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Tour Auto 2016 - Entscheidung unter dem Sternenhimmel

Erstellt am 28. April 2016
, Leselänge 5min
Text:
Martina Mäder
Fotos:
Peter Auto 
99
Julien Hergault 
51
Mathieu Bonnevie 
42
Alfa Romeo 1900 CSS (1954) an der Tour Auto Optic 2016
BMW 2800 CS (1971) an der Tour Auto Optic 2016
Ferrari 250 GT SWB (1961) an der Tour Auto Optic 2016
Ferrari 275 GTB (1966) an der Tour Auto Optic 2016
Jaguar E-Type (1963) an der Tour Auto Optic 2016

Bei der Tour Auto Optic 2000 vom 18. bis 24. April 2016 gab es so richtig etwas zum Feiern. Die legendäre Veranstaltung im Herzen von Frankreich durfte nämlich auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Um diesen Geburtstag gebührend zu feiern, hatte der Veranstalter Peter Auto zusätzlich zum traditionellen Programm einen Nachtlauf auf bekannten Rallye-Strassen in der Landschaft oberhalb der Côte d’Azur organisiert.

Für die Fahrer, die das letzte Etappenziel am Samstag Nachmittag erreicht hatten, hiess es dann erst einmal ein paar Stunden schlafen, bevor sie sich am frühen Morgen auf die finale und alles entscheidende Etappe unter dem Sternenhimmel aufmachten. Und nach der Zieleinfahrt und einer haarscharfen Entscheidung in den letzten Sekunden begann dann auch die grosse Feier anlässlich des 25. Geburtstags der Tour Auto Optic 2000.

Bild Porsche 911 ST 2.5l (1972) an der Tour Auto Optic 2016
Porsche 911 ST 2.5l (1972) an der Tour Auto Optic 2016

Legendäre Autos

Wie jedes Jahr waren auch 2016 viele seltene und aussergewöhnliche Autos am Start, die bereits ihre Spuren in der langen Geschichte des Rennens hinterlassen haben und somit einen Ehrenplatz auf der Startliste bekamen. Unter diesen Fahrzeugen war eine grosse Anzahl an BMW-Fahrzeugen, die mit vielen legendären Modellen von 1600 über den 2002 Ti, den Turbo, den 2800 CS bis zum 3.0 CSL am Start waren.

Mit 24 Fahrzeugen war auch Ferrari gut vertreten, unter den Teilnehmern waren da Modelle wie der 250 GT Berlinetta, in dem Willy Maitresse und Georges Berger die Tour de France Automobile von 1960 gewonnen hatten.

Auch Porsche starte 2016 mit einer vielseitigen Palette an Fahrzeugen, wie dem 356, dem 914/6, dem 550 RS Spyder, dem 904 GTS, einem 906 und unzähligen Varianten der 911er.

Das Starterfeld wurde ergänzt durch acht Shelby Cobra, vier Ford GT40 und diverse Jaguar E-Type. Zu den Exoten zählten gewiss ein Nash Rambler, ein Plymouth Hemicuda und ein Studebaker Champion von 1953.

Bild De Tomaso Pantera Gr. IV (1975) an der Tour Auto Optic 2016
De Tomaso Pantera Gr. IV (1975) an der Tour Auto Optic 2016

Bekannte Gesichter

Egal ob Ex-Formel-1-Pilot, Rallye-Fahrer, Teamchef, TV-Moderator oder Michelin Sterne-Koch, unter den Fahrern der 25. Tour Auto Optic 2000 waren viele bekannte Gesichter: Jürgen Barth, Jochen Mass, Ari Vatanen, Guy Fréquelin, François Chatriot, Anthony Beltoise, Gérard Holtz, Michel Chabran, Michel Rostang und Jean-Claude Lacombe sie alle wollten sich die Jubiläumsausgabe nicht entgehen lassen.

Erneut am Start war auch der Gewinner Jean-Pierre Lajournade der Tour Auto Optic 2000 vom Vorjahr, sowie sein üblicher Rivale Ludovica Caron und einige weitere Gewinner der Vorjahre, die allesamt grosse Chancen auf einen erneuten Sieg hatten.

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Ferrari F430 Spider F1 (2008)
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Ferrari 308 GTB Quattrovalvole (1984)
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Ferrari 456M GT (1999)
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Altendorf/SZ, Schweiz

Auf den Spuren von Frankreichs Kulturerbe

Traditionell begann die Tour Auto Optic 2000 2016 mit einer grossen Präsentation im Grand Palais in Paris. Insgesamt 237 Autos mit glänzenden Karosserien und fein abgestimmten Motoren bereiteten sich darauf vor, am nächsten Tag die 25. Tour in Angriff zu nehmen.

Bild Impressionen von der Tour Auto 2016
Impressionen von der Tour Auto 2016

Am Dienstag verliessen die Autos das Grand Palais bei Tagesanbruch und machten sich auf den Weg zum Château de Courances. Dort war der offizielle Start der Veranstaltung, mit dem eine Reise von der französischen Hauptstadt über 2000 Kilometer durch die Strassen von ganz Frankreich begann.

Am fünften Renntag erreichten die Teilnehmer dann das Ziel in Cannes. Nach einem ersten Zwischenstopp in der Abtei von Fontenay führte die Strecke die Teilnehmer am frühen Nachmittag weiter zum Dijon-Prenois Circuit, eine der besten Rennstrecken für den Motorsport in Europa. Nach den ersten Streckenkämpfen ging die Reise dann weiter nach Beaune, wo der erste und von der Entfernung her längste Streckenabschnitt endete.

Bild MG B (1963) an der Tour Auto Optic 2016
MG B (1963) an der Tour Auto Optic 2016

Der zweite Tag führte die Teilnehmer auf den Circuit de Bresse und dann weiter zur Abtei von Cluny. Am Nachmittag mussten zwei Sonderprüfungen absolviert werden, bevor ein weiterer anstrengender Renntag in Lyon zu Ende ging. Am Donnerstag führte die Route über 395 Kilometer von Lyon zum Château de Gourdan und weiter zum nächsten Etappenziel Valence, dem so genannten Tor zum Süden Frankreichs im Rhône-Tal.

Der zweitletzte Renntag hielt wieder viele Highlights bereit, darunter zwei anspruchsvolle Sonderprüfungen auf einer abgesperrten Strasse, die noch einmal alle Fähigkeiten der Fahrer und Beifahrer forderten. Am Abend erreichten die Fahrer den Vorplatz des MUCEM in Marseille, das Ziel der Auto Tour Optic 2000 im Jahr 2014.

Entscheidung unter dem Sternenhimmel

Am Samstag verliessen die Teilnehmer Marseilles noch in den frühen Morgenstunden und starteten den Tag mit einer weiteren Sonderprüfung und einem weiteren Rad-an-Rad Rennen auf dem Paul Ricard Circuit. Danach ging die Tour weiter zum Castellet Plateau in Cannes. Aber das war noch nicht das Ende - nach ein paar Stunden Schlaf brachen die Teams zu einem Nachtlauf auf den Strassen oberhalb der Côte d'Azur auf, die durch zwei Sonderprüfungen unterbrochen wurden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag erreichten die Fahrer dann das Ziel der Auto Tour Optic 2000 2016 auf der berühmten Croisette in Cannes.

Bild Porsche 911 2,0l (1966) an der Tour Auto Optic 2016
Porsche 911 2,0l (1966) an der Tour Auto Optic 2016

Als strahlender Sieger ging 2016, genauso wie im Vorjahr (und 2010), Jean Pierre Lajournade / Christophe Bouchet im Jaguar Type E 3,8L GTS/12 hervor. Sie konnten die Jubiläumstour mit einem Vorsprung von 4 Minuten und 5 Sekunden auf Ludovic Caron / Charles de Villaucourt im Shelby Cobra 289 GTS/12 und 7 Minuten und 27 Sekunden auf Damien Kohler / Sylvie Laboisne im Lotus Elan GTS/10 für sich entscheiden.

Bild Jaguar E-Type 3.8L (1962) an der Tour Auto Optic 2016
Jaguar E-Type 3.8L (1962) an der Tour Auto Optic 2016

In der Gruppe G gewannen Eddy und Jean-Jacques Benezet in ihrem Porsche 911 ST vor dem BMW 2800 CS von Arnaud Gaudel/Alexandre Delaye. Als Gewinner der Gruppe H gingen Florent Jean und Philippe Talabard in ihrem Gruppe IV Ferrari 308 Michelotto hervor und Duett Martin H. und Francisco Sucari in ihrem Ferrari 250 GT Berlinetta konnten mit ihrer Leistung in der Regelmässigkeitskategorie triumphieren.

Bild Impressionen von der Tour Auto 2016
Impressionen von der Tour Auto 2016

Insgesamt war die 25. Tour Auto-Optic 2ooo sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer sicherlich ein unvergessliches, sportliches Abenteuer, das bereits jetzt die Vorfreude auf die nächste Austragung im Jahr 2017 wecken dürfte.

Bilder zu diesem Artikel

Bild Jaguar E-Type 3.8L (1962) an der Tour Auto Optic 2016
Bild BMW 2800 CS (1971) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Ferrari 250 GT SWB (1961) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Ferrari 275 GTB (1966) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Jaguar E-Type (1963) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Jaguar E-Type (1963) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Lancia Fulvia HF (1970) an der Tour Auto Optic 2016
Bild MG B (1966) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Porsche 356A (1958) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Lancia Stratos Gr. IV (1975) an der Tour Auto Optic 2016
Bild Lancia Stratos Gr. IV (1975) an der Tour Auto Optic 2016
Quelle:
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