Triumph TR7 Cabriolet – mit italienischer Hilfe der Sonne entgegen
Zusammenfassung
Ende der Siebzigerjahre kündigte British Leyland in schwierigen Zeiten ein Vollcabriolet auf der Basis des Triumph TR7 an. Die Freude wurde durch das gleichzeitige Ableben von MGB und Triumph Spitfire getrübt, aber der offene TR7 machte seine Aufgabe besser als erwartet, auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gingen. Dieser Fahrbericht gilt dem Triumph TR7 Convertible und seiner Geschichte. Er ist umfassend illustriert und auch Verkaufsunterlagen sowie ein Tonmuster fehlen nicht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ausdünnung der Cabriolet-Landschaft
- Der TR7 als Nachfolger des TR6
- Vier Zylinder für die Europäer
- Modern und alltagstauglich
- Am Wechselkurs gescheitert
- Handzahmer Sportler
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
British Leyland ging es Ende der Siebzigerjahre gar nicht gut. Der zusammengewürfelte Konzern litt unter Streik und Misswirtschaft, aber auch unter wenig populären Modellen. Einst stolze Marken wie MG oder Triumph kämpften um ihr Überleben. Dass in diesem Umfeld ein offener Triumph TR7 vorgestellt werden konnte, war schon fast ein Wunder, schliesslich hatte gerade der ausländische Hauptabnehmer der britischen Sportwagen dem Cabriolet schon eine ganze Weile den Kampf angesagt. Bereits im Herbst 1979 kündigte British Leyland an, die Produktion der immer noch beliebten MGB und Triumph Spitfire zugunsten anderer Modelle auslaufen zu lassen. Mit dem MG Midget hatte man schon früher abgeschlossen. Auch bei der Konkurrenz sah es um komplett offene und trotzdem bezahlbare Cabriolets schlecht aus, eine Ausnahme machte Alfa Romeo mit dem Spider oder Peugeot mit dem offenen 504. Ansonsten gab’s von den grösseren Herstellern nur Bügel-Cabriolets vom Stile des Lancia Beta Spider und VW Golf oder Targas wie den Fiat X 1/9.
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Bilder zu diesem Artikel

-geformt wie ein Messer
-hält auf der Strasse wie Klebestoff
-hat eine schnellere Überhol-Beschleunigung als ein Saab Turbo
Hier nachzulesen:
http://www.tr7.co.uk/tr7-kit-cars/tr7-adverts/tr7-advert-14/tr7-advert-141-3164.html
Ein Kumpel bestellte 1981 einen offenen TR7.
Als er endlich, nach langer Zeit beim Händler ankam, mußte erstmal das Getriebe ausgetauscht und das Auto zum Lackierer gebracht werden.
Bei meinem (einem der letzten) Spitfire, den ich auch 1981 neu kaufte, waren nicht mal die Räder ausgewuchtet.
Bei einem Mini, der wegen Klappergeräuschen in der Fahrertür in die Werkstatt kam, fand man, nach Entfernen der Türverkleidung, eine leere Sprudelflasche.
Aber trotz allem waren es tolle Autos, und meinem Spiti trauere ich heute noch nach.





























































































































































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