Toyota MR2 – Reiz ist Keil
Zusammenfassung
Ein seltener Mittelmotor-Zweisitzer mit Klappscheinwerfern, geordert vorzugsweise in Rot – nein, nicht teuer und kapriziös, sondern erschwinglich und zuverlässig: Vorhang auf für den Toyota MR2
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Einspritzer für Europa
- Presselob
- Fahreindruck
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
"Mid-engine Rear-wheel drive 2-seater" ist die gängigste Ausformulierung des Kürzels "MR2". Übersetzt: "Mittelmotor, Hinterradantrieb, Zweisitzer". In Frankreich darf sich dieser Toyota nicht so schimpfen, weil das schlampig ausgesprochen wie "merde" ("Scheisse") oder "merdeux" ("Rotzlöffel") rüberkäme. Also wird einfach die Zwei in der Typenbezeichnung weggelassen für diesen Markt; mehr Insassen packt der Bonsai-Sportler dort aber auch nicht. Mit SA-X war der Name des Prototyps von 1981 fürs prüde Amerika ebenfalls ziemlich zweideutig – da passte Daniel Sexton Gourney phonetisch gut ins Bild. "Dan" war der erste Rennfahrer, der sowohl in der Sports Cars Series (1958), der Formel 1 und Nascar (1963) sowie bei den Indy Cars (1967) siegen konnte, und übernahm die kalifornischen Testfahrten mit dem Mittelmotor-Japaner. Auch Lotus, woran Toyota Anteile hält, soll seine flinken Finger im Spiel gehabt haben bei der Fahrzeugabstimmung.
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Erst mit 50 dann wieder ein Mittelmotor Spielzeug (Elise S1 111s) zugelegt




























































































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