen Flügel aufsetzte, um mehr Abtrieb zu generieren. Die Mutation gelang und zwar so erfolgreich, dass die Konkurrenz den Wagen verbieten liess.
Es sollten noch über zehn Jahren vergehen, bis die Formel 1 die Gedanken des Schweizer Ingenieurs wieder aufnahm und damit eine neue Ära der Rennwagen-Aerodynamik einleitete. Heute gehört der inzwischen wieder restaurierte Porsche einem Mitglied der fast vierhundertjährigen Beretta-Firmendynastie.
Etwas besonderes war auch der Bentley T Speciale, den Pininfarina 1968 als Einzelstück baute. Mit seiner Fastbackkarosserie gilt der Wagen als einer der Vorläufer des späteren Rolls-Royce Camargue.
Ein ganz besonderes Auto war auch der Pegaso Z-102, der es trotz enormer finanzieller Ressourcen nur gerade auf 86 produzierte Exemplare brachte, wovon das gezeigte Enasa-Coupé das älteste überlebende Exemplar sein soll.
Der Ferrari Testarossa der Neuzeit wurde zwar tausendfach gebaut, als offiziell von Ferrari sanktionierten Spider gibt es aber nur ein Exemplar, das damals für Fiat-Besitzer Agnelli bei Pininfarina entstand.
Und auch der Aston Martin V8 Zagato von 1985 gehört zu den Exoten. 432 PS stark und damit geradezu übermächtig schnell war das Sportcoupé, von dem eine Prototypenserie mit vier Exemplaren und eine Serienproduktion mit 52 Coupés gebaut wurde. Das Design reflektiert die Achtzigerjahre und kontrastiert auf das Stärkste mit den Aston-Zagato-Varianten der Sechzigerjahre und der Neuzeit.
Und schliesslich der Maserati A6 GCS als Pininfarina-Coupé von 1954, das auf dem Pariser Autosalon für offene Mäuler sorgte und vom Grafen Alberto Magi Diligenti für die Teilnahme an der Mille Miglia 1955 gekauft wurde. Bequem war er mit seiner niedrigen Bauhöhe sicherlich nicht und warm wurde es im Wagen drin sicher auch, aber am Concorso 2016 wurde er von der Jury zum “Best of Show” gekürt und für die Fahrt über den Siegesparcour reichten die 190 PS des Reihensechzylinders sicherlich aus.
100 Jahre BMW
Organisator BMW nutzte den Concorso natürlich auch als Teil der Feier des hundertjährigen Firmenjubiläums und zeigte nicht nur viele Meilensteine aus der Firmengeschichte, sondern auch die Gegenüberstellung der bisherigen “Hommage”-Designstudien, die man über die letzten Jahre als Gegenstücke zu wichtigen Modellen der letzten hundert Jahren geschaffen hatte. Erstmals gezeigt wurde dabei die “2002 turbo hommage”.
Eigentlich gibt es kaum ein Auto, das in Cernobbio gezeigt wurde, über das man nichts Besonderes erzählen könnte oder das die Basis für eine abendfüllende Unterhaltung wären. Dafür reicht der Platz hier nicht, aber bildlich sind die Autos alle in diesem Artikel und den zugehörigen Bildergalerien verewigt.
Teilnehmer und Preisträger
Die folgende Liste zeigt alle klassischen Fahrzeuge am Concorso und nennt die gewonnen Preise/Auszeichnungen. Die Tabelle kann durch Klicken auf die Spaltenüberschriften nach Belieben sortiert werden.
| Klasse | Nr | Marke | Typ/Bezeichnung | Jahr | Preise |
|---|---|---|---|---|---|
| A | 02 | Delage | CO 4 1/2 Litre Salamanca Gallé | 1920 | |
| A | 04 | Alfa Romeo | RL Normale Coupé de Ville Farré | 1925 | Trofeo "best preserved pre-war car" |
| A | 06 | Rolls-Royce | Phantom II Continental Hooper | 1934 | |
| A | 08 | Squire | 1 1/2 Litre Long Chassis Ranalah | 1935 | Mention of Honour |
| A | 10 | Bentley | 4 1/4 Litre DHC Hooper | 1937 | |
| A | 12 | Lancia | Astura Serie IV Cabriolet Pinin Farina | 1937 | Klassensieger |
| B | 14 | Aston Martin | International Sallon Bertelli | 1932 | |
| B | 16 | Austo Daimler | ADR 6 Bergmeister Oeffag | 1932 | |
| B | 18 | Lancia | Astura Serie II Berlinetta Castagna | 1933 | Coppa d'Oro (Publikumspreis), Klassensieger |
| B | 20 | Bugatti | 57 SC Atalante | 1937 | Trofeo "best Iconic car" ,Mention of Honour |
| B | 22 | Alfa Romeo | 6C 2500 Sport Coupé Turinga/Touring | 1944 | |
| C | 26 | Rolls-Royce | Phantom IV Sedanaca de Ville Hooper | 1952 | Mention of Honour, Trofeo "most elegant Rolls-Royce" |
| C | 28 | BMW | 503 Coupé | 1956 | |
| C | 30 | Rolls-Royce | Silver Cloud I Convertible Freestone & Webb | 1958 | |
| C | 32 | Bentley | S2 Continental Fastback Mulliner | 1960 | Trofeo "most sensitive restauration" |
| C | 34 | Facel Vega | Facel II | 1962 | |
| C | 36 | Bentley | T Speciale Pininfarina | 1968 | Klassensieger |
| D | 38 | Siata | 208 S Spider Motto | 1954 | |
| D | 40 | Fiat | 8V Supersonic Ghia | 1954 | Mention of Honour |
| D | 42 | Maserati | A6GCS Berlinetta Pinin Farina | 1954 | Best of Show, Klassensieger |
| D | 44 | AC | Aceca Bristol (Ghia-Aigle) | 1956 | Trofeo "car driven from farthest away" |
| D | 46 | Alfa Romeo | Giulietta SZ | 1961 | |
| D | 48 | Fiat-Moretti | 850 Sportiva SS | 1968 | |
| E | 50 | Jaguar | XK 120C C-Type | 1952 | |
| E | 52 | Ferrari | 225 S Vignale Barchetta | 1952 | |
| E | 54 | Fiat | 8V Zagato Coupé | 1955 | Klassensieger |
| E | 56 | Porsche | 550 RS Spyder "Michael May" | 1955 | |
| E | 58 | Maserati | 200 Si Barchetta Fantuzzi | 1957 | Mention of Honour, Trofeo "best preserved post-war car" |
| E | 60 | Abarth-Simca | 1300 GT Corsa | 1964 | |
| F | 62 | Jaguar | XK 120 (ex Clark Gable) | 1952 | |
| F | 64 | Dual-Ghia | Convertible (ex Vic Damone) | 1957 | Mention of Honour, Trofeo "best interior design" |
| F | 66 | Ferrari | 330 GTC (ex Marcello Mastroianni) | 1966 | |
| F | 68 | Ferrari | 275 GTB/4 (ex Steve McQueen) | 1967 | Klassensieger |
| F | 70 | Ferrari | 365 GT/4 BB "Targa (ex Clint Eastwood) | 1975 | |
| G | 74 | Pegaso | Z-102 Coupé Enasa | 1951 | |
| G | 76 | Ferrari | 250 GT Europa Vignale Coupé | 1953 | |
| G | 78 | Lancia | Aurelia B52 Cabriolet Vignale | 1953 | |
| G | 80 | Ferrari | 250 GT Europa Boano Coupé | 1956 | |
| G | 82 | Aston Martin | DB4 GT Zagato | 1961 | Klassensieger |
| G | 84 | Bizzarrini | GT Europa 1900 | 1968 | Mention of Honour |
| H | 86 | Lamborghini | Miura P400 SV | 1971 | |
| H | 88 | Lamborghini | Countach LP 400 "Walter Wolf" | 1976 | Klassensieger |
| H | 90 | Lamborghini | Athon Bertone | 1980 | Mention of Honour, Trofeo "most exciting design" |
| H | 92 | Rolls-Royce | Camargue "Beau Rivage" | 1982 | |
| H | 94 | Aston Martin | V8 Zagato | 1985 | |
| H | 96 | Ferrari | Testarossa Spider | 1986 | |
| I | 98 | Austin-Healey | 3000 MK II | 1964 | |
| I | 100 | Porsche | 911 | 1964 | Mention of Honour |
| I | 102 | BMC | Mini Cooper S | 1965 | |
| I | 104 | Ford | Escort RS 1600 | 1972 | Klassensieger |
| I | 106 | Alpine-Renault | A110 1800 | 1973 | |
| I | 108 | Lancia | Stratos | 1975 |















































































































































































































































































































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