VW Golf I Cabriolet – Himmel und Henkel
Zusammenfassung
Die Fan-Gemeinde des Käfer Cabriolets wäre wohl gross genug gewesen, um ihm weitere 10 Jahre Produktionsdauer zu verschaffen, aber es gab gute Gründe, warum der Käfer dem offenen Golf weichen musste. Und der machte seine Sache ja auch richtig gut und schaffte es immerhin 14 Jahre lang mit nur geringen Veränderungen gebaut zu werden. Selbst heute, wo fast alle Golf Cabriolets bereits Oldtimer sind, mag er durch moderne Tugenden zu überzeugen. Dieser Fahrerbericht gilt einem späten VW Golf Cabriolet und er fasst die 14-jährige Geschichte der ersten offenen Golfgeneration zusammen, umfangreich illustriert und mit dem damaligen Verkaufsprospekt ergänzt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Doch mit Bügel
- Anderthalb Jahre Entwicklungszeit
- Offener Viersitzer mit sportlicher Note
- Stetige Weiterentwicklung
- Mehr Plastik
- Langzeitqualitäten
- Erdbeerkörbchen in Fahrt
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Offene Volkswagen haben eine lange Tradition. Bereits 1938 wurde das erste Käfer Cabriolet gesichtet, offiziell gab es ab 1949 sowohl eine 2+2-sitzige Hebmüller-Version, die allerdings nur ein Jahr lang gebaut wurde, und das viersitzige bei Karmann gebaute Cabriolet. Als 1977 die ersten Bilder vom kommenden VW Golf Cabriolet in der Presse erschienen, da verkaufte sich das Käfer 1303 Cabriolet noch ganz hervorragend. Täglich wurden 50 Exemplare bei Karmann gebaut und mühelos abgesetzt. Dass Volkswagen trotzdem am Nachfolger arbeitete, lag auch daran, dass der Käfer schlecht dafür gerüstet war, die scharfen Abgasnormen der Amerikaner zu erfüllen, ein Problem, welches der Golf nicht hatte. Und so schnitt man dem Golf das Dach ab und verpasste ihm eine Stoffkapuze.
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