Porsche 645 – Die Bruchlandung mit der Maus
Zusammenfassung
Gut gemeint bedeutet nicht immer gut gemacht. Der Versuch, den Porsche 550 Spyder leichter, schneller und aerodynamischer zu machen, dauerte nur ein paar Monate und endete in einem Fahrwerks-Fiasko und einem gewaltigen Feuerball. Anders als es sein Spitzname "Micky Maus" vermuten lässt, war der Porsche 645 alles andere als nett und freundlich. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des fast vergessenen Mittelmotor-Sportwagens und zeigt ihn auf viel historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der 550 muss moderner werden
- Spiel mit der Luft
- Kleiner und leichter
- Ein neuer Rohrrahmen
- Maus auf Eis
- Wiederaufnahme des Projekts
- Testfahrten in der Eifel
- Untersteuern oder Dreher
- Widerwillig bewilligt
- Der erste Renn-Einsatz
- Von Frankenbergs phantastischer AVUS-Sturz
- Aus Fehlern lernen
Geschätzte Lesedauer: 17min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Eine der kuriosesten Episoden der Porsche-Geschichte ist die kurze und buchstäblich kometenhafte Karriere des Typs 645 Spyder. Von seinem ersten bis zu seinem letzten Auftritt im Herbst 1956 war der als Nachfolger des 550 konzipierte 645 in Deutschland weniger als vier Monate zu sehen. Bereits ein Jahr zuvor konstruiert, sollte er leichter, aerodynamischer als sein Vorgänger sein und in der Straßenlage überlegen. Porsche setzte den 550 Spyder in der Klasse bis 1,5 Liter Hubraum ein, der umkämpftesten der europäischen Sportwagenmeisterschaft ein. Frankreich war dort mit den Gordini vertreten, Großbritannien mit Cooper und Lotus, die DDR mit ihren Sechszylinder-EMWs und Italien mit Maserati und OSCA. Die Konkurrenz aus Deutschland fuhr Borgward RS mit Benzineinspritzung. Obwohl der 550, nachdem er 1954 den DOHC-Motor von Ernst Fuhrmann erhalten hatte, sehr erfolgreich war, stammte sein Fahrwerkskonzept in mancher Hinsicht noch von Walter Glöcklers Eigenbau-Rennwagen aus dem Jahr 1950 ab.
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Welche Marken/Hersteller waren das?

Die Mercedes Typen 180 und 190 hatte kürzere hintere Türen und keine solchen Stege.
Ansonsten war dieser Beitrag für mich wieder sehr interessant.












































































































































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