Rallye Monte Carlo 1929 - Nordeuropa eingeschneit – der Balkan unpassierbar
Zusammenfassung
1929 fallen viele Teilnehmer der Rallye Monte Carlo Schneestürmen und witterlichen Widrigkeiten zum Opfer. Gewonnen wird die Rallye von Dr. Sprenger Van Eijk.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
90 Teams gemeldet, 65 gestartet 24 im Ziel, die Durchschnittsgeschwindigkeit auf 40 km/h erhöht, Caracciola und Burggaller verunfallt, Nordeuropa eingeschneit, der Balkan unpassierbar, 9 Stunden für 130 Kilometer, Pferde und Ochsen vorgespannt …. So steht es in den Januarausgaben vieler Zeitungen – oft auf den Titelblättern. Bereits auf der Anfahrt zu den Startorten im Norden stecken 23 Wagen hoffnungslos im Schnee fest. Da bleiben nur noch 67 und kontinuierlich verringert sich die Zahl. Rudolf Caracciola – Werksfahrer bei Mercedes-Benz und Ernst-Günther Burggaller - erfolgreicher Privatfahrer auf Bugatti – werden in ihrem Wanderer W 11 vor Paderborn auf der rutschigen Strasse von den zu dicht aufgeschlossenen Brüdern Birnholz abgeschossen. Alle werden vom nachfolgenden Hans Joachim Bernet - ebenfalls auf einem Wanderer - ins Krankenhaus gebracht. Einzig Caracciola kann die Fahrt in der „Ambulanz“ Bernets weiterfahren – ausser Konkurrenz.
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