Mengenteiler Bosch K-Jetronic – Die Mischung macht's
Zusammenfassung
Einspritzanlagen lösten ab Mitte der Siebziger die Vergaser bei der Gemischaufbereitung ab. Insbesondere die Bosch K-Jetronic fand grosse Verbreitung. Doch im Alter machen die Anlagen gerne Probleme und legen in der Folge so manchen Oldie lahm. Dieser Service-Artikel erklärt, wo es gerne klemmt und was man dagegen tun kann.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Defektanfällig im Alter
- Fehlersuche am Fahrzeug
- Ober- und Unterkammer
- Puzzle für Feinmotoriker
- Das Gesamtsystem muss passen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Weniger Kraftstoffverbrauch, mehr Leistung und höhere Zuverlässigkeit waren die Anforderungen der Kunden an die Autos der Achtzigerjahre. Denn auf die Unzulänglichkeiten schlecht gewarteter Vergaseranlagen wollten sich immer weniger Kunden einlassen; schon gar nicht, wenn sie im Besitz eines Oberklassefahrzeugs waren. Nach diversen Ansätzen – etwa mit der Kugelfischer-Einspritzung im BMW 2002 Turbo – machte sich Bosch daran, ein System zu entwickeln, das für alle gängigen Motoren skalierbar war. Robust und zuverlässig sollte es sein, preiswert in der Herstellung und natürlich die Vorgaben der Hersteller nach verbesserter Effizienz und Zuverlässigkeit erfüllen. Daraus entstand die K-Jetronic, die im Porsche Turbo und im VW Golf GTI ihr Debüt feierte.
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Das Debüt in einem Porsche fand definitiv nicht im 911 Turbo, der zum Modelljahr 1975 auf den Markt kam, statt:
Bereits im Modelljahr 1973 (F-Modell !) wurde die K-Jetronic für USA-Fahrzeuge eingebaut.
Ab Modelljahr 1974 (G-Serie) kam dann weltweit beim 911 mit 150 PS und beim 911S mit 175PS die K-Jetronic.
Dieses Vorgehen jährlich wiederholen.















































































































































































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