Rallye Monte Carlo 1979 - Thriller am Turini
Zusammenfassung
In der Rallye Monte Carlo von 1979 gewinnt Bernard Darniche auf dem Lancia Stratos knapp vor Waldegard mit dem Ford Escort RS 1800, welcher durch einen Felsbrocken handicapiert wurde.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Was sich in den frühsten Morgenstunden an diesem Freitag, den 26. Januar 1979, nach dem Start zur zweitletzten Prüfung genau abgespielt hat, lässt sich leider nicht genau ermitteln. Waldegaard/Thorszelius, mit der Nummer 2 als erste auf die trockenen 22 Kilometer geschickt, sehen plötzlich Felsbrocken auf der Strasse. Nicht zu gross, nicht zu klein, im idealen Verhältnis zur Strassenbreite hingekollert. Der Ford Escort kann sich unmöglich vorbeidrücken. Waldegaard steigt voll auf die Bremse. Thorszelius, kein Schwächling von Gestalt, springt aus dem Wagen, stemmt den einen Stein etwas zur Seite und Waldegaard schlüpft durch die entstandene Lücke. Thorszelius findet mit einer akrobatischen Einlage auf seinen angestammten Platz zurück. Die Uhren ticken bei der Räumaktion unerbittlich weiter. In der Endabrechnung fehlen den beiden Schweden lumpige sieben Sekunden zum Sieg; sieben Sekunden zu lange hat der gute Thorszelius beim Steinstossen verbracht. Ob höhere Gewalt – ob Sabotage? Darniche bleibt so oder so Sieger der 47. Rallye Monte Carlo. Bei seiner fantastischen Aufholjagd – er fährt in den 10 Spezialprüfen der letzten Nacht immer Bestzeit – beweist er einmal mehr, wie schnell sein vom französischen Generalimporteur Chardonnet vorbereitete Stratos ist. Alén/Kivimäki auf einem Fiat 131 Abarth verlieren ziemlich genau 4 Minuten auf die beiden Duellanten, Andruet/Lienhard schon gegen sechs und der zweite Ford mit Mikkola/Hertz fast 10 Minuten. 8 Stunden 13 Minuten und 38 Sekunden hat die Vollgasphase für Bernard Darniche/Alain Mahé gedauert.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel


































































































Kommentare