Valvoline-Porsche Twin Special – Doppelt hält nicht
Zusammenfassung
Mit zwei Porschemotoren und Allradantrieb im selbstkonstruierten Rennwagen wollte Albert H. Stein bei den 500 Meilen von Indianapolis 1966 gross auftrumpfen. Das Konzept schien vielversprechend. Doch am Ende zerbröselte der Traum fast so schnell wie die Nockenwellen. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des gescheiterten "Valvoline Twin Special" und beschreibt die Tücken seiner besonderen Konstruktion.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Al und Lou
- Hubraum statt Aufladung
- Mehr Leistung für die Sechszylinder
- Karosserie und Fahrwerk
- Erste Testfahrten
- Ankunft in Indy
- Auf der Strecke
- Wer zu früh kommt, …
Geschätzte Lesedauer: 14min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Sechzigerjahre waren für das 500-Meilen-Rennen in Indianapolis eine Zeit der Experimente und Veränderungen. Es war das Jahrzehnt des Wechsels zu Mittelmotoren, des Turbinenantriebs, der deutlich verbesserten Reifen und des Triumphs der Turboaufladung. Der Vierradantrieb war eine weitere Neuerung, die sowohl erfolgreich als auch weniger erfolgreich eingesetzt wurde. Unter den Allradlern war keiner abenteuerlicher als der Porsche von Albert H. Stein aus dem Jahr 1966. In der Tat hatte Steins Kreation sowohl Porsche- als auch Indy-Wurzeln. Sein Antriebskonzept war dasselbe, das Lou Fageol 20 Jahre zuvor auf dem Speedway und später in seinen zweimotorigen Sportwagen angewandt hatte. Al Stein trieb seinen Rennwagen mit zwei luftgekühlten Porsche-Sechszylindern an, von denen jeder das Radpaar an seinem Ende des Wagens antrieb.
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