Rudolf Caracciola – einer der ganz grossen Rennfahrer
Zusammenfassung
Rudi Caracciola gehörte zu den ganz schnellen Rennfahrern seiner Zeit. Über mehrere Jahrzehnte gewann er in den unterschiedlichsten Rennsportkategorien und am Steuer von Autos verschiedener Marken. Seine meisten Siege fuhr er allerdings am Lenkrad von Mercedes-Benz-Fahrzeugen ein. Dieser Bericht blickt auf sein ereignisreiches Leben zurück und lässt kaum ein Detail aus. Achtung: Genügend Zeit zum Lesen einplanen!
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der perfekte Werkspilot
- Start auf zwei Rädern
- Siegreich
- Breites Erfolgsspektrum
- Leichtbau gefragt
- Von Mercedes-Benz zu Alfa Romeo
- Unfall zum Saisonbeginn
- Tod der Gattin
- Endlich wieder Rennfahrer
- Europameister
- Erneutes Eheglück
- Rekordjagd
- Erneut Auto Union versus Mercedes-Benz
- Neue Kompressor-Rennwagen
- 1,5-Liter-Rennwagen in nur 8 Monaten für ein Rennen entwickelt
- Kriegs-Zäsur
- Indianapolis-Unfall
- Nochmals im Cockpit
Geschätzte Lesedauer: 49min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Immer wieder debattieren Fachleute über die großen und prominenten Fahrer. Über Jackie Stewart, Jochen Rindt, Jim Clark, Juan-Manuel Fangio, Stirling Moss, Giuseppe Farina, Alberto Ascari, Jean-Pierre Wimille, Tazio Nuvolari, Hermann Lang, Bernd Rosemeyer, Louis Chiron, Robert Benoist und noch andere und immer wieder tritt die Frage auf, wer der Größte aller Zeiten war oder ist. Eine richtige Antwort auf diese Frage gibt es nicht... kann es gar nicht geben! Die großen Fahrer fuhren in verschiedenen Perioden, auf oft grundverschiedenen Fahrzeugen und unter ebenfalls nicht immer gleichen Bedingungen und Umständen. Dazu kommt, daß jeder Fahrer eine bestimmte fahrerische Grenze besitzt, diese von Rennen zu Rennen unter schiedlich sein kann und auch von anderen, oft für Außenseiter unbekannten Gründen, beeinflußt wird. Es ist deshalb überflüssig und unmöglich, Vergleiche zu ziehen.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Bild 51: Mercedes-Benz W 25 (1936) - am 26. Oktober 2016 wird der Wagen angeschoben, um drei internationale Klassenrekorde mit Rudi Caracciola einzufahren
Bild 126: Mercedes-Benz W 25 (1936) - mehr Flugzeug als Auto? Rudi Caracciola im V12-Rekordrenner am 26. Oktober 2016 auf der Autobahn Frankfurt-Heidelberg
Bild 132: Mercedes-Benz W 25 (1936) - teilweise offene Räder beim 2. Rekordversuch am 26. Oktober 2016 (Autobahn Frankfurt a. M. nach Heidelberg), am Lenkrad Rudi Caracciola
Bild 149: Mercedes-Benz W 25 (1936) - deutlich sichtbar die beim 4. Rekordversuch eingebeulte Front (26. Okt 2016, Autobahn Frankfurt a. M. nach Heidelberg)
Bild 155: Mercedes-Benz W 25 (1936) - aufgenommen bei den Rekordversuchen am 26. Okt 2016 - Wagen ohne Radverkleidungen an den Hinterrädern
Bild 18: Rennfahrerbesprechung (1938) - Rennleiter Alfred Neubauer und Rudolf Caracciola
Daimler AG, 2017

in der Bildergalerie befindet sich ein Bild vom Großen Preis von Italien in Monza aus dem Jahr 1924 mit dem Daimler Renntransporter und einem 2-Liter-8-Zylinder-Rennwagen drauf. In der Teilnehmerliste für dieses Rennen taucht der Name Rudolf Caracciola aber nicht auf was logisch ist denn das Jahr 1924 ist für den Beginn dessen grandiosen Karriere zu früh. Fahrer in diesem Rennen 1924 waren u.a. Alfred Neubauer und der Targa Florio Sieger Christian Werner.
Bild 35 wurde mit großer Wahrscheinlichkeit im Februar 1939 auf der RAB bei Dessau aufgenommen. Auf anderen Bildern von diesen Rekordfahrten erkennt man u.a. den typischen Straßenbelag. Lange Zeit wurde auch kaum kommuniziert daß die knapp über 400km/h die Caracciola im Februar 1939 erreicht hat mit dem Vollstromlinien-Rekordfahrzeug von 1938 erzielt wurden, dann allerdings mit einem 3-Liter-GP-Motor.
Bild 89 zeigt eine Szene vor dem Rennen in Monza im Jahr 1924. Am Steuer des Renntransporters sitzt Christian Werner, rechts von der Windschutzscheibe steht Alfred Neubauer und daneben Prof. Porsche nur wo ist Rudolf Caracciola?
Bild 88 kann nicht vom GP der Schweiz von 1934 sein denn da war Hermann Lang noch als Monteur Luigi Fagioli zugeteilt. Aber das Jahr 1935 trifft zu als Hermann Lang als zweiter Reservefahrer für den verünglückten Rennfahrer Geier den Großen Preis der Schweiz bestritt und das Rennen auf dem 6. Platz beendet hat.




























































































































































































































































































































































































































Kommentare