Kann er den DKW F 102 ersetzen? Wartburg 1000 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Im Jahr 1966 führte der ostdeutsche Autohersteller Wartburg eine neue Baureihe namens “353” ein, hierzulande als Wartburg 1000 verkauft. Mit einem Zweitaktmotor angetrieben und mit einem separaten Fahrgestell versehen, entsprach der Wagen nicht mehr unbedingt westeuropäischen Anforderungen, war dafür aber preisgünstig und unterhaltsfreundlich. Heinz Kranz von der Zeitschrift ‘hobby’ erhielt einen Wartburg 1000 zum Testen und verglich ihn mit dem nicht mehr gebauten DKW F 102. Dieser Artikel gibt den Originalwortlaut des damaligen Berichts wieder und zeigt den Wartburg und sein indirektes Vorbild auf historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Modern und ohne Firlefanz
- Mit Pendelachse!
- Komfort wichtiger als Straßenlage
- Handlich
- Bald mit Wankelmotor?
- Laut
- Kein Sportwagen
- Reichhaltige Innenausstattung
- Wo hat der Wartburg Verkaufschancen?
- Für den Heimwerker ideal
- Bald mit V6-Zweitaktmotor?
- Test-Steckbrief
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ein für den Wartburg glücklicher Umstand ließ mich unmittelbar nach dem Test eine ausgedehnte Balkanreise unternehmen. Dabei kam ich durch eine ganze Reihe von Ländern, für deren Bewohner ein Wartburg - und dazu noch in seiner neuesten Ausführung - ein echter Luxuswagen ist. Autos werden dort mit unvorstellbarer Sorgfalt gehegt und gepflegt, und selten fährt jemand schneller als 80 km/h. Das ist der Maßstab, auf den es ankommt, und nicht der unmittelbare Vergleich mit einem Fiat 124 oder einem anderen Auto modernster Konzeption. Ja, es wird sogar schwierig, ihn mit dem DKW F 102 zu vergleichen, dem modernsten Zweitakter, den es je gab und der dennoch sterben mußte. Im Osten ein Traumwagen, im Westen als Zweitakter von vornherein 'moralisch' belastet: Wie liegen seine Verkaufschancen im westlichen Europa?
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