Charles Vögele - Weit mehr als ein Bergkönig
Zusammenfassung
Mit englischen Topautos eilte Charles Vögele in den Sechzigerjahren bei Bergrennen in der Schweiz und im umliegenden Ausland von Sieg zu Sieg. Der Sohn des Dorfschusters von Uznach hatte aber noch andere Begabungen in- und ausserhalb des Motorsports.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Von Anfang an vorne dabei
- Vom Pech verfolgt
- Kritiker stummgeschalten
- Misslungener Saisonauftakt - dafür aber Weltrekord
- Tritt in den Hintergrund
- Nicht mehr im, sondern für den Rennsport aktiv
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Mit dem Rennsport in Kontakt kommt Charles Vögele erst im Alter von 28 Jahren, als der damals in Bern ansässige Werber 1951 die Rennen auf der Bremgarten-Strecke besucht. Der Funken springt sofort, und schon bald erzielt er erste Erfolge. So stellt er 1954 beim Bergrennen Mitholz-Kandersteg auf dem ehemals Hans Stanek gehörenden Glöckler-Porsche die drittbeste Zeit des Tages auf. Richtig Auto fahren lernt er aber nach eigenen Aussagen erst bei seinen Abstechern nach England, von wo er als erster Schweizer die modernsten Leichtbaukonstruktionen der dortigen Rennwagenbauer mit nach Hause bringt. Auf die Lotus Modelle 12 F2 und Eleven folgt 1960 ein Lola Mk2 mit 1200er Climax-Motor. Vögeles Debüt auf dieser Neuerwerbung erfolgt am legendären amerikanischen 12-Stunden-Rennen von Sebring, wo er zusammen mit Werkpilot Peter Ashdown auf Anhieb einen Klassensieg erringt.
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