Technik im Rennwagen (8): Lotus 25 – der innovative Monocoque-Monoposto
Zusammenfassung
Mit dem Lotus 25 lancierte Colin Chapman im Jahr 1962 den ersten Zentralmotor-Einsitzer in Monocoque-Bauweise, ein Konstruktionsansatz, der sich in der Folge als Standard durchsetzte. Lotus konnte die neue Bauweise nicht nur erfolgreich im Formel-1-Zirkus nutzen, sondern erzielte damit auch Erfolge bei den 500 Meilen von Indianapolis. Dieser Beitrag aus der Serie “Technik im Rennwagen von 1958 bis 1978” beschreibt die Konstruktion des Lotus 25, erzählt seine Geschichte und zeigt ihn auf historischem und aktuellem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Umfangreiche Evolution statt Revolution
- Verwindungssteif
- Mehrere Urheber
- Teuer und aufwändig zu reparieren
- Erfolge auch in Indianapolis
- Lotus 33 als Weiterentwicklung
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Jahre 1958-1978 waren die zwei kreativsten Jahrzehnte der Renntechnikgeschichte. Diese Serie porträtiert die innovativsten, zukunftsweisendsten wie auch exotischsten Konstruktionen der Formel 1, der Indy Cars, der Sportwagen und der CanAm und zeichnet so zugleich die bis heute nachwirkenden, grossen Entwicklungslinien nach. Die Serie startete mit Lotus, einem der wichtigsten Innovationstreiber dieser zwei Jahrzehnte. Und mit Lotus wird die Serie auch ins Ziel kommen: Mit dem ersten Groundeffekt-Formel 1, der 1978 eine WM gewann, dem Typ 79. Der englische „Garagist“ (Enzo Ferrari) John Cooper führte ab 1958 die Formel 1 in die Zentralmotor-Ära, die bis heute andauert und weiter andauern wird (jedenfalls, solange es in dieser Meisterschaft Verbrennungsmotoren gibt). Das war die erste grosse, bis heute nachwirkende Revolution im Rennwagenbau.
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Im vorliegenden Artikel hat sich allerdings ein Tippfehler eingeschlichen. Der letzte der drei erwähnten Ferrari WM-Titel wurde 1977 eingefahren, nicht 1979.
















































































































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